Month: Februar 2018

Reichweite gepaart mit Lifestyle: Der Hyundai Kona ist ab dem Spätsommer im Handel

Hyundai erhöht bei der Elektromobilität das Tempo: Mit dem neuen batterieelektrisch angetriebenen Hyundai Kona Elektro baut die Marke die alternativ angetriebene Modellvielfalt weiter aus. Neben den beiden Brennstoffzellenfahrzeugen ix35 Fuel Cell und Nexo hat Hyundai auch den Ioniq, das weltweit einzige für drei verschiedene alternative Antriebstechnologien konzipierte Fahrzeug, im Programm. Mit der Premiere des Sports Utility Vehicle Kona Elektro unterstreicht Hyundai seine herausragende Rolle bei den neuen Antriebskonzepten und macht eine klare Ansage an die Konkurrenz.

Wir von arrive haben ihn gesehen und waren begeistert. Der Hyundai Kona Elektro ist tatsächlihch das erste elektrisch angetriebene B-SUV und rollt in zwei Leistungsvarianten mit einer maximalen Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach dem neuen WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) auf den Markt. Die besonders klimaschonende Version des Lifestyle-SUV kombiniert zwei wichtige Trends in der Automobilbranche: kompaktes SUV-Format und emissionsfreier Elektroantrieb.

Jede Menge Fahrspaß mit bis zu 150 kW Leistung

Der Hyundai Kona Elektro zeigt bis auf die geschlossene Frontpartie und ein anderes Design der Aero-Felgen äußerlich die direkte Nähe zum herkömmlich angetriebenen Modell. Auch beim Antrieb liefert die Elektrovariante überzeugende Leistungswerte: Wahlweise mit 99 kW (135 PS) oder 150 kW (204 PS) Motorleistung unterwegs, geht es auch dank des kräftigen Drehmoments von 395 Newtonmeter jederzeit agil und dynamisch voran. So beschleunigt die stärkere Variante innerhalb von nur 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der für den Kona typische Fahrspaß ist damit auch in der strombetriebenen Variante des kompakten Elektro-SUV garantiert.

Zugleich beweist der Hyundai Kona Elektro neben sportlichen auch ausgeprägte Langstreckenqualitäten: Die Batteriekapazität beträgt in der 150-kW-Version stattliche 64 Kilowattstunden, die in Kombination mit dem effizienten Elektroantrieb eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach WLTP möglich macht. Auch die Einstiegsvariante scheut sich nicht vor längeren Fahrten: Die Speicherkapazität der Akkus beträgt 39 kWh. Damit lassen sich Reichweiten bis zu 300 Kilometern am Stück fahren. In beiden Modellen arbeitet ein Permanentmagnet-Synchronelektromotor, die Speicherung übernehmen im Unterboden platzierte Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Ihre Stärken sind eine kompakte Bauweise, ein nur gering ausgeprägter Memory-Effekt und schnelle Ladezeiten. So dauert es lediglich 54 Minuten, um die Stromspeicher an einer 100-kW-Schnellladestation, wie sie sich beispielsweise entlang der Autobahnen finden, zu 80 Prozent aufzuladen. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox beläuft sich auf rund sechs Stunden in der 99-kW- und gut neuneinhalb Stunden in der 150-kW-Variante. Die Ladeleistung des Onboard-Chargers beträgt in beiden Modellen 7,2 Kilowattstunden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe von arrive, die am 28. März erscheint.


Schweiz: Jedes zehnte Auto soll ab 2020 elektrisch fahren

Wie der Tagesanzeiger in Zürich meldet, will die Schweiz, um die neuen CO2-Grenzwerte zu erreichen, den Anteil von Elektroautos bei Neuzulassungen ab 2020 auf 10 % massiv erhöhen. Derzeit beträgt der Anteil immerhin 2,7 %. Im Jahr 2020 soll jeder zehnte schweizer Pkw ein E-Mobil oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug sein. Der Slogan „10 / 20“ der Schweizer Regierung wird selbst in Expertenkreisen als ambitioniert aber machbar gesehen, zumal der derzeitige Anteil erst bei 2,7 % liegt. Um dies Ziel zu erreichen, wollen die Behörden den massiven Ausbau der öffentlich verfügbaren Ladesäulen stark forcieren.

Foto: Daimler


Absatz von Gasfahrzeugen stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Dieselkrise und drohende Fahrverbote machen es möglich. Der mächtig unter die Räder gekommene Gasantrieb wird wieder stärker nachgefragt. Während das Jahr 2016 bei Autogasumrüstungen und verkauften Neuzulassungen den absouten Tiefpunkt markierte, gab es 2017 wieder eine leichte Erholung. Dies geht aus den Zahlen hervor, die das statistische Bundesamt veröffentlichte. Allerdings liegt diese positive Stagnation auf sehr niedrigem Niveau. Nur 3.723 Erdgas-Modelle wurde neu zugelassen (+14,9 % gegenüber dem Vorjahr). Bei den Autogas-Neuzulassungen gab es sogar ein sattes Plus von 47,2 %, bei einer mageren absoluten Zahl von nur 4.400 Fahrzeugen.
Diese mageren Zahlen sind weit entfernt von den hohen Zulassungs- und LPG-Umrüstzahlen aus den Jahren 2008 und 2009 entfernt. Wurden 2008 noch mehr als 14.000 LPG- und 12.000 Erdgas-Fahrzeuge verkauft, schnellte der Verkauf in den Folgejahren kontinuierlich Richtung Nordosten. Auch wenn es nun eine leichte Erholung beim Verkauf gibt, darf dies nicht darüber nichttäuschen, dass alte LPG-Fahrzeuge in den letzten drei Jahren massiv altersbedingt verschrottet wurden.

Archivfoto: Martin Steffan


Die zweite Ausgabe von "arrive" – ab heute im gut sortierten Handel

Nach dem fulminanten Erfolg des ersten Heftes haben wir mit einem zweiten sofort nachgelegt. Das neue Heft Nr. 2 ist ab heute, Freitag, den 2. Februar, im Zeitschriftenhandel und im Bahnhofskiosk.
Dabei gibt unsere Titelstory einen recht genauen Überblick über die Ladesäulen-Situation in Deutschland und das große Roll-Out der „Elektro-Koaliton“, bestehend aus mehreren Autoherstellern. Was die wiederum an Hybrid-Autos derzeit im Portfolio haben, zeigt unsere große Story im Mittelteil, gefolgt von Fahrberichten (u. a. Seat Leon TGI ) und unserem Artikel über die Car-Sharing-Metropole Madrid. Wichtige Kernfragen der aktuellen Mobilitätsdiskussion sollen nicht außen vor bleiben. So nähern wir uns im Beitrag von Willy Loderhose der Batteriefrage, also der Antwort, woher die Rohstoffe (besonders das Lithium) kommen und ob Sie für den ganz großen globalen elektromobilen Marktauftritt reichen. Tolle Berichte über die aktuell erhältlichen Brennstoffzellenautos, digitale Apps, E-Laster, Roboterautos und Geschäftsmodelle bei Schaeffler (Interview mit Prof. Dr. Gutzmer) runden den Themenstrauß ab. Und dass es im Motorrennsport auch mit Öko-Kraftstoffen gut klappt, zeigt Titus Dittmann, der einstmals das Skateboardfahren in Deutschland populär gemacht hat. Erstmals bei uns dabei als Kolumnenschreiber: Thomas Ranft, TV-Moderator von „Alles Wissen“, der großen Wissenschaftssendung des Hessischen Rundfunks.

Jetzt wünsche ich erstmal viel Spaß beim Lesen!
Ihr

Martin Steffan

PS: Auf der Suche nach arrive im Zeitschriftenhandel? Schauen Sie mal für Ihren Ort hier. Es lohnt sich.


Mehr Elektrobusse für Nordrhein-Westfalen

Nach Kernaussage einer Umfrage, die die Deutsche Presseagentur durchgeführt hat, sollen bis 2020 in allen Großstädten Nordrhein-Westfalens Elektrobusse zum Einsatz kommen. Bremsschuh bei der Anschaffung sind allerdings derzeit die hohen Anschaffungskosten. Darum werden nur sehr wenige Busse zunächst in den Großstädten zu sehen sein. Die Beschaffung wird durch die öffentliche Hand stark gefördert. So kostet ein E-Bus aus europäischer Produktion kostet derzeit um die 700.000 Euro. Er ist also doppelt so teuer wie konventionelle Busse. Allerdings gibt es bereits in China vom dortigen Hersteller BYD, Elektrobusse zu wesentlich niedrigeren Kosten. Viele deutsche Kommunen weichen bei der Beschaffung mittlerweile auch auf den polnischen Hersteller Solaris aus.

Der derzeitige Bestand an Elektrobussen in NRW liegt bei cirka 30. Köln ist hier führend mit 8 Fahrzeugen. Weitere 50 Busse sollen in der Rheinmetropole demnächst mit weiteren Landeszuschüssen rollen.

Foto: Pressestelle Üstra / Hannover