Month: Juni 2018

Volkswagen setzt neue Bestzeit im großen Rennen von Pikes Peak

Der Volkswagen Konzern ist stärker denn je in das Rennen von Pikes Peak involviert. Mit dem aktuellen Elektrorennfahrzug hat der Konzern nun für das „Pikes Peak International Hill Climb“-Rennen eine neue Marke deutlich gesetzt. (Wir berichteten über das Rennen in der Print-Ausgabe von arrive 3.) Der Franzose Romain Dumas fuhr am 24. Juni mit dem 680 PS (500 kW) starken I.D. R Pikes Peak einen neuen Rekord für Elektrofahrzeuge. Zudem war er an diesem Tag der Schnellste. Dumas schlug die bisherige Bestzeit von Sébastien Loeb, Frankreich, aus dem Jahr 2013 um 16 Sekunden. Dumas bewältigte in dem Elektrorennwagen von VW die Strecke in 7.57,148 Minuten.
Das Bergrennen im US-Bundesstaat Colorado, das seit 1916 ausgetragen wird, führt über knapp 20 Kilometer und durch 156 Kurven. Der Volkswagen I.D. R Pikes Peak wiegt inklusive seiner Batteriezellen weniger als 1.100 Kilogramm. Den Strom für eine komplette Ladung in unter 20 Minuten lieferten Generatoren am Fuße des Pikes Peak. Als Kraftstoff diente Glycerin, das chemisch gesehen ein Zuckeralkohol ist.
Es entsteht beispielsweise bei der Herstellung von Bio-Diesel und verbrennt nahezu völlig ohne schädliche Abgase oder Rückstände. Glycerin selbst ist ungiftig und wird als Zusatzstoff auch in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie verwendet. Rund 200 Gäste verfolgten am Sonntag auch in der Autostadt in Wolfsburg den erfolgreichen Rekordversuch bei einer Live-Übertragung.
Zusammen mit Autostadt-Geschäftsführer Roland Clement gaben zudem der Markenvorstand für technische Entwicklung von Volkswagen, Frank Welsch, Jost Capito von der R GmbH Einblicke in die Technologie des I.D. R Pikes Peak. Rallyelegende Jochi Kleint fuhr einst mit einem VW Golf 2 beim Pikes Peak Hillclimb und warf auf der Bühne einen Blick in die Vergangenheit dieses spektakulären Autorennens. Bei den Motorrädern gewann Ducati-Fahrer Carlin Dunne auf der Multistrada 1260 mit 9.59,102 Minuten.

Mit Material von auto-medienportal.net
Foto: VW


Immer mehr Assistenzsysteme in Fahrzeugen

Die Neuwagen-Standardausrüstung mit Assistenzsystemen nimmt zu: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto in Deutschland hat ein Notbremssystem an Bord. Und auch Parkassistenten gehören mittlerweile häufig zur Serienausstattung, wie eine Analyse des Automobilzulieferers Bosch ergeben hat.

So sind 62 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit einem Parkassistenzsystem ausgestattet – von Parkpiepsern bis zu automatischen Einparkfunktionen. Rang zwei der Beliebtheitsskala belegen Notbremssysteme, die den Fahrer warnen oder das Auto zur Not bis zum Stillstand abbremsen. Mit mehr als einem Drittel der Neuwagen (38 Prozent) ist die Verbreitung deutlich gestiegen: 2015 betrug der Anteil der Pkw mit automatischer Notbremse noch ein Viertel. Knapp dahinter rangiert die Fahrermüdigkeitserkennung – in 37 Prozent aller Neu-Pkw 2016 vorhanden.

Den größten Zuwachs verzeichnen Spurassistenzsysteme. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie 2016 in doppelt so vielen Neuwagen an Bord. Und war der Abstandstempomat ACC 2013 gerade in vier Prozent der Neuwagen enthalten, steckt die Funktion 2016 bereits in fast jedem fünften Neuwagen (19 Prozent). Neun Prozent der Neuzulassungen realisieren mit einem Stauassistenten, der Gas gibt, bremst und lenkt, sogar bereits das teilautonome Fahren.

Ausgewertet haben die Stuttgarter Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes aus dem Jahr 2016, laut Bosch die neusten verfügbaren Zahlen. Im vergangenen Jahr dürfte die Verbreitung der elektronischen Helfer noch einmal gestiegen sein. Fahrerassistenzsysteme werden nach Einschätzung von Bosch-Geschäftsführer Dirk Hoheisel „bald so selbstverständlich zur Ausstattung von Autos gehören wie Radio und ESP.“

Auch in unseren Nachbarländern sind immer mehr Neuwagen mit automatischen Helfern ausgestattet: In Frankreich unterstützen mehr als zwei Drittel der neuen Autos ihre Fahrer beim Parken, in Belgien und den Niederlanden verfügen jeweils 39 Prozent der neuen Pkw über einen Notbremsassistenten – Spitzenwert in Europa.

Foto: Bosch


Neue smarte Ladebox für zuhause für wenig Geld

Etwa 110.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride fahren aktuell auf Deutschlands Straßen. Trotzdem ist die Infrastruktur an Ladesäulen noch nicht wirklich flächendeckend etabliert. Innogy bietet nun für alle, die nicht an einer öffentlichen Ladesäule Strom tanken wollen oder können die neue „eBox“ an – eine Ladestation für Zuhause. Die Säule mit einer Ladeleistung von 11 kW lädt etwa fünf Mal schneller als eine gewöhnliche Haushaltssteckdose und wird einfach an die bestehende Stromverteilung angeschlossen. Ein Kabel führt aus der Box zum Auto und versorgt dieses dann mit Strom.

Los geht es mit dem Basisprodukt ab 600 Euro, die Komplettlösung inklusive Installation startet ab 1.740 Euro. Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt, kann außerdem einen Förderantrag stellen. Das Land übernimmt dann 50 Prozent der Kosten, beim Komplettpaket der Innogy eBox spart man so immerhin 870 Euro.

Mit Material von Spotpress