Month: Februar 2019

Das Symposium in Stuttgart.

Symposium will wichtige Antworten auf e-mobile Fragen geben

Wie kann nachhaltige und sichere Mobilität für immer mehr Menschen gelingen? Welche Antriebsart wird sich durchsetzen? Wann werden Menschen von ihren Autos gefahren und nicht umgekehrt? Und wie muss sich die Automobilbranche selbst verändern, um die Zukunft zu gestalten? Auf dem 19. Internationalen Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik steht die Transformation der Automobilindustrie im Zentrum der Diskussion. Die Fachtagung, an der mehrere hundert Ingenieure teilnehmen werden, findet am 19. und 20. März im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart statt.

Das Internationale Stuttgarter Symposium gilt als eines der wichtigsten Branchentreffs der Automobilwirtschaft in Europa. Im Herzen der Automobilregion treffen sich alljährlich internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft, um die neuesten automobilen Trends zu diskutieren.
Das Symposium bietet nach Angaben der Veranstalter die optimale Plattform für ein breites Besucherspektrum: Vom Anwender bis hin zum Entscheider werden mit einem breit gefächerten Programm alle Zielgruppen angesprochen. Das große Plus des Stuttgarter Symposiums ist die Programmbreite. So finden Motorenexperten gleichermaßen wie Mechatroniker ihre Themen. Die Besucher wählen aus über 100 Fachvorträgen verteilt auf 6 Sessions an 2 Veranstaltungstagen.
In diesem Jahr werden vorrangig die Themen „Automatisiertes und Autonomes Fahren", Elektromobilität, Hybrid-Konzepte, Fahrerassistenzsysteme, Motormechanik und Aufladung, Fahrdynamik-Regelsysteme, und Wassereinspritzung und Emissionskonzepte behandelt. Auch ganz andere, weil alternative Fahrzeugkonzepte werden in den Vorträgen dargestellt.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen Sie hier.

Das FKFS erbringt als führendes unabhängiges Institut Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die internationale Automobilindustrie. Das Institut bietet spezialisierte Prüfstände und Testeinrichtungen mit einem eigenen Leistungsspektrum, selbst entwickelte Mess- und Prüfverfahren, langjährige Erfahrung mit der Entwicklung von Simulationstools und hohes Know-how der Mitarbeiter.


Mika Häkkinen auf der Piste.

Mika Häkkinen testet neue Reifen für Elektrofahrzeuge

In der heute, Freitag, erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "arrive" wird Ex-Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen zu Wort kommen, der in Portugal spezielle NOKIAN-Reifen für Elektrofahrzeuge getestet hat. Darauf dürfen wir uns freuen! Und "arrive"-Autor Peter Weißenberg (links im Bild) hat ihn an der Rennstrecke in Portimao besucht und interessante Eindrücke gesammelt.

Denn Elektroautos können wahre Reifenkiller sein. Alle großen Hersteller forschen daher an neuen Pneus, die auf die besonderen Herausforderungen des Antriebs ausgerichtet sind. Die jetzigen Neuentwicklungen können aber auch für Autofahrer interessant werden, die noch nicht rein elektrisch unterwegs sind.

Bei seinen beiden Weltmeistertiteln hat sich Mika Häkkinen stets besonders intensiv um alle Aspekte der Bereifung seiner Formel-1-Rennwagen Gedanken gemacht – außer um einen: „Die Kosten haben natürlich keine Rolle gespielt, wenn der Grip auch nur einen Hauch besser wurde”, sagt der „fliegende Finne”.
Der Normalautofahrer denkt da oft genau umgekehrt – und das kann gerade bei den neuen Elektroantrieben verhängnisvoll werden: „Die Elektrofahrzeuge machen natürlich schon Probleme: Wegen der schweren Batterie haben sie ja ein sehr hohes Gewicht – gerade in der Querbeschleunigung müssen die Reifen da Höchstleistungen bringen”, sagt Häkkinen. Dazu kommen selbst bei braven Kompakt-Stromern rasante Drehmomente vom Start an, die den Verschleiß der Gummis deutlich beschleunigen. Ergebnis: Die Bereifung wird schneller zur Schwachstelle als bei Verbrennern.
Häkkinen weiß, wovon er spricht. Der 50-Jährige bewegt selber regelmäßig mehrere Tonnen schwere E-Autos über Teststrecken – bis an die Grenzen von Physik und Belastbarkeit, versteht sich. Für den finnischen Hersteller Nokian arbeitet der Blondschopf an der Entwicklung neuer Reifen für Elektrofahrzeuge mit. Und dabei sind für Haftung und Haltbarkeit zugleich ganz neue Wege nötig. Alle großen Reifenhersteller forschen derzeit intensiv an neuen Pneus für Stromer – oder führen Sie bald ein, wie z. B. Goodyear mit den so genannten Efficient-Grip-Reifen für Elektroautos.

(Lesen Sie weiter in der neuen Ausgabe 2 der Arrive, die ab heute im Zeitschriftenhandel ist.)


Nach dem Golf kommt Ende des Jahres der I.D. Neo.

ADAC Ecotest: Elektro- und Erdgasfahrzeuge am umweltfreundlichsten

Fünf Elektromobile waren die saubersten Autos 2018. Das geht aus dem ADAC Ecotest des abgelaufenen Jahres hervor, bei denen der VW E-Golf, der VW E-Up, der BMW i3s, der Smart Fortwo Coupé EQ und der Hyundai Kona Elektro unter allen 109 überprüften Modellen am besten abschnitten. Das sauberste Auto mit Verbrennungsmotor war der mit Erdgas betriebene Fiat Panda 0.9 8V Twinair Natural Power. Der beste Benziner war interessanterweise der VW Up GTI auf Rang 13. Der sauberste Diesel folgt erst weit abgeschlagen auf Rang 16 an Bord des Kia Ceed 1.6 CRDi. Die letztgeannte Antriebsart steht also nicht mehr in der Umweltgunst selbst der ADAC-Tester. Ein absolut schlechtes Ergebnis für die einst so hoch globten Selbstzünder.

Insgesamt zeigten sich neue Dieselmodelle mit der Abgasnorm Euro 6d-Temp relativ sauber. Obwohl es hier auch Ausnahmen gebe, wiesen die meisten neuen Diesel gute Schadstoffwerte auf, so der Münchener Automobilclub. Aber auch Hybrid- und Erdgasfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b konnten in der Umweltwertung mit gleichzeitig geringem Schadstoffausstoß und Verbrauch überzeugen. Damit hat der Club etwas andere Ranking-Ergebnisse als andere Andere Ergebnisse.

Am schlechtesten schnitten im vergangenen Jahr beim ADAC Ecotest vor allem SUV und Geländewagen von Importmarken ab. So landeten Jeep Compass 1.4 Multiair 140, Fiat 500X 1.4 MultiAir Start&Stopp 4x2 DCT, Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Automatik und SsangYong Rexton 2.2 Diesel 4WD Automatik am Ende der Rangliste. Gleiches gilt für den Sportwagen Chevrolet Camaro Coupé 6.2 V8 Automatik. Alle Modelle schnitten sowohl bei CO2- als auch Schadstoffausstoß schlecht ab.

Die Autos werden im Ecotest laut ADAC im Labor wesentlich realitätsnäher geprüft als bei Herstellern und staatlichen Institutionen üblich. Einige Modelle wurden zudem einem zusätzlichen Test im Straßenverkehr unterzogen. Bewertet wurden jeweils Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen beziehungsweise Kraftstoffverbrauch.