Die neue arrive Nr. 5: Wenn E-Mobile zu Goldeseln werden

Statt mit Benzin und Diesel mit Stromern oder Hybriden fahren. Das war noch nicht so einfach wie heute. Und bald kommt es noch besser. Denn Spritkosten kann man sich bald nicht nur sparen sondern verdienen. Was wie Spinnerei klingt, dürfte nach dem Willen von BMW bald schon Realität werden. Das Auto wird zum Goldesel und verdient dank ausgeklügelter Stromlade- und –rückführtechnik mit Strom Geld – dank bidirektionalem Laden. Damit erhält das Wort Goldesel eine völlig neue Dimension und Bedeutung. Alle Infos dazu in der neuen arrive, die morgen, Freitag, 9. August, im gut sortierten Zeitschriftenhandel zu finden ist. Auch sonst gibt es im 100 Seiten starken Heft Vieles, was der Elektro-, Hybrid- oder Brennstoffzellen-Autofahrer von morgen wissen sollte. Unser Test mit dem Mercedes EQC gehört genauso dazu wie die Vorstellung des Honda e, des Peugeot e-208, des vollelektrischen Mini Cooper SE, der bereits jetzt stark vorbestellt wird, oder Polestar 2, der dem Model 3 von Tesla demnächst Konkurrenz machen wird. Viele weitere Themen, z. B. der Gebrauch von E-Scootern, Roboterauto-Tests von Daimler und Bosch in den USA oder der Wandel der Ölkonzerne BP und Shell zu Mobilitätsdienstleistern runden das bunte Spektrum der Storys ab. Auch Motorräder haben wir wieder dabei und zwar die kräftige Zero SR/F, die das Herz eines jeden motorisierten Zweirad-Enthusiasten höher schlagen lässt. Und dann noch der neue Trend in der Szene der Schönen und Berühmten, der sehr auffällig mit Jogi Löw und VW aber auch anderen in Erscheinung tritt: Immer mehr Prominente lernen die Stromer zu schätzen und bekennen sich öffentlich zu den neuen Autos. Jetzt, ganz aktuell bei uns im Heft: Lena. Sie elektrisiert gerade die Marke Smart mit einer aufregenden Werbekampagne. Inspirierend und lässig. Halt typisch Lena!

Die arrive Nr. 5 gibt es an vielen Bahnhöfen und Zeitungsständen zu kaufen, im Abo oder e-paper-Abo oder auch als Einzelheft digital zu kaufen.


Daimler AG auf dem Messestand in Genf

Toyota, BYD, Daimler und BAIC: Neue Bündnisse für die Elektro-Auto-Zukunft

Bei der Entwicklung von E-Fahrzeugen und Batterien gehen die Produzenten verstärkt Bündnisse ein, teilweise sogar mit Wettbewerbern. Neben den deutschen und europäischen neuen Bündnissen – beispielsweise der Verbund BMW und Jaguar – tritt nun ein neues, sehr großes, rein asiatisches Bündnis auf den Plan. BYD und Toyota haben sich im Beisein der Öffentlichkeit die Entwicklungs-Ehe versprochen und wollen im Rahmens einer 50:50-Beteiligung (Joint Venture) Stromer entwickeln und sogar zusammen bauen. Die Verbindung ist ungewöhnlich, zeigt aber, dass in den Zeiten des technischen Umbruchs so manche frühere Konkurrenz nun einfach über Bord geworfen wird.
Auch Batterien wollen die beiden Player zusammen entwickeln. Im Resultat sollen bereits im ersten Halbjahr 2020 unter der Marke Toyota erste Autos auf dem chinesischen Markt das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Die Allianz wurde initiiert, so die Sprecher der zwei asiatischen Konzerne, um einen Beitrag zur Entschärfung des Treibhauseffektes zu leisten. Beide Unternehmen bekräftigten, dass die CO2-Emissionen Ihrer Flotten nachhaltig gesenkt werden sollen. Auch darum sei man nun absolut bemüht, die bisherigen Rivalitäten aufzugeben und neue Wege zu beschreiten.

Auch deutsch-chinesische Bündnisse werden anscheinend stärker geschlossen. Denn ebenfalls bekannt wurde jetzt, dass der chinesische Hersteller Beijing Automotive Group (BAIC) sich über eine Tochtergesellschaft bei der Daimler AG eingekauft hat. Zusätzlich zur direkten Beteiligung von 2,48 % habe BAIC das Recht auf den Erwerb weiterer Stimmrechte in Höhe von 2,52 % erworben, erläuterte BAIC in Peking. Mit dem Anteilserwerb soll die bisherige gute Zusammenarbeit unterstrichen und gestärkt werden. Daimler-Vorstandsvorsitzender Ola Källenius begrüßte den Einstieg mit einem eindeutigen Statement: „Dieser Schritt festigt unsere erfolgreiche Partnerschaft und ist ein Vertrauenssignal in die Strategie und das Zukunftspotential unseres Unternehmens“, betonte der Vorstandschef. Und weiter: „Der chinesische Markt ist und bleibt eine entscheidende Säule unseres Erfolgs – nicht nur für den Absatz, sondern auch für unsere Entwicklung und Produktion.“
Daimler produziert mit BAIC als Partner in China in dem Gemeinschaftsunternehmen Beijing Benz Automotive. Selbst im Vertrieb sowie bei Forschung und Entwicklung arbeiten beide Konzerne zusammen. Auch der chinesische Autobauer Geely ist seit Anfang 2018 an Daimler beteiligt, und zwar knapp 10 % der Aktien der Daimler AG.


Die neue arrive Nr. 4

arrive Nr. 4 im Handel: Die große Wunderwelt der Elektro-Reichweite

An der Reichweite von E-Mobilen wird immer gerne rumgemeckert. Völlig zu unrecht. Denn schon heute gibt es Fahrzeuge mit 300, 400 und sogar 500 Kilometern pro Ladung. Und wer einige Dinge beachtet, kann sogar direkt Einfluss nehmen darauf, wie weit er kommt. Wie man die Reichweite strecken bzw. verändern kann, steht jetzt in der brandneuen arrive-Ausgabe Nr. 4, die heute im Zeitschriftenhandel zu finden ist.

Wichtig, wenn man die Reichweite im Blick hat: Nicht nur die Kilometerzahl ist entscheidend für die Wahl eines Stromers. Ladeparks, die entlang der Autobahnen gebaut werden, bieten bald mehr Komfort ebenso wie Touchscreens, die verstärkt Einzug ins E-Auto halten. Sehr umtriebig beim Bau von Ladeparks sind übrigens Innogy, Enercon, EnBW, aber auch natürlich die IONITY. Und wer die Zukunft Autonomen Fahrens in Deutschland sich ganz aus der Nähe anschauen möchte, könnte sich einmal die e-Golf-Story durchlesen. Denn in der Hafencity von Hamburg gibt es erste e-Golf-Fahrzeuge tagsüber auf einer Strecke rund um die Elbphilharmonie zu bestaunen. Natürlich testeten wir wieder mehrere Fahrzeuge. Dieses Mal dabei die Fahrzeuge Corsa-e, Toyota Camry Hybrid, Kia e-Soul, Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid und der Volvo V60 T8. Fans von YouTube-Elektroauto-Tester Alex Bangula dürfen sich übrigens auf einen Bericht von ihm über den Tesla Model 3 freuen. Storys von Willy Loderhose über Japan als möglichem Mobilitätsvorreiter, der deutschen Märchenstraße, die mit Ladesäulen der Firma Plug´n Charge ausgestattet werden und ein Interview mit E-Mobil-Experte Axel Schmidt runden den Themenstrauß ebenso ab wie die tolle Bilder-Story über zahlreiche Film- und Fernsehstars, die immer stärker die Elektro-Auto-Kampagnen der Hersteller unterstützen. Unter ihnen: Daniel Craig (der als James Bond 2020 einen elektrischen Aston Martin fahren wird), Schauspieler Jürgen Vogel, die Influencerinnen Lisa und Lena, Popstar Khalid und Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg.

Die arrive gibt es im Abo, als E-Paper-Abo oder Einzel-E-Paper. Schaut einfach oben in die Leiste. Ebenso natürlich gibt es die arrive im Zeitschriftenhandel (wo dort zu finden? Schaut mal auf www.mykiosk.de). Auch in dieser Ausgabe wieder dabei: Der große 10fach-PAYBACK-Aral-Coupon für Autogas-Fahrer.


Lena

Lena Meyer-Landrut voll elektrisch unterwegs

Immer mehr Promis lieben Elektro-Fahrzeuge. Jüngstes Beispiel ist Lena Meyer-Landrut. Mit ihrem Album „Only Love, L“, ist sie auf Anhieb in den Charts vertreten und gibt nun beim Thema E-Mobilität ebenso Vollgas: Sie setzt auf den smart EQ forfour, den Sie seit Januar 2019 fährt.
„Manchmal tut ein ‚Reset‘ gut. Einfach mal umdenken und die Dinge ganz anders machen. Deshalb habe ich mir mit meinem neuen Album viel Zeit gelassen“, sagt Lena Meyer-Landrut. „Auch beim Thema Mobilität finde ich es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken und die ersten, richtigen Schritte zu gehen. Für mich selbst heißt das: Mein Auto fährt komplett elektrisch. Damit möchte ich meinen individuellen Beitrag leisten, um die Umwelt zu entlasten. Es ist zwar schwer alles richtig zu machen, aber ich glaube mit vielen kleinen, bewussteren Entscheidungen können wir die Dinge etwas besser machen. Dementsprechend empfinde ich auch die Entscheidung der Marke smart, ab 2020 „fully electric“ zu gehen, als wichtiges und starkes Statement.“
Popstar Lena ist aber schon seit längerer Zeit eine begeisterte smart-Fahrerin. Und mit ihrem neuen smart EQ forfour verbindet Sie die sprichwörtliche Agilität und Parkplatz-freundlichkeit mit emissionsfreiem Fahren und der Reichweite von ausreichenden 155 Kilometer. Als überzeugte und regelmäßige Nutzerin eines Elektrofahrzeugs hat sich Lena dafür entschieden, eine Partnerschaft mit smart einzugehen, einer Marke von Mercedes, die an Geely teilweise verkauft werden könnte, und die bereits 2007 mit dem smart ed ein vollelektrisches Serienfahrzeug vorgestellt hat. Damit gibt es den smart EQ fortwo, den smart EQ cabrio und den smart EQ forfour als vollelektrische Versionen.
smart will bis 2020 vollständig auf den elektrischen Antrieb setzen und damit die erste Automobilmarke der Welt sein, die von Verbrennungsmotoren komplett auf elektrische Antriebe umsteigt. „Wir freuen uns, mit Lena das Gesicht für die Elektrifizierung unserer Marke gewonnen zu haben. Als Fahrerin eines smart EQ forfour und überzeugte Vertreterin der Elektromobilität ist Lena die perfekte Botschafterin, ab 2020 „fully electric“ zu gehen“, so Kirsten Ehrlich, Leiterin Vertrieb smart des Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD). Gemeinsam mit Lena wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, der Elektromobilität zum Erfolg zu verhelfen.“


Audi

Audi revitalisiert die Brennstoffzelle

Audi holt die Brennstoffzelle wieder aus der Schublade. Die Ingolstädter wollen die Entwicklung der Wasserstofftechnologie beschleunigen, wie Konzernchef Bram Schot jetzt berichtete. In diesem Zusammenhang will Audi innerhalb des Volkswagen-Konzerns zum Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen werden. Noch im laufenden Jahr wollen die Ingolstädter die Studie eines entsprechenden E-Autos vorstellen, 2021 könnte ein fertiges Modell im Leasing angeboten werden. Zuletzt hatte Audi 2016 die Brennstoffzellentechnik mit einer Fahrzeugstudie öffentlich in den Fokus gestellt.

Mit der Brennstoffzelle würde Audi eine Alternative zur Batterie in der Hinterhand haben. Eventuelle Lieferengpässe oder die Abhängigkeit von asiatischen Zellproduzenten könnten so verringert werden. Die Wasserstofftechnik bietet vor allem im Güterverkehr und für Langstrecken-Pkw gegenüber vergleichbaren Batterien Reichweitenvorteile, auch die Betankung ist schneller erledigt als das Aufladen. Die lange Zeit eher stiefmütterlich behandelte Brennstoffzelle könnte daher in Zukunft doch noch mal einen neuen Schwung erhalten, auch wenn VW-Chef Diess sich kürzlich stark für eine starke Ausrichtung der VW-Zukunftstechnologien in Richtung Elektromobilität ausgesprochen hat.
Erst kürzlich hatte bereits der Stuttgarter Zulieferer Bosch angekündigt, in die Produktion einzusteigen. Spätestens 2022 will der Automobilzulieferer seine gemeinsam mit dem Spezialisten Powercell Sweden entwickelte Technik auf dem Markt haben. Für 2030 erwartet das Stuttgarter Unternehmen einen Brennstoffzellen-Anteil von 20 Prozent bei Elektrofahrzeugen. Bisher gibt es nur sehr wenige Fahrzeuge im deutschen Markt, die mit Wasserstoff betankt werden können. Zudem ist die umweltfreundliche Produktion von Wasserstoff in großem Stil noch ungeklärt.

Eine interessante Entwicklung kommt da vielleicht jetzt aus Japan von Toyota. In seinem japanischen Werk Motomachi hat der Autobauer eine autarke Wasserstofftankstelle namens Simple Fuel in Betrieb genommen. Die Anlage kann dank Solarzellen die Energie selbst erzeugen, die es zu Produktion von Wasserstoff benötigt. Das mit Hilfe erneuerbarer Energie erzeugte Gas stellt die Anlage zur Betankung bereit.

Der Solarstrom wird zur Elektrolyse eingesetzt, die wiederum Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufspaltet. Pro Tag lassen sich so 8,8 Kilogramm Wasserstoff generieren. Diese Menge soll für den Betrieb von sieben bis acht Gabelstaplern mit Brennstoffzellenantrieb reichen. Derzeit sind in Motomachi 22 Wasserstoff-Gabelstapler unterwegs. Toyota will im Rahmen einer Initiative des japanischen Umweltministeriums die Zahl auf 50 Fahrzeuge erhöhen und zudem weitere Simple-Fuel-Tankstellen in Betrieb nehmen.

Für den Alltagsbetrieb von Brennstoffzellenfahrzeugen wie dem Toyota Mirai oder dem Hyundai Nexo wird rund 1 Kilogramm Wasserstoff je 100 Kilometer benötigt.


arrive Nr. 3

Volle Ladung ! Ab heute: Heft Nr. 3 der „arrive“ im Zeitschriftenhandel!

So langsam wird´s was mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland. Dabei ist vielen noch gar nicht bekannt, dass schon jetzt tausende an Säulen für jedermann öffentlich zugänglich sind. Wir zeigen in der aktuellen Ausgabe der arrive, die ab heute, Freitag (5.4.2019), im Handel ist, wie einfach sie die Standorte erfahren, nutzen und an den Strecken fürs Laden sogar vorbuchen können. Neben Apps und Websites machen vor allem die großen Anbieter wie EnBW, schnelles Laden, aber auch Aldi, McDonald´s und Deutsche Telekom mächtig Dampf beim weiteren Ausbau des Netzes. Weit mehr als 25.000 Säulen gibt es bereits jetzt – Tendenz weiter stark steigend.
Außerdem im Heft: Ein Toyota-Hybrid-Spezial mit dem neuen Corolla, RAV 4 und Lexus UX. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf den Genfer Salon, wo noch nie so viele Stromer vorgestellt wurden wie in diesem Jahr: Von Audi, über Skoda und Mercedes, bis hin zur Sportversion des E.GO Life und dem Fiat-Konzeptauto Centoventi. Alle hatten mindestens ein Auto „unter Strom gesetzt“. Auch Mazda war dort vertreten. Wir stellen die neuen Skyactiv-Modelle von Mazda im Heft vor, die die besten Eigenschaten aus dem Diesel- und Benzin-Motor auf sich vereinen. Ganz aktuell zudem: Der Kia Soul kommt schon bald in zwei ultracoolen Elektro-Varianten auf den deutschen Markt. Wir dürfen gespannt sein. In einem Essay widmen wir uns der Frage, wohin eigentlich die vielen alten Diesel, die bei den Händlern in Zahlung gegeben wurden, hinkommen.
Wie immer haben wir auch dieses Mal wieder eine anregende Kolumne von HR-Moderator und Wetterfrosch Thomas Ranft im Heft. Außerdem berichten wir über erste erfrischende Ansätze beim Akku-Recycling und geben Einblicke in die geplante CO2-arme Produktion der künftigen I.D.-Elektro-Modelle in den Werkshallen von Volkswagen.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

das Team der Zeitschrift arrive!

PS: Suchen Sie nach arrive im gut sortierten Zeitschriftenhandel? Schauen Sie einfach für Ihren Ort ab 5.4.2019 auf www.mykiosk.de.

E-paper ist auch schon hier erhältlich.


Zuammenschluss unter Gleichen.

Carsharing: Car2go und DriveNow schließen sich zusammen

car2go und DriveNow schließen sich nun zum Carsharing-Unternehmen „Share Now“ zusammen. Durch den Zusammenschluss der beiden Dienste wird „Share Now“ zu einem der weltweit größten Anbieter im free-floating Carsharing. In 30 Metropolen in Europa und Nordamerika steht eine Flotte von mehr als 20.000 Fahrzeugen der Marken BMW, Mercedes-Benz, MINI und smart zur Verfügung. Vier Millionen Kunden nutzen bereits jetzt die Autos der Gesamtflotte: Die Fahrzeuge beider Anbieter werden ab sofort in beiden Apps angezeigt. Olivier Reppert, vormals Geschäftsführer von car2go, leitet das gemeinsame Carsharing-Unternehmen. „Share Now“ ist einer von insgesamt fünf Mobilitätsdienstleistern, welche aus dem Mobilitäts-Joint-Venture der BMW Group und der Daimler AG hervorgehen.

Zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie soll dabei die Elektromobilität sein. Mit vier vollelektrischen Standorten und teilelektrischen Flotten in dreizehn weiteren Städten, ist „Share Now“ schon heute der größte Anbieter im Bereich des stationsunabhängigen E-Carsharing. Mit den 3.200 E-Fahrzeugen wurden in Summe bereits rund 120 Millionen elektrische Kilometer zurückgelegt.

Kunden profitieren von der Zusammenlegung der Dienste durch den vereinfachten Zugang zu einer gemeinsamen Flotte: car2go und DriveNow Kunden können in der jeweiligen App direkt die Fahrzeuge des jeweils anderen Anbieters auswählen. „In Deutschland finden Kunden nun in der car2go oder DriveNow App über 7.000 BMW, Mercedes-Benz, MINI und smart Modelle. Dies ermöglicht eine deutlich bessere Verfügbarkeit von Fahrzeugen auf einen Blick sowie eine größere Auswahl an Fahrzeugmodellen an mehr Standorten“, so Reppert. Darüber hinaus können sich Kunden des einen Dienstes kostenfrei beim jeweils anderen Sharing-Anbieter registrieren. Langfristig soll ein vollständig integrierter Service in einer einzigen Carsharing-App entstehen. Auch die Fahrzeuge werden in den kommenden Monaten zunächst mit beiden Markennamen, car2go bzw. DriveNow und „Share Now“, unterwegs sein. Nach dieser Übergangszeit wird das neue Branding für alle Fahrzeuge übernommen.

„Share Now“ ist einer von insgesamt fünf Anbietern des neu gegründeten Mobilitäts-Joint-Ventures, das am 22. Februar offiziell von der BMW Group und der Daimler AG in Berlin vorgestellt wurde. Zusammen mit den vier anderen Mobilitätsunternehmen „Reach Now“, “Charge Now“, „Park Now“ und „Free Now“ wird „Share Now“ im Joint Venture dennoch unabhängig agieren. Das gemeinsame Ziel der fünf Unternehmensbereiche ist es, die Mobilitätsbedürfnisse von Millionen Menschen zu erfüllen.

Foto: Car2go


Das Symposium in Stuttgart.

Symposium will wichtige Antworten auf e-mobile Fragen geben

Wie kann nachhaltige und sichere Mobilität für immer mehr Menschen gelingen? Welche Antriebsart wird sich durchsetzen? Wann werden Menschen von ihren Autos gefahren und nicht umgekehrt? Und wie muss sich die Automobilbranche selbst verändern, um die Zukunft zu gestalten? Auf dem 19. Internationalen Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik steht die Transformation der Automobilindustrie im Zentrum der Diskussion. Die Fachtagung, an der mehrere hundert Ingenieure teilnehmen werden, findet am 19. und 20. März im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart statt.

Das Internationale Stuttgarter Symposium gilt als eines der wichtigsten Branchentreffs der Automobilwirtschaft in Europa. Im Herzen der Automobilregion treffen sich alljährlich internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft, um die neuesten automobilen Trends zu diskutieren.
Das Symposium bietet nach Angaben der Veranstalter die optimale Plattform für ein breites Besucherspektrum: Vom Anwender bis hin zum Entscheider werden mit einem breit gefächerten Programm alle Zielgruppen angesprochen. Das große Plus des Stuttgarter Symposiums ist die Programmbreite. So finden Motorenexperten gleichermaßen wie Mechatroniker ihre Themen. Die Besucher wählen aus über 100 Fachvorträgen verteilt auf 6 Sessions an 2 Veranstaltungstagen.
In diesem Jahr werden vorrangig die Themen „Automatisiertes und Autonomes Fahren", Elektromobilität, Hybrid-Konzepte, Fahrerassistenzsysteme, Motormechanik und Aufladung, Fahrdynamik-Regelsysteme, und Wassereinspritzung und Emissionskonzepte behandelt. Auch ganz andere, weil alternative Fahrzeugkonzepte werden in den Vorträgen dargestellt.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen Sie hier.

Das FKFS erbringt als führendes unabhängiges Institut Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die internationale Automobilindustrie. Das Institut bietet spezialisierte Prüfstände und Testeinrichtungen mit einem eigenen Leistungsspektrum, selbst entwickelte Mess- und Prüfverfahren, langjährige Erfahrung mit der Entwicklung von Simulationstools und hohes Know-how der Mitarbeiter.


Mika Häkkinen auf der Piste.

Mika Häkkinen testet neue Reifen für Elektrofahrzeuge

In der heute, Freitag, erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "arrive" wird Ex-Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen zu Wort kommen, der in Portugal spezielle NOKIAN-Reifen für Elektrofahrzeuge getestet hat. Darauf dürfen wir uns freuen! Und "arrive"-Autor Peter Weißenberg (links im Bild) hat ihn an der Rennstrecke in Portimao besucht und interessante Eindrücke gesammelt.

Denn Elektroautos können wahre Reifenkiller sein. Alle großen Hersteller forschen daher an neuen Pneus, die auf die besonderen Herausforderungen des Antriebs ausgerichtet sind. Die jetzigen Neuentwicklungen können aber auch für Autofahrer interessant werden, die noch nicht rein elektrisch unterwegs sind.

Bei seinen beiden Weltmeistertiteln hat sich Mika Häkkinen stets besonders intensiv um alle Aspekte der Bereifung seiner Formel-1-Rennwagen Gedanken gemacht – außer um einen: „Die Kosten haben natürlich keine Rolle gespielt, wenn der Grip auch nur einen Hauch besser wurde”, sagt der „fliegende Finne”.
Der Normalautofahrer denkt da oft genau umgekehrt – und das kann gerade bei den neuen Elektroantrieben verhängnisvoll werden: „Die Elektrofahrzeuge machen natürlich schon Probleme: Wegen der schweren Batterie haben sie ja ein sehr hohes Gewicht – gerade in der Querbeschleunigung müssen die Reifen da Höchstleistungen bringen”, sagt Häkkinen. Dazu kommen selbst bei braven Kompakt-Stromern rasante Drehmomente vom Start an, die den Verschleiß der Gummis deutlich beschleunigen. Ergebnis: Die Bereifung wird schneller zur Schwachstelle als bei Verbrennern.
Häkkinen weiß, wovon er spricht. Der 50-Jährige bewegt selber regelmäßig mehrere Tonnen schwere E-Autos über Teststrecken – bis an die Grenzen von Physik und Belastbarkeit, versteht sich. Für den finnischen Hersteller Nokian arbeitet der Blondschopf an der Entwicklung neuer Reifen für Elektrofahrzeuge mit. Und dabei sind für Haftung und Haltbarkeit zugleich ganz neue Wege nötig. Alle großen Reifenhersteller forschen derzeit intensiv an neuen Pneus für Stromer – oder führen Sie bald ein, wie z. B. Goodyear mit den so genannten Efficient-Grip-Reifen für Elektroautos.

(Lesen Sie weiter in der neuen Ausgabe 2 der Arrive, die ab heute im Zeitschriftenhandel ist.)


Volkswagen mit eigener Öko-Strom-Marke für Elektromobile

Volkswagen will eine eigene Tochtergesellschaft für Energie-Angebote und Lade-Lösungen gründen – und zwar unter dem Namen Elli. Die Elli Group GmbH mit Hauptsitz Berlin wird für die Marken des Konzerns Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Energie und Laden entwickeln.

Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen: „Als einer der weltweit größten Automobilhersteller wird Volkswagen die dringend benötigte Verkehrs- und Energiewende hin zu emissionsneutraler E-Mobilität beschleunigen. Das neue Unternehmen trägt dazu mit Energie-Angeboten aus erneuerbaren Quellen und smarten Lade-Lösungen bei. Damit besetzen wir ein strategisch relevantes, hochspannendes Geschäftsfeld, das viele Chancen zur Bindung bestehender und der Erschließung neuer Kundengruppen bietet.”

Thorsten Nicklaß, designierter CEO von Elli, kündigte an, dass die neue Volkswagen Tochter auch Kunden außerhalb des Konzerns grünen, 100 Prozent CO2-freien Strom anbieten will. Nicklaß, zuvor CEO des Joint Ventures Digital Energy Solutions äußerte sich hierzu: „Unsere Mission ist es, der E-Mobilität den Weg von der Nische in den Mainstream zu bahnen. Elli steht für Electric Life, weil wir einen Lebensstil ermöglichen, der das E-Auto vollständig in den Alltag integriert – vergleichbar mit der heute selbstverständlichen Nutzung eines Smartphones.”

Dazu wird schrittweise ein bunter Strauß aus intelligenten Stromtarifen, Wallboxen und Ladesäulen sowie einem IT-basierten Energie Management System aufgebaut, erklärte Nicklaß: „Wir schaffen ein nahtloses und nachhaltiges Ökosystem, das die wichtigsten Anwendungsfälle adressiert und sämtliche Energiefragen von E-Auto-Nutzern und –Flottenbetreibern beantwortet.”

Bis zum Marktstart des Der Neo kommt dann auch noch...ID. als erstem Modell auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) in 2020 werden sukzessive zahlreiche Lösungen bereitgestellt, die private und gewerbliche E-Mobilitäts-Kunden heute und in Zukunft benötigen – von Hardware über Abrechnungs- und digitale Zusatzdienste bis hin zu kompletten Beratungs-Paketen.

Volkswagen will echte und potenzielle Kunden in Zukunft nicht nur im Autohaus und im Fahrzeug betreuen, sondern auch daheim – dort, wo rund die Hälfte aller E-Auto-Besitzer in Zukunft vermutlich ihr Fahrzeug aufladen werden. Dazu gehört Öko-Strom für Privathaushalte mit und ohne E-Fahrzeug. Einzelheiten zu den ersten Tarifmodellen wird der Konzern in Kürze bekanntgeben. Es wird sich um CO2-frei erzeugten Volkswagen Naturstrom® handeln, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraftwerken stammt und dessen Herkunft vom TÜV zertifiziert wurde.