Karte gibt Aufschluss über Ladesäuleninfrastruktur

Vom Pedelec über den Elektro-Pkw bis zum elektrisch angetriebenen Bus: Langsam, aber kontinuierlich ist die Elektromobilität in allen Bundesländern auf dem Vormarsch. Als großer Vorreiter versteht sich aber das Bundesland Nordrhein-Westfalen, das mit besonders vielen Säulen ein gutes Angebot an die jetzigen und zukünftigen E-Fahrer machen möchte. Rund 25 % der bundesweit zugelassenen Elektrofahrzeuge, so die Energieagentur NRW, sollen bereits in dem bevölkerungsreichsten Bundesland unterwegs sein, und ein Großteil der notwendigen Teile im Land produziert werden. Das Investitionsvolumen in den Sektor der Ladesäulen steigt in jedem Fall kontinuierlich. Mehrere dutzend Normal- und Schnell-Ladesäulen sind bereits flächendeckend vorhanden: Wo diese genau stehen, zeigt die Karte des Kompetenzzentrums ElektroMobilität NRW, das auch einen Blick auf die Versorgung im Rest Deutschlands wirft. Auch die Infrastruktur in den Nachbarländern, insbesondere die sichtbar viel bessere Versorgung in den Niederlanden, lässt sich auf der Karte einsehen.

Foto: Tank & Rast


Morgen gibt´s beim Kauf eines Dacia die LPG-Anlage für nix dazu

Eine interessante Aktion gibt es morgen bei der Renault-Marke Dacia. Zum „Tag der offenen Tür“ am morgigen Samstag erhalten alle Besitzer alter Diesel-Pkw (Euro 1, Euro 2, Euro 3 oder Euro 4) beim Kauf eines neuen Dacia LPG-Modells den Flüssiggas-Antrieb ohne Aufpreis gegenüber der Benziner-Variante. Ein weiteres Highlight bei den teilnehmenden Dacia-Händlern steht dann auch schon im Showroom: und zwar der neue Duster.

Der Fahrzeugwechsel lohnt sich bei den Dacia Händlern also jetzt ganz besonders: Im Tausch gegen den alten Diesel gibt es nur eine Voraussetzung. Und zwar muss der Selbstzünder mindestens seit sechs Monaten auf den Besitzer zugelassen sein. Autogas, so wissen noch viele Fahrer dieser Fahrzeuge mit dem besonderen Antrieb, bietet viele Vorteile: Die Nutzer profitieren von geringen Betriebskosten und können mit gutem Gewissen, weil die Verbrennung des Alternativsprits NOx-arm ist, auch längere Strecken fahren.

Insgesamt emittiert der Antrieb wesentlich weniger Schadstoffe und zusätzlich auch noch so gut wie keine Rußpartikel. LPG-Fahrzeugen steht ein Netz aus mehr als 7.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung. Flüssiggas-Antrieb gehört zu den Stärken von Dacia: Mit 70 Prozent Marktanteil ist der Hersteller klarer Marktführer im Bereich der LPG-Neufahrzeuge in Deutschland. Dennoch werden diese Varianten so gut wie gar nicht beworben. Dacia bietet LPG-Varianten für die Modelle Sandero, Logan MCV, Lodgy, Dokker und Dokker Express an. Das Angebot gilt dann übrigens nicht nur morgen, sondern noch bis zum 30. April 2018.

Foto: Dacia


LPG-Fahrzeuge führend in der Statistik - aber Hybride holen stark auf

Die Prozentzahlen sind enorm und beeindruckend, die absoluten Zahlen sind aber eher verhalten. Rund 4.400 neu zugelassene Autogas-Neufahrzeuge für 2017 registrierte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) zu Anfang des Jahres 2018. Das war immerhin eine prozentuale Steigerung von 47,2 Prozent. Allerdings gingen im gleichen Zeitraum eine um ein vielfaches höhere Anzahl, nämlich 26.742 Autogas-Fahrzeuge, aus dem Markt raus. Sie waren völlig überaltert und wurden zum Großteil verschrottet. Ähnliche Rückgänge sind für die kommenden Jahre zu erwarten, da weitere Fahrzeuge aus der Umrüstwelle der Jahre 2007 bis 2010 dann ihr Alter erreicht haben werden und dann ebenfalls den Markt verlassen werden.

Gemessen am Gesamtvolumen von 3,44 Millionen Neuzulassungen ist der Zugang von 4.400 LPG-Autos zudem sehr niedrig und weit entfernt von den großen Zuwächsen zu Beginn des Jahrzehnts. Ähnlich niedrige Zahlen liefert der Erdgasfahrzeug-Sektor. Hier gab es trotz Dieselkrise nur 3.723 Neuzulassungen in 2017. VW möchte jedoch zusammen mit Gasnetzbetreibern das CNG-Tankstellennetz von derzeit 900 auf 2.000 Stationen vergrößern, entsprechend nachziehen soll der Bestand von derzeit 75.459 Autos auf eine Million bis 2025. Ob dies jedoch realistisch ist, bezweifeln Experten, zumal die Steuerbegünstigung für Erdgas als Kraftstoff bis 2026 komplett abgebaut wird. Autogas könnte unter dem Auslaufen der Steuerbegünstigung ebenfalls leiden, da diese sogar schon Ende 2022 ganz wegfällt.

Unterm Strich bleibt festzuhalten: Auch wenn Hybride (236.710 Fahrzeuge) und Elektro-Autos (53.861), von einem niedrigen Niveau ausgehend, starke Zuwächse verzeichnen, ist Autogas mit 421.283 Fahrzeugen weiterhin der führende Alternativkraftstoff in Deutschland. Nicht unwahrscheinlich ist, dass dieser aus Butan und Propan bestehende Sprit – sollten sich die Zahlen für LPG-, CNG-, Hybrid- und Elektro-Autos so weiter entwickeln – seine führende Stellung in etwa 2 bis 3 Jahren verlieren könnte.

Zur Erklärung: Autogas (LPG = liquified petrolium gas) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt. LPG ist ein Nebenprodukt der Erdölproduktion. Dem Erdgas als Kraftstoff wird oft auch Biogas beigemischt. Auch Propan lässt sich mittlerweile biologisch in einer Raffinerie in Rotterdam herstellen.

Foto: Westfalen Gruppe


Reichweite gepaart mit Lifestyle: Der Hyundai Kona ist ab dem Spätsommer im Handel

Hyundai erhöht bei der Elektromobilität das Tempo: Mit dem neuen batterieelektrisch angetriebenen Hyundai Kona Elektro baut die Marke die alternativ angetriebene Modellvielfalt weiter aus. Neben den beiden Brennstoffzellenfahrzeugen ix35 Fuel Cell und Nexo hat Hyundai auch den Ioniq, das weltweit einzige für drei verschiedene alternative Antriebstechnologien konzipierte Fahrzeug, im Programm. Mit der Premiere des Sports Utility Vehicle Kona Elektro unterstreicht Hyundai seine herausragende Rolle bei den neuen Antriebskonzepten und macht eine klare Ansage an die Konkurrenz.

Wir von arrive haben ihn gesehen und waren begeistert. Der Hyundai Kona Elektro ist tatsächlihch das erste elektrisch angetriebene B-SUV und rollt in zwei Leistungsvarianten mit einer maximalen Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach dem neuen WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) auf den Markt. Die besonders klimaschonende Version des Lifestyle-SUV kombiniert zwei wichtige Trends in der Automobilbranche: kompaktes SUV-Format und emissionsfreier Elektroantrieb.

Jede Menge Fahrspaß mit bis zu 150 kW Leistung

Der Hyundai Kona Elektro zeigt bis auf die geschlossene Frontpartie und ein anderes Design der Aero-Felgen äußerlich die direkte Nähe zum herkömmlich angetriebenen Modell. Auch beim Antrieb liefert die Elektrovariante überzeugende Leistungswerte: Wahlweise mit 99 kW (135 PS) oder 150 kW (204 PS) Motorleistung unterwegs, geht es auch dank des kräftigen Drehmoments von 395 Newtonmeter jederzeit agil und dynamisch voran. So beschleunigt die stärkere Variante innerhalb von nur 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der für den Kona typische Fahrspaß ist damit auch in der strombetriebenen Variante des kompakten Elektro-SUV garantiert.

Zugleich beweist der Hyundai Kona Elektro neben sportlichen auch ausgeprägte Langstreckenqualitäten: Die Batteriekapazität beträgt in der 150-kW-Version stattliche 64 Kilowattstunden, die in Kombination mit dem effizienten Elektroantrieb eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach WLTP möglich macht. Auch die Einstiegsvariante scheut sich nicht vor längeren Fahrten: Die Speicherkapazität der Akkus beträgt 39 kWh. Damit lassen sich Reichweiten bis zu 300 Kilometern am Stück fahren. In beiden Modellen arbeitet ein Permanentmagnet-Synchronelektromotor, die Speicherung übernehmen im Unterboden platzierte Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Ihre Stärken sind eine kompakte Bauweise, ein nur gering ausgeprägter Memory-Effekt und schnelle Ladezeiten. So dauert es lediglich 54 Minuten, um die Stromspeicher an einer 100-kW-Schnellladestation, wie sie sich beispielsweise entlang der Autobahnen finden, zu 80 Prozent aufzuladen. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox beläuft sich auf rund sechs Stunden in der 99-kW- und gut neuneinhalb Stunden in der 150-kW-Variante. Die Ladeleistung des Onboard-Chargers beträgt in beiden Modellen 7,2 Kilowattstunden.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe von arrive, die am 28. März erscheint.


Schweiz: Jedes zehnte Auto soll ab 2020 elektrisch fahren

Wie der Tagesanzeiger in Zürich meldet, will die Schweiz, um die neuen CO2-Grenzwerte zu erreichen, den Anteil von Elektroautos bei Neuzulassungen ab 2020 auf 10 % massiv erhöhen. Derzeit beträgt der Anteil immerhin 2,7 %. Im Jahr 2020 soll jeder zehnte schweizer Pkw ein E-Mobil oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug sein. Der Slogan „10 / 20“ der Schweizer Regierung wird selbst in Expertenkreisen als ambitioniert aber machbar gesehen, zumal der derzeitige Anteil erst bei 2,7 % liegt. Um dies Ziel zu erreichen, wollen die Behörden den massiven Ausbau der öffentlich verfügbaren Ladesäulen stark forcieren.

Foto: Daimler


Absatz von Gasfahrzeugen stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Dieselkrise und drohende Fahrverbote machen es möglich. Der mächtig unter die Räder gekommene Gasantrieb wird wieder stärker nachgefragt. Während das Jahr 2016 bei Autogasumrüstungen und verkauften Neuzulassungen den absouten Tiefpunkt markierte, gab es 2017 wieder eine leichte Erholung. Dies geht aus den Zahlen hervor, die das statistische Bundesamt veröffentlichte. Allerdings liegt diese positive Stagnation auf sehr niedrigem Niveau. Nur 3.723 Erdgas-Modelle wurde neu zugelassen (+14,9 % gegenüber dem Vorjahr). Bei den Autogas-Neuzulassungen gab es sogar ein sattes Plus von 47,2 %, bei einer mageren absoluten Zahl von nur 4.400 Fahrzeugen.
Diese mageren Zahlen sind weit entfernt von den hohen Zulassungs- und LPG-Umrüstzahlen aus den Jahren 2008 und 2009 entfernt. Wurden 2008 noch mehr als 14.000 LPG- und 12.000 Erdgas-Fahrzeuge verkauft, schnellte der Verkauf in den Folgejahren kontinuierlich Richtung Nordosten. Auch wenn es nun eine leichte Erholung beim Verkauf gibt, darf dies nicht darüber nichttäuschen, dass alte LPG-Fahrzeuge in den letzten drei Jahren massiv altersbedingt verschrottet wurden.

Archivfoto: Martin Steffan


Die zweite Ausgabe von "arrive" – ab heute im gut sortierten Handel

Nach dem fulminanten Erfolg des ersten Heftes haben wir mit einem zweiten sofort nachgelegt. Das neue Heft Nr. 2 ist ab heute, Freitag, den 2. Februar, im Zeitschriftenhandel und im Bahnhofskiosk.
Dabei gibt unsere Titelstory einen recht genauen Überblick über die Ladesäulen-Situation in Deutschland und das große Roll-Out der „Elektro-Koaliton“, bestehend aus mehreren Autoherstellern. Was die wiederum an Hybrid-Autos derzeit im Portfolio haben, zeigt unsere große Story im Mittelteil, gefolgt von Fahrberichten (u. a. Seat Leon TGI ) und unserem Artikel über die Car-Sharing-Metropole Madrid. Wichtige Kernfragen der aktuellen Mobilitätsdiskussion sollen nicht außen vor bleiben. So nähern wir uns im Beitrag von Willy Loderhose der Batteriefrage, also der Antwort, woher die Rohstoffe (besonders das Lithium) kommen und ob Sie für den ganz großen globalen elektromobilen Marktauftritt reichen. Tolle Berichte über die aktuell erhältlichen Brennstoffzellenautos, digitale Apps, E-Laster, Roboterautos und Geschäftsmodelle bei Schaeffler (Interview mit Prof. Dr. Gutzmer) runden den Themenstrauß ab. Und dass es im Motorrennsport auch mit Öko-Kraftstoffen gut klappt, zeigt Titus Dittmann, der einstmals das Skateboardfahren in Deutschland populär gemacht hat. Erstmals bei uns dabei als Kolumnenschreiber: Thomas Ranft, TV-Moderator von „Alles Wissen“, der großen Wissenschaftssendung des Hessischen Rundfunks.

Jetzt wünsche ich erstmal viel Spaß beim Lesen!
Ihr

Martin Steffan

PS: Auf der Suche nach arrive im Zeitschriftenhandel? Schauen Sie mal für Ihren Ort hier. Es lohnt sich.


Mehr Elektrobusse für Nordrhein-Westfalen

Nach Kernaussage einer Umfrage, die die Deutsche Presseagentur durchgeführt hat, sollen bis 2020 in allen Großstädten Nordrhein-Westfalens Elektrobusse zum Einsatz kommen. Bremsschuh bei der Anschaffung sind allerdings derzeit die hohen Anschaffungskosten. Darum werden nur sehr wenige Busse zunächst in den Großstädten zu sehen sein. Die Beschaffung wird durch die öffentliche Hand stark gefördert. So kostet ein E-Bus aus europäischer Produktion kostet derzeit um die 700.000 Euro. Er ist also doppelt so teuer wie konventionelle Busse. Allerdings gibt es bereits in China vom dortigen Hersteller BYD, Elektrobusse zu wesentlich niedrigeren Kosten. Viele deutsche Kommunen weichen bei der Beschaffung mittlerweile auch auf den polnischen Hersteller Solaris aus.

Der derzeitige Bestand an Elektrobussen in NRW liegt bei cirka 30. Köln ist hier führend mit 8 Fahrzeugen. Weitere 50 Busse sollen in der Rheinmetropole demnächst mit weiteren Landeszuschüssen rollen.

Foto: Pressestelle Üstra / Hannover


Der Bundesrat möchte die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge verbessern

Der Bundesrat möchte die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge verbessern. Rechtliche Hürden, die dem entgegenstehen, sollen nun endlich abgebaut werden. Dies sieht zumindest ein Gesetzesentwurf vor, den die Länder am 15. Dezember 2017 beschlossen haben, heißt es auf der Internetseite des Bundesrates.

Der Gesetzentwurf zielt vor allem auf Verbesserungen bei der Installation von Ladestationen an privaten Kfz-Stellplätzen. Sie sollen nicht mehr von der Zustimmung anderer Wohnungseigentümer bzw. des Vermieters abhängen. Die Länder sehen in dieser Privilegierung einen notwendigen Schritt, um mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen. Dass eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur eine der entscheidenden Bedingungen für die Nutzung von Elektromobilität sei, zeigten Vergleiche mit Ländern wie Norwegen oder die Niederlande, heißt es aus der Länderkammer.

Das Thema ist für die Vertretung der Länder aber kein neues. Der Bundesrat hatte nämlich einen entsprechenden Gesetzentwurf bereits im September 2016 in den 18. Deutschen Bundestag eingebracht. Dieser hatte ihn jedoch bis zum Ende der letzten Wahlperiode nicht aufgegriffen, weshalb er – so der Fachjargon – der Diskontinuität unterfiel. Der neue Vorstoß wird nun über die geschäftsführende Bundesregierung dem 19. Bundestag vorgelegt.

Foto: Bundesrat / Frank Bräuer


Renault und Brillance kooperieren bei Entwicklung von E-Antrieben

Renault und die Brilliance China Automotive Holdings Limited haben eine Kooperation zu Produktion und Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen für den chinesischen Markt vereinbart. Ziel des Joint Venture ist die Fertigung von bis zu 150.000 Einheiten jährlich in drei unterschiedlichen Fahrzeugklassen und unter drei Markennamen sowie der verstärkte Einsatz von elektrifizierten Antrieben.

Das neue Joint Venture „Renault-Brilliance-Jinbei Automotive Company” nutzt Fertigungsstätten im Distrikt Dadong (Shenyang) und wird Kompaktlieferwagen sowie mittlere und schwere Transporter produzieren. Die Fahrzeuge werden unter den Marken Jinbei, Renault und Huasong in China vertrieben. Weiteres Ziel der Kooperation ist die verstärkte Entwicklung von elektrifizierten Antrieben für den chinesischen Markt. Der stark wachsende Nutzfahrzeugmarkt im Reich der Mitte verzeichnet rund drei Millionen Transporter-Neuzulassungen pro Jahr.

Brilliance China bringt in das Joint Venture ein Vertriebsnetz mit 220 Stützpunkten sowie Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten ein. Die Renault Gruppe steuert ihre Nutzfahrzeugexpertise, neue Technologien und ihr Management-Knowhow bei.

Als Basis für das neue Joint Venture hat die Renault Gruppe 49 Prozent an Shenyang Brilliance Jinbei Automobile Co. übernommen. 51 Prozent der Anteile bleiben im Besitz der CBA. Der erfahrene Automobil-Manager Thierry Aubry zeichnet als neuer Geschäftsführer des Joint Venture verantwortlich.

Die Marke Renault verfügt über nahezu 120 Jahre Erfahrung in der Nutzfahrzeugfertigung: Der Unternehmensgründer Louis Renault stellte den ersten Transporter bereits 1900 vor. Renault vertreibt als einziger Anbieter vier rein batteriebetriebene Nutzfahrzeugmodelle.