Elektro

Die neue arrive Nr. 4

arrive Nr. 4 im Handel: Die große Wunderwelt der Elektro-Reichweite

An der Reichweite von E-Mobilen wird immer gerne rumgemeckert. Völlig zu unrecht. Denn schon heute gibt es Fahrzeuge mit 300, 400 und sogar 500 Kilometern pro Ladung. Und wer einige Dinge beachtet, kann sogar direkt Einfluss nehmen darauf, wie weit er kommt. Wie man die Reichweite strecken bzw. verändern kann, steht jetzt in der brandneuen arrive-Ausgabe Nr. 4, die heute im Zeitschriftenhandel zu finden ist.

Wichtig, wenn man die Reichweite im Blick hat: Nicht nur die Kilometerzahl ist entscheidend für die Wahl eines Stromers. Ladeparks, die entlang der Autobahnen gebaut werden, bieten bald mehr Komfort ebenso wie Touchscreens, die verstärkt Einzug ins E-Auto halten. Sehr umtriebig beim Bau von Ladeparks sind übrigens Innogy, Enercon, EnBW, aber auch natürlich die IONITY. Und wer die Zukunft Autonomen Fahrens in Deutschland sich ganz aus der Nähe anschauen möchte, könnte sich einmal die e-Golf-Story durchlesen. Denn in der Hafencity von Hamburg gibt es erste e-Golf-Fahrzeuge tagsüber auf einer Strecke rund um die Elbphilharmonie zu bestaunen. Natürlich testeten wir wieder mehrere Fahrzeuge. Dieses Mal dabei die Fahrzeuge Corsa-e, Toyota Camry Hybrid, Kia e-Soul, Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid und der Volvo V60 T8. Fans von YouTube-Elektroauto-Tester Alex Bangula dürfen sich übrigens auf einen Bericht von ihm über den Tesla Model 3 freuen. Storys von Willy Loderhose über Japan als möglichem Mobilitätsvorreiter, der deutschen Märchenstraße, die mit Ladesäulen der Firma Plug´n Charge ausgestattet werden und ein Interview mit E-Mobil-Experte Axel Schmidt runden den Themenstrauß ebenso ab wie die tolle Bilder-Story über zahlreiche Film- und Fernsehstars, die immer stärker die Elektro-Auto-Kampagnen der Hersteller unterstützen. Unter ihnen: Daniel Craig (der als James Bond 2020 einen elektrischen Aston Martin fahren wird), Schauspieler Jürgen Vogel, die Influencerinnen Lisa und Lena, Popstar Khalid und Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg.

Die arrive gibt es im Abo, als E-Paper-Abo oder Einzel-E-Paper. Schaut einfach oben in die Leiste. Ebenso natürlich gibt es die arrive im Zeitschriftenhandel (wo dort zu finden? Schaut mal auf www.mykiosk.de). Auch in dieser Ausgabe wieder dabei: Der große 10fach-PAYBACK-Aral-Coupon für Autogas-Fahrer.


Lena

Lena Meyer-Landrut voll elektrisch unterwegs

Immer mehr Promis lieben Elektro-Fahrzeuge. Jüngstes Beispiel ist Lena Meyer-Landrut. Mit ihrem Album „Only Love, L“, ist sie auf Anhieb in den Charts vertreten und gibt nun beim Thema E-Mobilität ebenso Vollgas: Sie setzt auf den smart EQ forfour, den Sie seit Januar 2019 fährt.
„Manchmal tut ein ‚Reset‘ gut. Einfach mal umdenken und die Dinge ganz anders machen. Deshalb habe ich mir mit meinem neuen Album viel Zeit gelassen“, sagt Lena Meyer-Landrut. „Auch beim Thema Mobilität finde ich es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken und die ersten, richtigen Schritte zu gehen. Für mich selbst heißt das: Mein Auto fährt komplett elektrisch. Damit möchte ich meinen individuellen Beitrag leisten, um die Umwelt zu entlasten. Es ist zwar schwer alles richtig zu machen, aber ich glaube mit vielen kleinen, bewussteren Entscheidungen können wir die Dinge etwas besser machen. Dementsprechend empfinde ich auch die Entscheidung der Marke smart, ab 2020 „fully electric“ zu gehen, als wichtiges und starkes Statement.“
Popstar Lena ist aber schon seit längerer Zeit eine begeisterte smart-Fahrerin. Und mit ihrem neuen smart EQ forfour verbindet Sie die sprichwörtliche Agilität und Parkplatz-freundlichkeit mit emissionsfreiem Fahren und der Reichweite von ausreichenden 155 Kilometer. Als überzeugte und regelmäßige Nutzerin eines Elektrofahrzeugs hat sich Lena dafür entschieden, eine Partnerschaft mit smart einzugehen, einer Marke von Mercedes, die an Geely teilweise verkauft werden könnte, und die bereits 2007 mit dem smart ed ein vollelektrisches Serienfahrzeug vorgestellt hat. Damit gibt es den smart EQ fortwo, den smart EQ cabrio und den smart EQ forfour als vollelektrische Versionen.
smart will bis 2020 vollständig auf den elektrischen Antrieb setzen und damit die erste Automobilmarke der Welt sein, die von Verbrennungsmotoren komplett auf elektrische Antriebe umsteigt. „Wir freuen uns, mit Lena das Gesicht für die Elektrifizierung unserer Marke gewonnen zu haben. Als Fahrerin eines smart EQ forfour und überzeugte Vertreterin der Elektromobilität ist Lena die perfekte Botschafterin, ab 2020 „fully electric“ zu gehen“, so Kirsten Ehrlich, Leiterin Vertrieb smart des Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (MBD). Gemeinsam mit Lena wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, der Elektromobilität zum Erfolg zu verhelfen.“


Opel Corsa e: Der beliebte Flitzer endlich elektrisch

Die Rüsselsheimer Autobauer haben ihr Image in den letzten Jahren ordentlich aufpoliert. Vergessen die Zeiten, in denen die Fahrzeuge nicht mehr den Weltstandards genügten – die Qualität der Produkte spielt dank Top-Design und modernsten Fertigungstechniken längst oben mit.
Eine straffe Neuausrichtung und die Allianz mit dem französischen Autogiganten PSA sowie der Wille zur Erhaltung der deutschen Auto-Ikone brachte Opel in den vergangenen zwei Jahren ein ganzes Paket moderner Neuentwicklungen. Auch viel gelobte Elektro-Anstrengungen waren darunter, große Stückzahlen aber nicht möglich, da die noch aus der Ära mit GM stammten. Der Corsa e wird das ändern. Er ist ein Projekt, das auf der PSA-Plattform CMP (Common Modular Platform) entstand, ein Großteil der Ingenieursleistung dazu stammt aus Rüsselsheim – der Opel Corsa e ist ein echter Opel, dynamisch und direkt. „Das wird ein Elektro-Volksauto“, sagte Opel-Boss Michael Logscheller bereits im Vorwege – eines, wovon Opel ab 2020 nennenswerte Stückzahlen produzieren und zu einem sehr guten Preis von voraussichtlich unter 30.000 Euro liefern wird. Bestellbar ist er seit Anfang Juni 2019, als im Stammwerk seine offizielle Vorstellung stattfand. Der Corsa e wird mehr sein als Opels Beitrag zur Elektromobilität und zur CO2-Minimierung:
Es wird der Startschuss in eine neue Generation elektrischer und teilelektrifizierter Fahrzeuge des Konzerns. Der 136 PS starke Kleinwagen ist cityfreundliche 4,06 Meter lang, hat ein starkes Drehmoment von 260 Nm, eine 50 Kilowattstunden starke Batterie, die ihn an der Ampel in nur 2,8 Sekunden von 0 auf 50 km/h katapultiert und im normalen Fahrbetrieb mit nur einer Batterieladung 435 Kilometer weit bringt, nach der strengen WLTP-Norm über 330 Kilometer. Ein Top-Wert, für den überwiegenden Teil aller automobilen Anforderungen mehr als ausreichend. Neben den Möglichkeiten, den Wagen an der Haus-Steckdose oder einer Wallbox anzudocken, gehört ein Schnellladekabel zum Serienumfang.(Den kompletten Bericht zum Opel Corsa e finden Sie in der arrive Nr. 4, die in den kommenden Tagen im Handel oder als e-paper erscheint.)


arrive Nr. 3

Volle Ladung ! Ab heute: Heft Nr. 3 der „arrive“ im Zeitschriftenhandel!

So langsam wird´s was mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland. Dabei ist vielen noch gar nicht bekannt, dass schon jetzt tausende an Säulen für jedermann öffentlich zugänglich sind. Wir zeigen in der aktuellen Ausgabe der arrive, die ab heute, Freitag (5.4.2019), im Handel ist, wie einfach sie die Standorte erfahren, nutzen und an den Strecken fürs Laden sogar vorbuchen können. Neben Apps und Websites machen vor allem die großen Anbieter wie EnBW, schnelles Laden, aber auch Aldi, McDonald´s und Deutsche Telekom mächtig Dampf beim weiteren Ausbau des Netzes. Weit mehr als 25.000 Säulen gibt es bereits jetzt – Tendenz weiter stark steigend.
Außerdem im Heft: Ein Toyota-Hybrid-Spezial mit dem neuen Corolla, RAV 4 und Lexus UX. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf den Genfer Salon, wo noch nie so viele Stromer vorgestellt wurden wie in diesem Jahr: Von Audi, über Skoda und Mercedes, bis hin zur Sportversion des E.GO Life und dem Fiat-Konzeptauto Centoventi. Alle hatten mindestens ein Auto „unter Strom gesetzt“. Auch Mazda war dort vertreten. Wir stellen die neuen Skyactiv-Modelle von Mazda im Heft vor, die die besten Eigenschaten aus dem Diesel- und Benzin-Motor auf sich vereinen. Ganz aktuell zudem: Der Kia Soul kommt schon bald in zwei ultracoolen Elektro-Varianten auf den deutschen Markt. Wir dürfen gespannt sein. In einem Essay widmen wir uns der Frage, wohin eigentlich die vielen alten Diesel, die bei den Händlern in Zahlung gegeben wurden, hinkommen.
Wie immer haben wir auch dieses Mal wieder eine anregende Kolumne von HR-Moderator und Wetterfrosch Thomas Ranft im Heft. Außerdem berichten wir über erste erfrischende Ansätze beim Akku-Recycling und geben Einblicke in die geplante CO2-arme Produktion der künftigen I.D.-Elektro-Modelle in den Werkshallen von Volkswagen.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

das Team der Zeitschrift arrive!

PS: Suchen Sie nach arrive im gut sortierten Zeitschriftenhandel? Schauen Sie einfach für Ihren Ort ab 5.4.2019 auf www.mykiosk.de.

E-paper ist auch schon hier erhältlich.


Die Mia.

Einer der E-Auto-Pioniere in Europa war die Mia Electric, ein Kunststoff-Van, der trotz seiner besonders kompakten Außenabmessungen einen alltagstauglichen Innenraum bot. Doch nach nur wenigen Jahren kam 2015 das endgültige Aus für den rund 800 Kilogramm leichten Stromer. Jetzt plant die Fox Automotive Switzerland für 2019 eine Neuauflage.
Das meldet der Batteriehersteller Lion Smart, der den Auftrag erhalten hat, eine sogenannte Light-Batterie für die neue Mia zu produzieren, die in die bestehende Fahrzeugarchitektur eingepasst werden soll. Die Neuauflage der Mia wird im Vergleich zur früheren Version in puncto Reichweite und Sicherheit optimiert. Kommendes Jahr wollen die Schweizer die Produktionslinie wieder in Betrieb nehmen und noch im gleichen Jahr die Serienfertigung starten. Ein europaweiter Vertrieb ist geplant.

Foto: Spotpress / Benjamin Bessinger

Audi Q4 e-tron

Was vom Genfer Salon bleibt: Die E-Mobile sind nun ebenbürtig

Anmerkungen von Peter Maahn

Der Genfer Salon im Frühling, der Mont Blanc trägt seine Schneehaube, erste wärmende Strahlen besiegen den sterbenden Winter. Wie immer Anfang März sind die Stellplätze auf dem nahen Flughafen mit Privatjets zugeparkt, dunkle Limousinen schaufeln Massen von anzugtragenden Managern, Journalisten und Zaungästen zu den Eingängen der großen Ausstellungshallen. Die Autowelt trifft sich zur ersten Messe des Jahres auf europäischem Boden, der Genfer Salon gibt den Startschuss zum neuen Autojahr. Schönere, schnellere, stärkere Autos aller Art sollen die Gewinne der Konzerne auch in den kommenden Monaten sprudeln lassen und die Aktionäre beglücken. So war es in diesem Jahr – und so wird es im kommenden auch sein.

Aber nun war alles ganz anders in diesem Jahr 2019, das vielleicht später einmal als ein endgültiger Wendepunkt in die Geschichte der Traditionsmesse eingehen wird. Natürlich waberten die Dauerthemen Strafzölle, Brexit, Diesel oder drohender Verkehrskollaps durch die Hallen. Allesamt Tretminen, die von den Chefs der Ausstellerfirmen bei ihren Auftritten auf den Premierenbühnen sorgfältig umschifft wurden. Solche Krisen gab es immer. Viel wichtiger und folgenreicher aber ist die Zeitenwende, für die der Genfer Salon in diesem Jahr stand.
Die alte Autowelt mit chromblitzenden Fünf-Meter-Schiffen, kraftstrotzenden Achtzylindern und ultraflachen Geschossen für die linke Spur ist auf dem Rückzug. Natürlich standen sie da noch, die Bugatti, Lamborghini oder Bentley, die auf kleinen Stellschilder Effizienzklasse G zugeben müssen, die schlechteste überhaupt. Flankiert wurden die Dinos durch Sportwagen-Kleinserien eher unbekannter Hersteller wie Pagani (562 kW/765 PS für einen Roadster namens Huayra) oder Zenvo mit dem Mittelmotor-Giganten TSR (866 kW/1177 PS).

Beide fanden auf dem Genfer Salon wie viele andere Platz dank prominenter Absagen renommierter Hersteller wie Ford, Opel oder Jaguar, deren freigewordene Lücken aufgefüllt werden mussten.
Alles Beispiele für PS-Riesen, die ein Stück weit für den aussichtslosen Überlebenskampf der automobilen Saurier stehen. Denn das Umfeld hat sich geändert. Der deutsche Manager eines Dax-Konzerns, der nicht genannt werden will, sagt: „Das ist kein Umbruch, das ist ein Erdbeben“. Er meint damit die neue Welt mit ihren zumindest vor Ort abgasfreien Antrieben, immer stärker werdenden Batterien und höheren Reichweiten. Erstmals ist die Zahl der Neuvorstellungen von E-Autos auf Augenhöhe mit den klassischen Ausstellungsstücken. Fifty-fifty ist erreicht, schon im nächsten Jahr könnten die Stromer in der Überzahl sein.

E-Konzeptautos werden zu Serienfahrzeugen
Natürlich waren einige der Premieren noch Konzeptautos wie der Audi Q4 E-Tron oder die elektrischen Kleinbusse wie Mercedes EQV (stammt von der V-Klasse ab) und VW T6. Doch die Premiere im richtigen Leben ist nicht irgendwann in der Zukunft, sondern in wenigen Monaten. Batteriegespeiste Versionen von normalen Kleinwagen wie dem neuen Peugeot 208 werden Normalität. Dazu kommen zahllose sogenannte Plug-In-Hybride (an der Steckdose aufladbar), mit denen Mercedes, BMW oder auch Audi ihre bescheidener gewordenen Stände zuparken. Elektro ist nun mal das neue Öl, der saubere Motor der Mobilität, die dann auch noch autonom werden wird.
Die Sorge um das, was früher Fahrfreude genannt werden durfte, ist dabei unbegründet. Denn es haben sich kleine Unternehmen gegründet, die den Spaß mit der grünen Vernunft verheiratet haben. Beispiel ist die Wiedergeburt einer längst vergessenen Marke. Hispano Suiza, in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts eine Ikone der Mächtigen und Reichen, feierte in Genf eine Wiederauferstehung. Mit dem Carmen, den der spanisch-schweizer Hersteller als „elektrischen Hyperlux Grand Tourer“ beschreibt. Zwei E-Motoren liefern zusammen 750 kW/1.019 PS. Die Reichweite der Batterie soll bei 400 Kilometern liegen, natürlich nicht, wenn die mögliche Spitzengeschwindigkeit des 4,73 Meter langen Zweisitzers (250 km/h) ausgereizt wird. Preis: 1,8 Millionen Euro.
Auch andere kleine Start-ups wollen mit Hochleistungs-Stromern den Anschluss halten, darunter der Erstling von Toni Piëch (40), dem Sohn des früheren VW-Chefs Ferdinand Piëch. Sein elektrischer Sportwagen trägt den Namen Piech Mark Zero.
Bei aller elektrisierenden Hochspannung ging in Genf die Sorge um den Fortbestand der klassischen Automessen um. Zu teuer für die Hersteller, abnehmende Besucherzahlen und Absagen wichtiger Marken bereiten nicht nur den Messe-Managern Sorge. So ist heute schon klar, dass fast 20 bekannte Marken auf der IAA in Frankfurt im Herbst fehlen werden.

Foto: Geneva International Auto Show


Zuammenschluss unter Gleichen.

Carsharing: Car2go und DriveNow schließen sich zusammen

car2go und DriveNow schließen sich nun zum Carsharing-Unternehmen „Share Now“ zusammen. Durch den Zusammenschluss der beiden Dienste wird „Share Now“ zu einem der weltweit größten Anbieter im free-floating Carsharing. In 30 Metropolen in Europa und Nordamerika steht eine Flotte von mehr als 20.000 Fahrzeugen der Marken BMW, Mercedes-Benz, MINI und smart zur Verfügung. Vier Millionen Kunden nutzen bereits jetzt die Autos der Gesamtflotte: Die Fahrzeuge beider Anbieter werden ab sofort in beiden Apps angezeigt. Olivier Reppert, vormals Geschäftsführer von car2go, leitet das gemeinsame Carsharing-Unternehmen. „Share Now“ ist einer von insgesamt fünf Mobilitätsdienstleistern, welche aus dem Mobilitäts-Joint-Venture der BMW Group und der Daimler AG hervorgehen.

Zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie soll dabei die Elektromobilität sein. Mit vier vollelektrischen Standorten und teilelektrischen Flotten in dreizehn weiteren Städten, ist „Share Now“ schon heute der größte Anbieter im Bereich des stationsunabhängigen E-Carsharing. Mit den 3.200 E-Fahrzeugen wurden in Summe bereits rund 120 Millionen elektrische Kilometer zurückgelegt.

Kunden profitieren von der Zusammenlegung der Dienste durch den vereinfachten Zugang zu einer gemeinsamen Flotte: car2go und DriveNow Kunden können in der jeweiligen App direkt die Fahrzeuge des jeweils anderen Anbieters auswählen. „In Deutschland finden Kunden nun in der car2go oder DriveNow App über 7.000 BMW, Mercedes-Benz, MINI und smart Modelle. Dies ermöglicht eine deutlich bessere Verfügbarkeit von Fahrzeugen auf einen Blick sowie eine größere Auswahl an Fahrzeugmodellen an mehr Standorten“, so Reppert. Darüber hinaus können sich Kunden des einen Dienstes kostenfrei beim jeweils anderen Sharing-Anbieter registrieren. Langfristig soll ein vollständig integrierter Service in einer einzigen Carsharing-App entstehen. Auch die Fahrzeuge werden in den kommenden Monaten zunächst mit beiden Markennamen, car2go bzw. DriveNow und „Share Now“, unterwegs sein. Nach dieser Übergangszeit wird das neue Branding für alle Fahrzeuge übernommen.

„Share Now“ ist einer von insgesamt fünf Anbietern des neu gegründeten Mobilitäts-Joint-Ventures, das am 22. Februar offiziell von der BMW Group und der Daimler AG in Berlin vorgestellt wurde. Zusammen mit den vier anderen Mobilitätsunternehmen „Reach Now“, “Charge Now“, „Park Now“ und „Free Now“ wird „Share Now“ im Joint Venture dennoch unabhängig agieren. Das gemeinsame Ziel der fünf Unternehmensbereiche ist es, die Mobilitätsbedürfnisse von Millionen Menschen zu erfüllen.

Foto: Car2go


Das Symposium in Stuttgart.

Symposium will wichtige Antworten auf e-mobile Fragen geben

Wie kann nachhaltige und sichere Mobilität für immer mehr Menschen gelingen? Welche Antriebsart wird sich durchsetzen? Wann werden Menschen von ihren Autos gefahren und nicht umgekehrt? Und wie muss sich die Automobilbranche selbst verändern, um die Zukunft zu gestalten? Auf dem 19. Internationalen Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik steht die Transformation der Automobilindustrie im Zentrum der Diskussion. Die Fachtagung, an der mehrere hundert Ingenieure teilnehmen werden, findet am 19. und 20. März im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart statt.

Das Internationale Stuttgarter Symposium gilt als eines der wichtigsten Branchentreffs der Automobilwirtschaft in Europa. Im Herzen der Automobilregion treffen sich alljährlich internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft, um die neuesten automobilen Trends zu diskutieren.
Das Symposium bietet nach Angaben der Veranstalter die optimale Plattform für ein breites Besucherspektrum: Vom Anwender bis hin zum Entscheider werden mit einem breit gefächerten Programm alle Zielgruppen angesprochen. Das große Plus des Stuttgarter Symposiums ist die Programmbreite. So finden Motorenexperten gleichermaßen wie Mechatroniker ihre Themen. Die Besucher wählen aus über 100 Fachvorträgen verteilt auf 6 Sessions an 2 Veranstaltungstagen.
In diesem Jahr werden vorrangig die Themen „Automatisiertes und Autonomes Fahren", Elektromobilität, Hybrid-Konzepte, Fahrerassistenzsysteme, Motormechanik und Aufladung, Fahrdynamik-Regelsysteme, und Wassereinspritzung und Emissionskonzepte behandelt. Auch ganz andere, weil alternative Fahrzeugkonzepte werden in den Vorträgen dargestellt.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen Sie hier.

Das FKFS erbringt als führendes unabhängiges Institut Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die internationale Automobilindustrie. Das Institut bietet spezialisierte Prüfstände und Testeinrichtungen mit einem eigenen Leistungsspektrum, selbst entwickelte Mess- und Prüfverfahren, langjährige Erfahrung mit der Entwicklung von Simulationstools und hohes Know-how der Mitarbeiter.


Mika Häkkinen auf der Piste.

Mika Häkkinen testet neue Reifen für Elektrofahrzeuge

In der heute, Freitag, erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "arrive" wird Ex-Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen zu Wort kommen, der in Portugal spezielle NOKIAN-Reifen für Elektrofahrzeuge getestet hat. Darauf dürfen wir uns freuen! Und "arrive"-Autor Peter Weißenberg (links im Bild) hat ihn an der Rennstrecke in Portimao besucht und interessante Eindrücke gesammelt.

Denn Elektroautos können wahre Reifenkiller sein. Alle großen Hersteller forschen daher an neuen Pneus, die auf die besonderen Herausforderungen des Antriebs ausgerichtet sind. Die jetzigen Neuentwicklungen können aber auch für Autofahrer interessant werden, die noch nicht rein elektrisch unterwegs sind.

Bei seinen beiden Weltmeistertiteln hat sich Mika Häkkinen stets besonders intensiv um alle Aspekte der Bereifung seiner Formel-1-Rennwagen Gedanken gemacht – außer um einen: „Die Kosten haben natürlich keine Rolle gespielt, wenn der Grip auch nur einen Hauch besser wurde”, sagt der „fliegende Finne”.
Der Normalautofahrer denkt da oft genau umgekehrt – und das kann gerade bei den neuen Elektroantrieben verhängnisvoll werden: „Die Elektrofahrzeuge machen natürlich schon Probleme: Wegen der schweren Batterie haben sie ja ein sehr hohes Gewicht – gerade in der Querbeschleunigung müssen die Reifen da Höchstleistungen bringen”, sagt Häkkinen. Dazu kommen selbst bei braven Kompakt-Stromern rasante Drehmomente vom Start an, die den Verschleiß der Gummis deutlich beschleunigen. Ergebnis: Die Bereifung wird schneller zur Schwachstelle als bei Verbrennern.
Häkkinen weiß, wovon er spricht. Der 50-Jährige bewegt selber regelmäßig mehrere Tonnen schwere E-Autos über Teststrecken – bis an die Grenzen von Physik und Belastbarkeit, versteht sich. Für den finnischen Hersteller Nokian arbeitet der Blondschopf an der Entwicklung neuer Reifen für Elektrofahrzeuge mit. Und dabei sind für Haftung und Haltbarkeit zugleich ganz neue Wege nötig. Alle großen Reifenhersteller forschen derzeit intensiv an neuen Pneus für Stromer – oder führen Sie bald ein, wie z. B. Goodyear mit den so genannten Efficient-Grip-Reifen für Elektroautos.

(Lesen Sie weiter in der neuen Ausgabe 2 der Arrive, die ab heute im Zeitschriftenhandel ist.)


Nach dem Golf kommt Ende des Jahres der I.D. Neo.

ADAC Ecotest: Elektro- und Erdgasfahrzeuge am umweltfreundlichsten

Fünf Elektromobile waren die saubersten Autos 2018. Das geht aus dem ADAC Ecotest des abgelaufenen Jahres hervor, bei denen der VW E-Golf, der VW E-Up, der BMW i3s, der Smart Fortwo Coupé EQ und der Hyundai Kona Elektro unter allen 109 überprüften Modellen am besten abschnitten. Das sauberste Auto mit Verbrennungsmotor war der mit Erdgas betriebene Fiat Panda 0.9 8V Twinair Natural Power. Der beste Benziner war interessanterweise der VW Up GTI auf Rang 13. Der sauberste Diesel folgt erst weit abgeschlagen auf Rang 16 an Bord des Kia Ceed 1.6 CRDi. Die letztgeannte Antriebsart steht also nicht mehr in der Umweltgunst selbst der ADAC-Tester. Ein absolut schlechtes Ergebnis für die einst so hoch globten Selbstzünder.

Insgesamt zeigten sich neue Dieselmodelle mit der Abgasnorm Euro 6d-Temp relativ sauber. Obwohl es hier auch Ausnahmen gebe, wiesen die meisten neuen Diesel gute Schadstoffwerte auf, so der Münchener Automobilclub. Aber auch Hybrid- und Erdgasfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b konnten in der Umweltwertung mit gleichzeitig geringem Schadstoffausstoß und Verbrauch überzeugen. Damit hat der Club etwas andere Ranking-Ergebnisse als andere Andere Ergebnisse.

Am schlechtesten schnitten im vergangenen Jahr beim ADAC Ecotest vor allem SUV und Geländewagen von Importmarken ab. So landeten Jeep Compass 1.4 Multiair 140, Fiat 500X 1.4 MultiAir Start&Stopp 4x2 DCT, Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Automatik und SsangYong Rexton 2.2 Diesel 4WD Automatik am Ende der Rangliste. Gleiches gilt für den Sportwagen Chevrolet Camaro Coupé 6.2 V8 Automatik. Alle Modelle schnitten sowohl bei CO2- als auch Schadstoffausstoß schlecht ab.

Die Autos werden im Ecotest laut ADAC im Labor wesentlich realitätsnäher geprüft als bei Herstellern und staatlichen Institutionen üblich. Einige Modelle wurden zudem einem zusätzlichen Test im Straßenverkehr unterzogen. Bewertet wurden jeweils Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen beziehungsweise Kraftstoffverbrauch.