Erdgas

arrive Nr. 3

Volle Ladung ! Ab heute: Heft Nr. 3 der „arrive“ im Zeitschriftenhandel!

So langsam wird´s was mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland. Dabei ist vielen noch gar nicht bekannt, dass schon jetzt tausende an Säulen für jedermann öffentlich zugänglich sind. Wir zeigen in der aktuellen Ausgabe der arrive, die ab heute, Freitag (5.4.2019), im Handel ist, wie einfach sie die Standorte erfahren, nutzen und an den Strecken fürs Laden sogar vorbuchen können. Neben Apps und Websites machen vor allem die großen Anbieter wie EnBW, schnelles Laden, aber auch Aldi, McDonald´s und Deutsche Telekom mächtig Dampf beim weiteren Ausbau des Netzes. Weit mehr als 25.000 Säulen gibt es bereits jetzt – Tendenz weiter stark steigend.
Außerdem im Heft: Ein Toyota-Hybrid-Spezial mit dem neuen Corolla, RAV 4 und Lexus UX. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf den Genfer Salon, wo noch nie so viele Stromer vorgestellt wurden wie in diesem Jahr: Von Audi, über Skoda und Mercedes, bis hin zur Sportversion des E.GO Life und dem Fiat-Konzeptauto Centoventi. Alle hatten mindestens ein Auto „unter Strom gesetzt“. Auch Mazda war dort vertreten. Wir stellen die neuen Skyactiv-Modelle von Mazda im Heft vor, die die besten Eigenschaten aus dem Diesel- und Benzin-Motor auf sich vereinen. Ganz aktuell zudem: Der Kia Soul kommt schon bald in zwei ultracoolen Elektro-Varianten auf den deutschen Markt. Wir dürfen gespannt sein. In einem Essay widmen wir uns der Frage, wohin eigentlich die vielen alten Diesel, die bei den Händlern in Zahlung gegeben wurden, hinkommen.
Wie immer haben wir auch dieses Mal wieder eine anregende Kolumne von HR-Moderator und Wetterfrosch Thomas Ranft im Heft. Außerdem berichten wir über erste erfrischende Ansätze beim Akku-Recycling und geben Einblicke in die geplante CO2-arme Produktion der künftigen I.D.-Elektro-Modelle in den Werkshallen von Volkswagen.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

das Team der Zeitschrift arrive!

PS: Suchen Sie nach arrive im gut sortierten Zeitschriftenhandel? Schauen Sie einfach für Ihren Ort ab 5.4.2019 auf www.mykiosk.de.

E-paper ist auch schon hier erhältlich.


Das Symposium in Stuttgart.

Symposium will wichtige Antworten auf e-mobile Fragen geben

Wie kann nachhaltige und sichere Mobilität für immer mehr Menschen gelingen? Welche Antriebsart wird sich durchsetzen? Wann werden Menschen von ihren Autos gefahren und nicht umgekehrt? Und wie muss sich die Automobilbranche selbst verändern, um die Zukunft zu gestalten? Auf dem 19. Internationalen Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik steht die Transformation der Automobilindustrie im Zentrum der Diskussion. Die Fachtagung, an der mehrere hundert Ingenieure teilnehmen werden, findet am 19. und 20. März im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart statt.

Das Internationale Stuttgarter Symposium gilt als eines der wichtigsten Branchentreffs der Automobilwirtschaft in Europa. Im Herzen der Automobilregion treffen sich alljährlich internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft, um die neuesten automobilen Trends zu diskutieren.
Das Symposium bietet nach Angaben der Veranstalter die optimale Plattform für ein breites Besucherspektrum: Vom Anwender bis hin zum Entscheider werden mit einem breit gefächerten Programm alle Zielgruppen angesprochen. Das große Plus des Stuttgarter Symposiums ist die Programmbreite. So finden Motorenexperten gleichermaßen wie Mechatroniker ihre Themen. Die Besucher wählen aus über 100 Fachvorträgen verteilt auf 6 Sessions an 2 Veranstaltungstagen.
In diesem Jahr werden vorrangig die Themen „Automatisiertes und Autonomes Fahren", Elektromobilität, Hybrid-Konzepte, Fahrerassistenzsysteme, Motormechanik und Aufladung, Fahrdynamik-Regelsysteme, und Wassereinspritzung und Emissionskonzepte behandelt. Auch ganz andere, weil alternative Fahrzeugkonzepte werden in den Vorträgen dargestellt.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen Sie hier.

Das FKFS erbringt als führendes unabhängiges Institut Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die internationale Automobilindustrie. Das Institut bietet spezialisierte Prüfstände und Testeinrichtungen mit einem eigenen Leistungsspektrum, selbst entwickelte Mess- und Prüfverfahren, langjährige Erfahrung mit der Entwicklung von Simulationstools und hohes Know-how der Mitarbeiter.


Nach dem Golf kommt Ende des Jahres der I.D. Neo.

ADAC Ecotest: Elektro- und Erdgasfahrzeuge am umweltfreundlichsten

Fünf Elektromobile waren die saubersten Autos 2018. Das geht aus dem ADAC Ecotest des abgelaufenen Jahres hervor, bei denen der VW E-Golf, der VW E-Up, der BMW i3s, der Smart Fortwo Coupé EQ und der Hyundai Kona Elektro unter allen 109 überprüften Modellen am besten abschnitten. Das sauberste Auto mit Verbrennungsmotor war der mit Erdgas betriebene Fiat Panda 0.9 8V Twinair Natural Power. Der beste Benziner war interessanterweise der VW Up GTI auf Rang 13. Der sauberste Diesel folgt erst weit abgeschlagen auf Rang 16 an Bord des Kia Ceed 1.6 CRDi. Die letztgeannte Antriebsart steht also nicht mehr in der Umweltgunst selbst der ADAC-Tester. Ein absolut schlechtes Ergebnis für die einst so hoch globten Selbstzünder.

Insgesamt zeigten sich neue Dieselmodelle mit der Abgasnorm Euro 6d-Temp relativ sauber. Obwohl es hier auch Ausnahmen gebe, wiesen die meisten neuen Diesel gute Schadstoffwerte auf, so der Münchener Automobilclub. Aber auch Hybrid- und Erdgasfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b konnten in der Umweltwertung mit gleichzeitig geringem Schadstoffausstoß und Verbrauch überzeugen. Damit hat der Club etwas andere Ranking-Ergebnisse als andere Andere Ergebnisse.

Am schlechtesten schnitten im vergangenen Jahr beim ADAC Ecotest vor allem SUV und Geländewagen von Importmarken ab. So landeten Jeep Compass 1.4 Multiair 140, Fiat 500X 1.4 MultiAir Start&Stopp 4x2 DCT, Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Automatik und SsangYong Rexton 2.2 Diesel 4WD Automatik am Ende der Rangliste. Gleiches gilt für den Sportwagen Chevrolet Camaro Coupé 6.2 V8 Automatik. Alle Modelle schnitten sowohl bei CO2- als auch Schadstoffausstoß schlecht ab.

Die Autos werden im Ecotest laut ADAC im Labor wesentlich realitätsnäher geprüft als bei Herstellern und staatlichen Institutionen üblich. Einige Modelle wurden zudem einem zusätzlichen Test im Straßenverkehr unterzogen. Bewertet wurden jeweils Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen beziehungsweise Kraftstoffverbrauch.


Umweltliste vom VCD: Überraschungen inklusive

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat seine alljährliche Kaufempfehlung für besonders umweltfreundliche Autos auf den neuesten Stand gebracht. Wie üblich werden in dieser „Umweltliste“ vor allem Hydride, kleine Benziner sowie Erdgas- und E-Fahrzeuge als die aus Umweltsicht attraktivsten Autos angepriesen. Darüber hinaus gelten aber auch etliche Diesel als sauber, zumindest, wenn diese die Abgasnorm Euro 6d-temp erfüllen. Ist das nicht der Fall, wird dringend von einem Kauf abgeraten.

Unter den 61 Empfehlungen der Umweltliste tummeln sich gleich 22 Dieselfahrzeuge, denen der Verkehrsclub ein vergleichsweise umweltfreundliches Zeugnis ausstellt. Dank der strengen Vorgaben der 6d-temp-Abgasnorm und einem SCR-Kat seien diese nicht nur im Labor, sondern auch auf der Straße sauber. Vor allem aber halten sich diese Autos beim Verbrauch zurück, wie etwa der Peugeot 308 SW Blue HDi 100, der nur 4,4 Liter auf 100 Kilometer benötigt und entsprechend wenig klimaschädliches CO2 emittiert. Andererseits warnt der VCD vor dem Kauf von Dieselfahrzeugen, die nur die 6c-Norm erfüllen. Oft lägen bei diesen die Stickoxidwerte viel zu hoch, weshalb diese aktuell noch am Markt verfügbaren Selbstzünder in naher Zukunft ebenfalls von Fahrverboten betroffen sein könnten.

Darüber hinaus listet der Autoclub in der Umweltliste 21 Benziner, 8 Benzin-Hybride, 7 Elektroautos, 2 Plug-in-Hybride und ein Erdgasauto auf. Auch in diesem Jahr verzichtet der VCD dabei auf ein Ranking. Alle 62 gelisteten Fahrzeuge emittieren nicht mehr als 135 Gramm CO2 pro Kilometer, was Verbrauchswerten von maximal 5,1 (Diesel) beziehungsweise 5,7 Liter (Benziner) entspricht. Den niedrigsten CO2-Wert in der Liste weist der VW Eco Up mit 100 Gramm auf, gefolgt von den Hybriden Toyota Yaris, Prius sowie Lexus CT 200h. Sparsamster Diesel ist der Peugeot 208 Blue HDi 100. Das E-Auto mit dem niedrigsten Verbrauch ist der VW E-Up mit 11,7 kWh auf 100 Kilometer.

Autos mit E-Antrieb können umweltfreundlich sein, oftmals sind sie es laut VCD aber nicht. Als ökologisch problematisch gebrandmarkt werden große E-Limousinen und -SUV sowie die oft lediglich auf dem Papier verbrauchsarmen Plug-in-Hybride. Sinnvoller seien vielmehr kleine und leichte Fahrzeuge mit moderater Reichweite wie etwa der für 2019 angekündigte Kleinstwagen e.Go Life.

Mit Material von Spotpress