Hybrid

Karte gibt Aufschluss über Ladesäuleninfrastruktur

Vom Pedelec über den Elektro-Pkw bis zum elektrisch angetriebenen Bus: Langsam, aber kontinuierlich ist die Elektromobilität in allen Bundesländern auf dem Vormarsch. Als großer Vorreiter versteht sich aber das Bundesland Nordrhein-Westfalen, das mit besonders vielen Säulen ein gutes Angebot an die jetzigen und zukünftigen E-Fahrer machen möchte. Rund 25 % der bundesweit zugelassenen Elektrofahrzeuge, so die Energieagentur NRW, sollen bereits in dem bevölkerungsreichsten Bundesland unterwegs sein, und ein Großteil der notwendigen Teile im Land produziert werden. Das Investitionsvolumen in den Sektor der Ladesäulen steigt in jedem Fall kontinuierlich. Mehrere dutzend Normal- und Schnell-Ladesäulen sind bereits flächendeckend vorhanden: Wo diese genau stehen, zeigt die Karte des Kompetenzzentrums ElektroMobilität NRW, das auch einen Blick auf die Versorgung im Rest Deutschlands wirft. Auch die Infrastruktur in den Nachbarländern, insbesondere die sichtbar viel bessere Versorgung in den Niederlanden, lässt sich auf der Karte einsehen.

Foto: Tank & Rast


Schweiz: Jedes zehnte Auto soll ab 2020 elektrisch fahren

Wie der Tagesanzeiger in Zürich meldet, will die Schweiz, um die neuen CO2-Grenzwerte zu erreichen, den Anteil von Elektroautos bei Neuzulassungen ab 2020 auf 10 % massiv erhöhen. Derzeit beträgt der Anteil immerhin 2,7 %. Im Jahr 2020 soll jeder zehnte schweizer Pkw ein E-Mobil oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug sein. Der Slogan „10 / 20“ der Schweizer Regierung wird selbst in Expertenkreisen als ambitioniert aber machbar gesehen, zumal der derzeitige Anteil erst bei 2,7 % liegt. Um dies Ziel zu erreichen, wollen die Behörden den massiven Ausbau der öffentlich verfügbaren Ladesäulen stark forcieren.

Foto: Daimler


Porsche eröffnete ersten Photovoltaik Carport auf der Nordseeinsel Sylt

Man kann sich dem Thema Elektromobilität ganz unterschiedlich nähern. Eine spezielle Variante wählte nun Porsche und setze "Sylt unter Strom": Denn Porsche veranstaltete dort vom 8. bis 31. Dezember 2017 Themenwochen unter dem Motto „Porsche E-Performance“. Den Auftakt bildete die Inbetriebnahme eines innovativen Photovoltaik Carports. Im Rahmen der Einweihung luden Porsche-Vertreter der Insel zu einem gemeinsamen Workshop, um sich über Herausforderungen, Ideen und Lösungen zukünftiger Mobilität auszutauschen.

Im gesamten Dezember wurden den Besuchern kostenlose Probefahrten mit Hybridfahrzeugen bei Porsche auf Sylt angeboten. „Mit den E-Performance-Wochen möchten wir unseren Besuchern die Möglichkeit bieten, unsere Hybridfahrzeuge in entspannter Atmosphäre kennen zu lernen“, sagt Bastian Schramm, Leiter Marketing Porsche Deutschland GmbH, „gleichzeitig suchen wir den engen Austausch mit der Insel, um gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort den Ausbau eines Ladenetzes zu unterstützen.“ Im Rahmen des Workshops gab Dr. Frank Weberbauer, Leiter Mobilitätskonzepte und -infrastruktur bei Porsche einen Einblick in die Strategie des Sportwagenherstellers. Moritz Luft, Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, und Georg Wember, Geschäftsführer der Energieversorgung Sylt GmbH, erläuterten die Ziele der Nordseeinsel mit Blick auf Elektromobilität und Ladeinfrastruktur.

Der neue Photovoltaik Carport ist ein Pilotprojekt zur ökologisch sinnvollen Gestaltung der Porsche-Handelsbetriebe. Er ermöglicht das Laden von zwei Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen mit lokal regenerativ erzeugtem Strom. Die filigrane Tragestruktur mit integrierten Porsche-Universal-Ladegeräten und einer Dachfläche aus semitransparenten Glas-Glas-Photovoltaikmodulen erzeugt mehr als 3.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr – ausreichend Strom für rund 200 Batterieladungen eines Panamera 4 E-Hybrid oder umgerechnet rund 10.000 Kilometer Reichweite.
Mit der Händler-Nachhaltigkeitsinitiative unterstützt Porsche die Handelspartner bei der Planung, dem Bau und Betrieb nachhaltiger Porsche Zentren. Ein weiteres Projekt ist der Photovoltaik-Pylon auf dem Gelände des neuen Porsche Zentrum in Berlin-Adlershof.
Im Rahmen des Engagements auf der Insel Sylt hat Porsche insgesamt bereits neun Ladesäulen auf der Nordseeinsel installiert. Ziel der Initiative ist es, Fahrern von Hybridfahrzeugen ein ausreichendes Ladenetz auf der Insel zu bieten. Die Ladesäulen sind nicht nur für Porsche-Fahrer nutzbar, vielmehr können die universellen AC-Ladesäulen mit den gängigen Hybridfahrzeugen genutzt werden.
Porsche war der erste Hersteller im Premiumsegment, der gleich in drei unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten Plug-In Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt gebracht hat. Mit dem Mission E, dem ersten rein elektrisch betriebenen Porsche, wird der Sportwagenhersteller Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

Foto: Porsche