Autotausch

Arrive probt den Elektroaufstand.

Autotausch-Aktion: Einfach mal ausprobieren

Einfach mal ausprobieren. Einfach mal den eigenen, „ollen“ Benziner oder Diesel links liegen lassen und ein E-Auto mehrere Wochen fahren. Das hatten wir und E-Autovermieter nextmove in der Ausgabe 5 einigen arrive-Lesern im Rahmen einer Autotausch-Gewinnaktion angeboten. Gemeldet hatten sich mehrere hundert Leser. Unglaublich. 3 wurden nun per Los ermittelt.

Selbst wir von arrive waren von der Resonanz auf unseren Aufruf überwältigt, fühlen uns aber bestätigt, dass die Aktion mit unserem Partner nextmove genau den Nerv der Zeit trifft. Drei Gewinner dürfen sich nun freuen und erhielten bereits die Schlüssel für einen mehrwöchigen, emissionsarmen Fahrspaß. Schließlich wollen wir nach der Testphase wissen, wie die Erfahrungen waren, wie der Umstieg sich anfühlte, und ob man den Verbrenner, seine größere Reichweite, wirklich irgendwann vermisste.
Viele Vorurteile kursieren noch heute in den Köpfen von Endverbrauchern, viele beruhen auf Stammtischgerede, andere könnten berechtigt sein. Wir werden es berichten, live von Endverbrauchern, die wie die meisten von uns, auf das Auto angewiesen sind und irgendwie so gar keine praktische Vorstellung haben, wie es sich konkret anfühlt im Alltag, statt Sprit im Tank den Strom im Energieköcher zu haben. Die drei gezogenen Gewinner stehen für viele tausend in Deutschland, die es einfach ausprobieren wollen, bevor sie vielleicht bald schon den großen Schritt, nicht nur zu einem neuen Auto statt eines gebrauchten, wagen, sondern noch zum ungeheuerlichen Sprung zu einer neuen, bis dato völlig unbekannten Technologie ansetzen.

Sebastian Sarnow (29), Student
an der Universität Potsdam
fährt den Kia e-Soul

Unser erster Gewinner, Sebastian Sarnow, kommt aus dem schönen Leipzig und hatte sich ganz feste den Kia e-Soul als Aktions-Fahrzeug gewünscht. Schon früher hatte er die Chance, den elektrischen Soul einmal für eine kurze Strecke zu fahren und war sofort vom Ambiente und stylischen Exterieur des Fahrzeugs begeistert. Eine längere Testperiode, wie wir sie also anboten, war genau das, auf das Sebastian gewartet hatte. Dass er nun von unserer Glücksfee gezogen wurde, dürfte ein klarer Wink des Schicksals sein, denn der Youngster sieht seien alten Corsa C aus dem Jahre 2006 dahinsiechen und schaut sich deshalb schon lange nach einem umweltfreundlichen und wendigen Auto um. Davor besaß er einen konventionellen Kia Soul, weshalb der Umstieg, wie er selbst sagt, „jetzt besonders einfach“ fiel. Zudem sitze man – und das war ein wichtiges Entscheidungskriterium für ihn – im e-Soul etwas höher, die Reichweite solle recht gut sein. Und selbst für längere Strecken wolle er nun das neue Probefahrzeug nutzen, gerne auch mal zu Freunden nach Berlin oder Magdeburg fahren. Das soll schließlih „drin sein, und nach 2 Stunden Fahrt macht ja jeder mal sowieso eine Pause. Da kann man auch mal für eine halbe Stunde laden“, erläuterte „Basti“ bei der Schlüsselübergabe.
Überhaupt sei er sehr „technolgie- und innovationsgetrieben“. Innerhalb seines Studiums „Interaction Design“ beschäftigt er sich mit der Programmierung von digitalen Systemen und der Gestaltung von Software-Oberflächen und Displays. Parallel zu den Studienaktivitäten wolle er mit einem E-Auto auch Umweltfreundlichkeit praktizieren, denn für ihn stehe ganz klar fest: „Der reine Betrieb eines Elektrofahrzeugs ist in Bezug auf den Klimawandel auf jeden Fall das Beste.“
Recht so! Wir bleiben mit Sebastian die kommenden Wochen in Kontakt und werden danach, ebenso wie mit den anderen zwei Gewinnern, ausgiebig über den Umstieg auf die neue Technik berichten.

Max Weiß (31 Jahre), Elektro-
Meister in Hamburg begeistert
sich für den Smart EQ

Der vielseitig interessierte Fachmann aus Hamburg-Othmarschen kennt sich schon ziemlich lange mit allem aus, was mit Strom zu tun hat, so natürlich auch mit Elektro-Autos. Die hat er bisher zwar noch nicht gefahren, will aber nun ein E-Fahrzeug unbedingt mal ausprobieren, auch aus umwelt-, mehr aber noch praktischen Erwägungen. Denn E-Autos kann man mittlerweile sowohl als Privat- wie als Geschäftsmann leasen. „Das gefällt mir“, unterstreicht Weiß. Da er berufsbedingt nur kurze Strecken von seinem Haus zum Flughafen Fuhlsbüttel fahren muss, reicht ihm ein wendiger, flinker Stromer. Bevor er aber seinen Verbrenner-Golf in einem Jahr aus dem Leasing rausnehmen kann, möchte er schon mal ein E-Fahrzeug antesten, am liebsten den Smart EQ. Diesen Gefallen tun wir ihm nun gerne, nachdem das Los auf ihn gefallen ist. Hinzu kommt, dass sein Arbeitgeber am Flughafen plant, Ladesäulen für die Mitarbeiter zu installieren. „Dann kann ich bequem über Tag laden“, so sein Wunsch, der möglichst schon in der Probezeit in Erfüllung gehen soll. Ein weiterer Pluspunkt, den er gerade beim Smart sieht, ist die Größe des Winzlings. „In der Innenstadt habe ich oft Probleme, einen Parkplatz zu ergattern. Mit dem Smart dürfte das einfacher sein.“
Tja, Recht hat er. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen, die Max mit dem Elektro-Zwerg demnächst machen wird.

Nikolai Nikiforov (36 Jahre),
Software-Engineer im
Herzen von Berlin

Der gelernte Programmierer kennt sich mit den mobilen Hindernissen einer Metropole wie Berlin bestens aus. Er selbst wohnt mit Ehefrau und Kindern in Pankow und muss jeden Tag nicht nur zu seinem Arbeitgeber nach Berlin-Mitte, sondern Sohn und Tochter auch zu Schule und Kita fahren, da es an Angeboten des Nahverkehrs auf den für ihn wichtigen Strecken mangelt. Hinzu kommt noch: Mutter besuchen, Kind zum Arzt bringen, seine Frau im Krankenhaus besuchen – alles Dinge, die nicht aufschieb- oder abstellbar sind. Was ihm in der derzeitigen Umweltdiskussion besonders bewegt, sind die Fragen seines achtjährigen Sohnes, der bereits jetzt ein feines Gespür für die vielen notwendigen Verbesserungen zeigt, betont Nikolai. „Wie kann die Luft sauberer werden?“, „Was macht denn Fridays for Future?“ oder auch „Warum ist es so laut in den Städten“, sind nur einige Fragen, die den aufgeweckten Sprössling interessieren und auf die der Software-Spezialist so gut wie möglich eine Antwort geben will. Umso mehr hat sich Nikolai, der selbst aus Moskau stammt und bereits mehrere Jahre in Berlin lebt, gefreut, den Nissan Leaf nun ausprobieren zu können. Sein älterer Audi A2 darf nun ein paar Wochen pausieren. Vielleicht findet Nikiforov ja Gefallen an dem bevorstehenden Probezeitraum und wird sich irgendwann für den Kauf eines E-Autos entscheiden. Schon allein aus praktischen Erwägungen ist das gar nicht so unwahrscheinlich: „Mit dem Elektroauto“, unterstreicht er, „hoffe ich, entspannter und ruhiger fahren zu können. Das wäre für alle meine Familienmitglieder ein großer Segen“.

Es geht los
So werden nun also alle drei E-Auto-Alltagstester die kommenden Wochen ihre Stromer ausgiebig erproben und Erfahrungen machen, die sie vielleicht niemals so erwartet hätten.
Wir von arrive bleiben jedenfalls am Ball und sind gespannt. Wir werden in der kommenden Ausgabe über diese wertvollen Erfahrungen von Sebastian Sarnow, Maximilian Weiß und Nikolai Nikiforov berichten.


Tausche Verbrenner gegen E-Auto: Jetzt in Heft Nr. 1/2020

So langsam wird´s was mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für die vielen kommenden Elektroautos in Deutschland. Ab heute kann sich jeder selbst bei unserer Zeitschrift nun überzeugen: Schafft ein Elektroauto tatsächlich all das, was ich täglich machen muss? Unser jetzt gestarteter Aufruf zum zeitlich begrenzten Autotausch (Elektro gegen Verbrenner) ist praktisch veranlagt und soll allen, insbesondere Familien, die Gelegenheit geben, einen Smart EQ, einen Nissan Leaf oder einen Kia e-Niro ganz konkrete kennenzulernen. Bewerben Sie sich gerne auf autotausch@arrive-magazin.com. Mehr zur Autotausch-Aktion und zu unserem Partner Nextmove finden Sie zudem in der aktuellen arrive-Ausgabe 1/2020, die im Handel ist Mit unserer Aktion ist es so einfach wie nie, mal das Elektroauto-Feeling zu testen.

Aber auch mit anderen Themen wollen wir Sie an die neue mobile Zeit heranführen. Mehrere Tests, vom Porsche Taycan, über den Peugeot e-208, bis hin zum Smart EQ Fortwo, Honda Jazz Hybrid und Toyota C-HR Hybrid sollen zeigen, dass die frischen, neuen Voll- und Teilzeitstromer schon heute ihre „alten“ Verbrenner ersetzen können. Dabei zeigt sich auch, dass Reichweite nicht immer alles ist. In unserer Story „Die Kostenkönige“ zeigen wir, dass der Preis des Fahrzeugs pro Kilowattstunde oft entscheidend für die Auswahl ist. Genau das könnte auch für die neuen Golf8-Hybrid-Varianten ein interessantes Kaufkriterium werden, die kürzlich in Wolfsburg Weltpremiere feierten. Damit der Kauf demnächst noch attraktiver wird, werden die Prämien vom Staat erhöht: Wir zeigen wann und was Sie beachten müssen für den Kauf!

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

das Team von arrive

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E-paper ist auch schon unter www.arrive-magazin.com
erhältlich.