E-Mobilität

arrive Nr. 4 2020

22 Gründe, gerade jetzt auf E-Mobile umzusteigen – jetzt in der arrive Nr. 4

Schwere Zeiten erleben viele von uns. Und dennoch könnte aus der alten Autowelt der Verbrenner was Neues entstehen. Die Gelegenheit ist günstig. Gerade jetzt gibt es viele Gründe, auf E-Mobilität umzusteigen und das neue Zeitalter einer zukunftsweisenden Mobilität einzuläuten. Was dafür spricht, verrät in der Titelstory der aktuellen arrive Nr. 4, Willy Loderhose in 22 Punkten, die es in sich haben. Natürlich haben wir auch viele Tests wieder im Programm. Zum Beispiel die reinen E-Fahrzeuge Opel Corsa-e, Skoda Enyaq, und Renault Twingo. Zudem präsentieren wir exklusiv Einblicke in das längenverstellbare Konzeptfahrzeug Renault Morphoz, das die Welt der E-Mobilität in einigen Jahren revolutionieren wird. Natürlich wurden im Heft wieder eine Reihe an Hybriden bei den Tests berücksichtigt, so zum Beispiel der Toyota Yaris Hybrid Cross, der Audi Q5 TFSIe und der BMW X5 Plug-in-Hybrid.
Über erste Erfahrungen im Rahmen seines Langzeittests mit dem Kia e-Soul berichtet Willy Loderhose, ebenso über Promis wie Maximilian Günther, jüngster Formel-E-Sieger aller Zeiten, oder Stuntman Tanner Foust.
Damit der Wechsel auf umweltfreundliche Technologien weiter gelingt, sind Förderungen für Endverbraucher ein zentraler Baustein. Wir erläutern hier den Stand der Dinge und geben Tipps, wo im Internet weitere geldwerte Tipps abrufbar sind.
Wer zudem ein Liebhaber von Ausstellungen und E-Fahrzeugen gleichzeitig ist, der könnte im Volkswagen Forum DRIVE in Berlin-Mitte genau das Richtige für sich finden. Dort sind Exponate und Installationen zum Thema E-Mobile für jedermann verständlich aufgebaut. Auch Historisches über die Entwicklung der Elektromobilität kann dort jeder erfahren. Natürlich wollen wir aber auch dem Wasserstoff in der aktuellen Ausgabe wieder Platz einräumen und lassen deshalb Träume vom ganz großen Luxus auf der Wasserstoffyacht Aqua des Superyachtdesigner Sander Sinot wahr werden. Freuen Sie sich auf beeindruckende Bilder und pure Ästhetik dieses ungewöhnlichen „Hausbootes“.

Die neue arrive Nr. 4 – am besten als Abo. Weitere Infos unter www.arrive-magazin.com


Volvo XC40

2020 wird das Jahr der Stromer - endlich

2020 wird das Jahr der Stromer. Der Durchbruch des E-Autos ist schon häufiger vorausgesagt worden. Im gerade begonnenen Jahr dürfte es so weit sein. Auch, weil so viele attraktive Modelle neu auf den Markt kommen wie nie zuvor. Die Bandbreite reicht vom günstigen Kleinstwagen bis zum rasanten E-Sportler.

Die anstehende Elektrooffensive ist weniger der Sorge ums Klima als vielmehr finanziellem Kalkül geschuldet. Für viele Hersteller wird es sehr teuer, sollten ihre Neuwagen im Mittel den von der EU für 2020 vorgegebenen CO2-Grenzwert überschreiten. Den emissionsfrei fahrenden E-Autos kommt in diesem Zusammenhang die Rolle als Retter der Klimabilanz zu. Damit sie die Statistik der Hersteller aufbessern können, müssen sie allerdings den Kunden besser schmackhaft gemacht werden als zuletzt – Lieferschwierigkeiten, fehlenden Vermarktungs-Elan und unattraktive Kosten-Nutzen-Rechnungen können sich die Hersteller ab 2020 nicht mehr leisten. Profitieren wird der Kunde. Und der findet gleichzeitig eine wachsende Auswahl in allen Klassen vor.

Auch im Kleinstwagen-Segment fächert sich das Angebot im kommenden Jahr breiter auf. Vor allem in Form des Trios VW Up, Seat Mii und Skoda Citigo, die künftig ausschließlich mit E-Antrieb und rund 260 Kilometern Reichweite angeboten werden. Mit Preisen von 20.650 bis rund 22.000 Euro zählen sie gemeinsam mit dem gelifteten Smart EQ-Modellen zudem zu den günstigsten Stromern auf dem Markt. Noch eine Spur günstiger wird das Modell Life des Aachener Start-ups e.GO, der trotz einer kürzlich kommunizierten Preiserhöhung mit 18.000 Euro das billigste Modell auf dem Markt wird.

Eine Klasse höher kündigen sich gleich mehrere Neuheiten an. PSA bringt seine neuen Elektrokleinwagen Opel Corsa-e und Peugeot e-208 auf den Markt, die zu Preisen ab rund 30.000 Euro eine Reichweite von 330 Kilometern bieten. Wer lieber einen Crossover will, findet bei den technisch eng verwandten SUV-Modellen 2008 und DS3 Crossback E-Tense ein entsprechendes Angebot. Rund 34.000 Euro muss investieren, wer sich einen Honda E zulegen will. Dieser bietet Retrocharme, einen flotten Antrieb und einen coolen Innenraum. Wegen seiner kleinen Batterie sind allerdings nur 220 Kilometer Reichweite drin. Ähnlich lifestylig ausgerichtet ist auch der Mini Cooper SE, der mit 270 Kilometern Reichweite und einem Preis ab 32.500 Euro recht ähnliche Eckdaten aufweist.

Die fraglos wichtigste E-Neuheit 2020 ist der kompakte ID.3, mit dem VW der E-Mobilität zum großen Durchbruch verhelfen will. Ein gefälliges Design, ein geräumiger Innenraum sowie gute Fahrleistungen in Kombination mit gehobenen Reichweiten sollen zusammen mit einem moderaten Einstiegspreis von rund 30.000 Euro der Schlüssel zum Erfolg sein. Die MEB genannte Plattform des ID.3 wird noch vielen weiteren Modellen des VW-Konzerns als technische Grundlage dienen. Seat und Skoda haben mit El Born und Vision iV bereits Studien der entsprechenden Schwestermodelle gezeigt, die noch 2020 an den Start gehen sollen.

Breiter wird auch das Angebot elektrisch getriebener SUV werden. Volvo bringt Ende 2020 den über 400 PS starken XC40 Recharge, der 400 Kilometer Reichweite bieten soll. Der Schwede wird auf der gleichen Plattform aufsetzen wie sein ebenfalls für 2020 angekündigter Konzernbruder Polestar 2, der schon im Sommer zu Preisen von 59.000 Euro startet. Auch Mazda hat mit dem E-SUV MX-30 seinen ersten Stromer in der Schublade, der sich mit 200 Kilometern Reichweite als Zweitwagen empfiehlt. Gut doppelt so weit dürfte der fürs Frühjahr von BMW angekündigte iX3 werden, die E-Variante des beliebten SUVs.

Auch im Segment der Sportwagen wird sich etwas bewegen - und zwar ziemlich schnell. Taycan heißt die Porsche-Flunder, die in der Topversion Turbo S mit 560 kW/762 PS den Sprint in 2,8 Sekunden schafft und maximal 260 km/h erreicht, preislich allerdings in der abgespeckten Basis bereits sechsstelliges Niveau erreicht. Nicht ganz so sportlich und mehr auf Komfort ausgelegt dürfte der mit dem Taycan technisch eng verwandte Audi E-Tron GT werden, der aber wohl erst 2021 kommt.

Auch bei den Transportern tut sich einiges. Streetscooter will seinen Lieferwagen Work aufpeppen, der geräumiger, schneller und komfortabler werden soll. Mercedes bietet ab Frühjahr mit dem EQV eine elektrifizierte V-Klasse mit 400 Kilometern Reichweite und Fiat will den Lieferwagen Ducato zeitnah in einer E-Version auflegen, nennt aber noch keine Details. Konkreter wird bereits PSA, die die Elektrifizierung ihrer Transporter-Baureihen mit den E-Varianten von Peugeot Expert, Citroen Jumpy und Opel/Vauxhall Vivaro starten werden. Zudem kombiniert Renault die elektrischen Lieferwagen Kangoo und Master künftig mit einer Brennstoffzelle, die als Range Extender fungiert.

Darüber hinaus haben sich noch einige Newcomer aus China angekündigt. Für Aufsehen sorgen dürfte der Byton M-Byte, der als „Smartphone auf Rädern“ beworben wird und zudem hohe Reichweiten bieten soll. Die Preise starten bei 53.300 Euro. Aiways hingegen sieht für seinen ab April verfügbaren U5 mit 500 Kilometer Reichweite nur ein Leasing-Konzept vor. Eine Nummer kleiner ausfallen wird der ebenfalls aus China stammende MG ZS EV, der mit 44,5 kWh rund 260 Kilometer weit kommen soll. Auch Geely, Mutterkonzern von Volvo, plant 2020 den Markteintritt in Deutschland unter anderem mit E-Modellen der Marken Lynk & Co und Geely.


arriveEDITION No.1: Das Sonderheft zur E-Auto-Offensive von Volkswagen

Mit dem ID.3 wird im kommenden Jahr erstmals ein erschwingliches Elektro-Fahrzeug in riesiger Stückzahl von Volkswagen auf den deutschen Markt kommen. Anlass genug für die arrive-Redaktion, diesen Prozess zu begleiten und ein Sonderheft aufzulegen. Arrive zeigt in eindrucksvollen Bildern auf, wie der Wolfsburger Konzern sich schrittweise zum klimaneutralen Player entwickeln will und was er jetzt schon dafür macht. Denn bereits jetzt wird die gesamte Wertschöpfungskette des ID.3 in der Produktion konsequent auf die Vermeidung von CO2-Emissionen ausgerichtet – von der Rohstoffversorgung bis zum fertigen Produkt. Auch beim Aufbau der Ladeinfrastruktur und dem umweltgerechten Recycling von Batterien ist VW – noch unbemerkt von der Öffentlichkeit – Treiber der Branche. Zu dieser Ausrichtung auf der Zeitalter der E-Mobilität gehört auch die nachträgliche Elektrifizierung historischer Käfer-Modelle. Ebenfalls richtungweisend: Das sich immer weiter entwickelnde VW-Sharing-Angebot von „WeShare“ in größeren deutschen Städten. Nicht fehlen darf natürlich der Ausblick auf die kommende große ID.-Familie, denn in den nächsten Jahren kommen eine ganze Reihe an neuen E-Modellen aus der VW-Fahrzeugschmiede. Vom ID.BUZZ und ID.BUGGY, über den ID.CROZZ I und II, dem ID.ROOMZ und ID.VIZZION dürfte in der nahen Zukunft für jeden E-Auto-Begeisterten und -Interessierten etwas dabei sein. Um auch aus technischer Sicht weiter Erfahrungen zu sammeln und zu zeigen, wie der Rennsport von der Entwicklung spult der Rennsportwagen ID.R auf Pisten weltweit seine Kilometer kontinuierlich ab. Dabei zeigt sich: Der Motorsport ist als Prüffeld für technische Entwicklungen bei der E-Mobilität ebenso wie bei den Verbrennern bestens geeignet.

Das Heft wird durch eine Story über alte Käfer abgerundet, die in der heutigen Zeit mit einem Elektro-Motor ausgestattet werden können. Und wer ganz grundsätzlich die Vorurteile über Elektromobilität pflegt, sollte sich einmal mit den negativen Mythen, die den Zukunftsantrieb heute noch umgeben, vertraut machen.
Das Sonderheft „arriveEDITION No. 1“ mit dem Titel „VOLKSWAGEN ID.3 – NOW YOU CAN.“ gibt es ab sofort im Handel.