Karaosserie

Elektroauto Uniti One: Von 0 auf alles in 3 Jahren

Die Elektrokleinfahrzeuge sind im Kommen. Nach Smart, e.go und Microlino folgt nun der Uniti One vom schwedischen Elektroauto-Start-up Uniti. Erst am 8. Dezember vorgestellt, macht es jetzt bereits mächtig Furore in den deutschen und internationalen Auto-Medien. Aber abgesehen von der prächtigen Vorstellung in einem mittelgroßen schwedischen Ort ist anscheinend vieles so ganz anders als bei konventionellen Fahrzeugen. Das deutet bereits die eigenwillige Aerodynamik-Form an. Auch die Umweltwerte sind ungewöhnlich gut. auszeichnen. 2019 soll es losgehen, zu Preisen ab 14.900 Euro.
Wer jetzt schon mal bestellen will, kann das – ganz nach Tesla3-Manier – jetzt schon gegen eine Anzahlung machen. Nur 149 Euro werden bei der Vorbestellung fällig. 1.000 sollen es angeblich schon sein. Wer sich einen One reserviert, wird zudem früher als andere den Online-Konfigurator nutzen können und soll dann bei der Belieferung vorrangig behandelt werden. In zwei Mediamarkt-Filialen in den schwedischen Metropolen Malmö und Stockholm hat Uniti sogar schon zwei Showrooms eröffnet. Sollte der Test dieser Vertriebsform erfolgreich verlaufen, sollen weitere Showrooms in anderen Mediamärkten folgen.

Sollte 2019 tatsächlich der Serienbau beginnen, wäre das verblüffend schnell, denn 2016 gab es bei dem aus einem Universitätsprojekt heraus entwickelten Start-up nur ein paar Ideen, Konzepte und Computerretuschen. Doch das genügte, um in den vergangenen Monaten 1,2 Millionen Euro auf der Crowdfunding-Plattform Fundbedbyme für den Bau der nun vorgestellten Prototypen zusammenzutragen.

Im dem kleinen Flitzer gibt es Platz für zwei Leute. Platz. Dank eines 15 kW/20 PS leistenden E-Motors soll das Minimobil bis zu 90 km/h schnell werden. Strom für das rund 400 Kilogramm leichte und zum Großteil aus Biomasse gefertigte Gefährt kommt aus einer 11-kWh-Batterie. Der Natrium-Ionen-Akku soll Reichweiten von bis zu 150 Kilometer möglich machen. Wie Uniti verkündet, soll der One über seinen Lebenszyklus nur etwa ein Viertel der CO2-Emissionen konventioneller Autos verursachen.

Variante mit Flugzeugsteuer soll auch kommen
Neben der Basisversion hat Uniti nun auch größere Varianten in Aussicht gestellt. So ist zum Beispiel die Produktion einer Karosserie mit vier oder fünf Sitzen geplant. Zusätzlich soll es auch eine Batterie mit 22 kWh Speicherkapazität geben. Und bei den Antrieben sind bis zu 40 kW/54 PS starke Leistungsstufen geplant.

Darüber hinaus versprechen die Macher ein grundlegend verbessertes Fahrerlebnis und einzigartige Sicherheitstechniken. Neben einer Version mit klassischem Lenkrad will Uniti zum Beispiel eine Variante mit Flugzeugsteuer anbieten, bei der dank Steer-by-wire-Technik der Fahrer beschleunigt, indem er die beiden Lenkradgriffe wie einen Joystick nach vorne schiebt, und bremst, indem er diese zurückzieht. Fußpedale haben hier ausgedient. Zudem sollen sich Uniti-Autos für Carsharing-Anwendungen besonders gut eignen und automatisierte Fahrkünste bieten.

Mit Material von spotpress.de