Martin

Die neue arrive Nr. 4

arrive Nr. 4 im Handel: Die große Wunderwelt der Elektro-Reichweite

An der Reichweite von E-Mobilen wird immer gerne rumgemeckert. Völlig zu unrecht. Denn schon heute gibt es Fahrzeuge mit 300, 400 und sogar 500 Kilometern pro Ladung. Und wer einige Dinge beachtet, kann sogar direkt Einfluss nehmen darauf, wie weit er kommt. Wie man die Reichweite strecken bzw. verändern kann, steht jetzt in der brandneuen arrive-Ausgabe Nr. 4, die heute im Zeitschriftenhandel zu finden ist.

Wichtig, wenn man die Reichweite im Blick hat: Nicht nur die Kilometerzahl ist entscheidend für die Wahl eines Stromers. Ladeparks, die entlang der Autobahnen gebaut werden, bieten bald mehr Komfort ebenso wie Touchscreens, die verstärkt Einzug ins E-Auto halten. Sehr umtriebig beim Bau von Ladeparks sind übrigens Innogy, Enercon, EnBW, aber auch natürlich die IONITY. Und wer die Zukunft Autonomen Fahrens in Deutschland sich ganz aus der Nähe anschauen möchte, könnte sich einmal die e-Golf-Story durchlesen. Denn in der Hafencity von Hamburg gibt es erste e-Golf-Fahrzeuge tagsüber auf einer Strecke rund um die Elbphilharmonie zu bestaunen. Natürlich testeten wir wieder mehrere Fahrzeuge. Dieses Mal dabei die Fahrzeuge Corsa-e, Toyota Camry Hybrid, Kia e-Soul, Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid und der Volvo V60 T8. Fans von YouTube-Elektroauto-Tester Alex Bangula dürfen sich übrigens auf einen Bericht von ihm über den Tesla Model 3 freuen. Storys von Willy Loderhose über Japan als möglichem Mobilitätsvorreiter, der deutschen Märchenstraße, die mit Ladesäulen der Firma Plug´n Charge ausgestattet werden und ein Interview mit E-Mobil-Experte Axel Schmidt runden den Themenstrauß ebenso ab wie die tolle Bilder-Story über zahlreiche Film- und Fernsehstars, die immer stärker die Elektro-Auto-Kampagnen der Hersteller unterstützen. Unter ihnen: Daniel Craig (der als James Bond 2020 einen elektrischen Aston Martin fahren wird), Schauspieler Jürgen Vogel, die Influencerinnen Lisa und Lena, Popstar Khalid und Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg.

Die arrive gibt es im Abo, als E-Paper-Abo oder Einzel-E-Paper. Schaut einfach oben in die Leiste. Ebenso natürlich gibt es die arrive im Zeitschriftenhandel (wo dort zu finden? Schaut mal auf www.mykiosk.de). Auch in dieser Ausgabe wieder dabei: Der große 10fach-PAYBACK-Aral-Coupon für Autogas-Fahrer.


Langfristig ersetzt die Feststoffbatterie die Lithium-Ionen-Batterie

In naher Zukunft werden sich die Reichweiten der Batterien, wenn man den Ankündigungen der Hersteller glaubt, von aktuell rund 250 Kilometer auf mindestens 500 Kilometer verdoppeln. Wenn sich die Elektromobilität in den Vordergrund der Mobilität schieben will, sind solche Steigerungen auch notwendig, denn die Reichweite ist eine Schlüsselfrage der Elektromobilität. Für den Zuwachs an Reichweite sind, so Martin Winter, Professor für Materialwissenschaften, Energie und Elektrochemie, an der Universität Münster und Sprecher der deutschen Batterieforschung, vor allem „neue Zellchemien und größere Batterien“ verantwortlich. „Mit der Lithium-Ionen-Technologie gelang uns seit 1991 eine Verdreifachung der Energie pro Kilogramm und Liter.“ Einer der Treiber zu immer größeren Reichweiten ist Elon Musk, der mit Tesla zeigte, wie man großvolumige Batterien in einer Limousine montieren kann: „Heute sind es bis zu 800 Kilogramm.“ Die Rechnung hinter Musks Strategie ist einfach: Aktuell bringt ein Kilogramm Batterie rund 700 Meter Fahrstrecke. In Zukunft mit weiter optimierten Energiespeichern wird dieser Wert auf rund 1,3 Kilometer steigen.

Vor allem asiatische Unternehmen haben rechtzeitig vor den Europäern das Die CATL kommt nach Thüringenfür sich entdeckt und bestimmen heute diesen Markt, indem sie die meisten Batteriezellen liefern, ohne die kein Elektromobil fahren kann. „Sie nutzen dabei die Zellchemie-Kenntnisse, die sie in den vergangenen Jahren bei der Entwicklung und Produktion von Batterien für Mobiltelefone, Laptops und Tablets gewonnen haben“, erklärt Professor Winter. Für die asiatischen Hersteller ist die Konzentration auf die Batteriezellen eine Wette auf die Zukunft. „Aktuell verkaufen viele Zellhersteller ihre Produkte unter Herstellungskosten, um sich so ihre Marktposition zu sichern.“
Inzwischen stellen einige asiatische Hersteller auch ihre eigene Chemie her und wurden so auch zu Konkurrenten von Chemiekonzernen. Selbst bei der Herstellung der Batteriesysteme und der Elektroantriebe machen die Zellhersteller mit. Die Rollen in der Wertschöpfungskette werden neu verteilt und geordnet. Eine Batteriezellproduktion in Deutschland oder zumindest in der EU wäre, so Professor Winter, „sinnvoll, auch um nicht völlig von auswärtigen Herstellern abhängig zu sein.“

Noch ist Kobalt
unverzichtbar – noch!

Neben den Marktanteilen bei den Batteriezellen sichern sich die asiatischen Hersteller auch zunehmend wichtige Rohstoffe. So hat gerade das chinesische Batterierecycling-Unternehmen GEM einen bedeutenden Teil der weltweiten Kobalt-Produktion erworben. (Lesen Sie den ganzen Artikel in der neuen Ausgabe 5 von arrive, die am Freitag, 27.07.2018 im Zeitschriftenhandel erscheint.)