Porsche Taycan

Jetzt erhältlich: Der Taycan im „Porsche Drive Abo“ !

Der Premiumhersteller Porsche geht neue Wege bei der Kundengewinnung und weitet sein Abo-Angebot auf teure E-Modelle aus. Ab sofort stehen nun auch junge Gebrauchte und Leasingrückläufer der Taycan-Varianten für die Langzeitmiete zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit des neuen „Porsche Drive Abos“ beträgt lediglich 6 Monate, inbegriffen sind bei diesem Angebot immerhin 1.250 Freikilometer pro Monat sowie alle Kosten für Wartung, Verschleiß und Versicherung. Für die Monatsmiete werden bei einer Vertragslaufzeit von 6 Monaten lediglich 2.800 Euro fällig.


E-Scooter

E-Scooter verschmutzen Flüsse und Seen

Weltweit landen Sie in den städtischen Flüssen, im Hafenbecken oder in Seen. Die noch vor einem Jahr hochgelobten E-Scooter, die massenhaft in Großstädten zum Liebling der zumeist jüngeren Städter wurden, werden derzeit zur Plage. Hunderte wurden in diesen Wochen in den vergangenen Monaten in Gewässer von Randalierern geworfen und dann von städtischen Bediensteten wieder rausgefischt. Erst der Fund von 500 Scootern im Rhein an den Ufern Kölns hat das Problem öffentlich gemacht. Denn die E-Scooter vergiften mit ihren Batterien, in denen Metalle wie Kobalt und Lithium verbaut sind, die Sedimente am Boden. Metropolen wie Kopenhagen, Montreal, Madrid oder Oslo haben darum reagiert und den Betrieb der hippen Flitzer verboten oder zumindest eingeschränkt. Andere Städte testen Abstellverbots- oder Parkzonen.


Cruise

Robo-Taxis für jedermann

Kalifornien ist schon lange das Mekka vieler Hersteller, die das autonome Fahren vorantreiben. Jetzt hat der US-Bundesstaat einen weiteren Schritt nach vorn gemacht und fahrerlosen Fahrzeugen zunächst testweise den Transport seiner Bürger offiziell erlaubt. Die zuständige Behörde CPUC hat der General-Motors-Tochter Cruise ein entsprechendes Dokument überreicht. Die Robo-Shuttles des Unternehmens können damit jeden im Bundesstaat mitnehmen, ohne dass noch ein Fahrer für die Überwachung an Bord sein muss. Gebühren oder Fahrentgelte darf Cruise von den Passagieren allerdings noch nicht kassieren. Die Fahrten sind vorläufig kostenfrei.


VW

Volkswagen mag Verbrenner nicht mehr

Die Pkw-Sparte von VW Pkw wird den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren in Europa zwischen 2033 und 2035 einstellen. Dies gab VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer vor kurzem bekannt. VW folgt mit dieser Ankündigung der Konzernschwester Audi, die Mitte Juni bekannt gab, ab 2035 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren auf dem alten Kontinent produzieren zu wollen. Das Ziel soll sein, 2030 in Europa 70 % der VW-Neuwagen als Elektroautos verkaufen zu wollen. Andere Hersteller wie Volvo verfolgen ähnliche Ziele, die sich zudem an den Klimazielen der Bundesregierung orientieren. Laut deren Ziel sollen im Jahre 2030 schon ein Drittel der Fahrzeuge, insgesamt 14 Millionen Autos also, elektrisch fahren. Gut vier von fünf neu zugelassenen Fahrzeugen sollten dann E-Autos sein. Laut einer Studie einer internationalen Transportzeitschrift fehle es allerdings noch zahlreichen Herstellern an ehrgeizigen Ausstiegszielen und einer klaren Strategie.


Rebel

IAA: Der Kleinwagen Cupra Urban Rebel kommt 2025

Mit dem Kleinwagen Urban Rebel zeigte Cupra dem Publikum auf der IAA, was des dem Stromerinteressierten ab 2025 zum Kauf anbieten will. Interessant dabei: Der mit einem größeren Heckspoiler ausgestattete Dreitürer fällt mit einer Länge von 4,08 Metern etwas größer aus als der aktuelle Ibiza und dürfte einige seiner zivileren Gestaltungs-Elemente in die Serie retten, etwa die weit herunter gezogene Motorhaube und die ausgeprägten hinteren Kotflügel. Aber: Die Motorisierung ist aber noch ein Thema bis 2025. Auf der Messe wurde ein „Rebel“ gezeigt, der es mit einem 320 kW/435 PS starken Antrieb richtig kraftvoll angehen lässt. Auch die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 3,2 Sekunden ist doch extrem gut für einen Kleinwagen.

Der kleine Elektro-Cupra ist der erste Vorbote einer neuen City-Stromer-Familie des VW-Konzerns. Als erstes Modell soll 2024 die Skoda-Variante namens Elroq auf den Markt kommen, ein Jahr später sind dann der VW ID.1, Seat Acandra und eben der als besonders sportlicher Ableger positionierte Cupra dran. Für 2027 ist der etwas größere VW ID.2 geplant. Der Einstiegsreis in die neue E-Auto-Familie dürfte bei rund 19.000 Euro liegen.


eBussy

Flexibel fahren mit dem eBussy

Heute Pick-up, morgen Kühlwagen und am Wochenende Wohnmobil. Der elektrische Kleinbus eBussy ist tatsächlich sehr flexibel. Er wird noch in diesem Jahr von der in Münster ansässigen Firma Electric Brands als elektrisches Nutzfahrzeug der Leichtbauklasse L7e in Deutschland auf den Markt kommen. Der kleine Stromer, den es auch als Personenbus oder Camper geben wird, soll modernes Design mit Retro-Zitaten vereinen, die entfernt an den ersten VW Bus oder Ford Transit erinnern. Der eBussy basiert auf einem modularen Konzept, welches neben verschiedenen Aufbauten auf einer 3,65 Meter kurzen Plattform auch unterschiedliche Batteriegrößen erlaubt. Die Speicherkapazität der Akkus variiert zwischen 10 und 30 kWh, was Reichweiten von 200 bis 600 Kilometer erlaubt. Sind optionale Solarzellen am Fahrzeug, sollen bis zu 800 Kilometer Reichweite möglich sein. Bei den Aufbauten werden neben Personen- oder Campingbus auch Pritsche, Kipper, Kastenwagen oder Kofferaufbauten zur Wahl stehen. Insgesamt 10 Karosserievarianten sind angedacht. Zudem sollen sich Aufbauten leicht wechseln lassen, was eine variable Nutzung einer Plattform erlaubt.


EQE

IAA 2021: Mercedes wird zum Elektro-Vorreiter

Einst als Nachzügler der E-Mobilität gesehen, verfolgt Daimler mit der Marke Mercedes derzeit stärker als manch anderer Konzern ziemlich ambitionierte E-Auto-Ziele in den kommenden Jahren. Nicht „EV first“ soll es bei Daimler heißen, sondern „EV only“, erzählt  Konzernlenker Ola Källenius bei der Vorstellung der Daimler-Strategie auf der IAA in München. Zwei Modelle sind in den Startlöchern und kommen gegen Ende des Jahres auf den Markt, drei weitere dann 2022 oder etwas später.

Ab 2022 wird in jedem Segment ein Stromer zu finden sein und ab 2025 gibt es von jedem Modell mindestens eine E-Variante. Im gleichen Jahr sollen drei reine E-Architekturen in Serie gehen, auf denen jeweils diverse Modelle entstehen werden. Das soll helfen, den Anteil von E- und PHEV-Autos an den weltweiten Verkäufen zur Mitte des Jahrzehnts auf 50 Prozent zu erhöhen.

Einen Meilenstein setzt Mercedes dabei mit dem EQE, dessen Serienvariante in München erstmals vorgestellt wurde. Bis zu 660 Kilometer weit kann der kleine elektrische Verwandte aus der E-Klasse kommen (siehe auch unseren Bericht in der kommenden Ausgabe 6/2021).

Der knapp fünf Meter lange EQE wird von vielen auch als „kleiner Bruder“ des bereits früher im Jahr vorgestellten EQS tituliert. Der „E“ wurde auf der IAA als AMG-Modell mit 560 kW/761 PS aus zwei E-Motoren sowie verschärfter Optik und Akustik Premiere präsentiert.  Neben dem ersten reinen Elektromobil hat die Tuning-Tochter von Mercedes auch ihren ersten Plug-in-Hybrid mit auf die IAA gebracht. Der E-Motor an der Hinterachse dient beim viertürigen GT 63 SE Performance nicht in erster Linie der emissionsfreien Fortbewegung, sondern als Dynamik-Booster für mehr Leistung und bessere Kraftverteilung.

Neben AMG wurde auch bei Luxusanbieter Maybach die E-Offensive eingeläutet. In München zu sehen ist eine Studie des kommenden, rein elektrischen Oberklasse-SUV Mercedes-Maybach EQS. Das in München vorgestellte Concept-Car dürfte einen ersten, wichtigen Eindruck auf das konventionelle EQS-SUV geben, das 2022 auf den Markt kommt.

Als dritte Mercedes-Submarke zeigt das Concept-Car EQG wie die G-Klasse zukünftig elektrifiziert werden wird. Der Marktstart liegt um das Jahr 2024.

Smart stellte außerdem die Studie seines 2022-er Modells vor, welches nunmehr als Kompakt-SUV mit mehr als 400 Kilometern Reichweite daherkommt. Die Zeiten des Kleinwagenbauens scheinen vorbei. Gebaut wird auch mit Großaktonär und Partner Geely in China, und zwar das erste neue Serienmodell, das mit dem Concept#1 auffällig viele  Überschneidungen hat.


Renault

IAA Mobility: Renault rockt mit „Mobilize“ die Zukunft

Die ersten Tage der Automobilmesse IAA Mobility 2021 sind vorbei. Und viele Aussteller, aber auch Besucher spüren, dass eine neue mobile Zeit tatsächlich anbricht. So digital, elektro-getrieben und coronabedingt auch bescheidener, war noch keine IAA. Nicht nur, dass der Standort nicht wie gewohnt, statt Frankfurt nunmehr München ist, versetzt alle, die auf der Messe arbeiten oder zu Besuch sind, in wechselnde Gefühlslagen. Vor allem völlig neue Mobilitätskonzepte zeigen dem Publikum, wo die Reise in Zukunft lang gehen wird.

Vor allem Taxi- und Ridepooling-Dienste ziehen ein noch etwas ungläubiges Publikum an und verleiten zu Fragen wie: „So werde ich mich in 5 Jahren bewegen?“

Mal euphorisch, mal staunend gehen viele durch die Hallen und bleiben stehen an Ständen, die Sie so irgendwie auch noch nicht gesehen haben. Zum Beispiel bei Hersteller Renault, der Anfang 2021 offiziell die Mobilitätsmarke Mobilize ins Leben gerufen hat und auf der Messe mit vier Autos einen Ausblick auf verschiedene Services, die dieses breit aufgestellte Start-up unter anderem in Deutschland etablieren will, gibt.

Neben einer elektrischen Limousine für Taxi-Dienste umfasst die Flotte zwei elektrische Kleintransporter und einen Nachfolger des Micro-Stromers Twizy. Mobilize will in europäischen Ländern wie Frankreich und Deutschland neue Dienstleistungen rund um elektrische Mobilität anbieten, bei denen Kunden unter anderem die gezeigten Fahrzeuge nutzen können, ohne diese kaufen zu müssen.

Mit Limo führt Mobilize ab dem kommenden Jahr also eine rund 4,70 Meter lange Elektro-Limousine ein. Zunächst will man mit 40 Fahrzeugen in Europa starten. Das Angebot wird sich vornehmlich an Fahrer von Hailing-Taxidiensten wie Uber sowie an Flottenbetreiber richten, die auf ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug wechseln wollen, ohne es zu erwerben. Der modern designte Viertürer stammt von Renaults chinesischem Joint-Venture-Partner Jiangling Motors Group. Angetrieben wird die Limo von einem 110 kW/150 PS starken E-Antrieb, der den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 9,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ermöglicht. Eine 60 kWh große Batterie erlaubt 450 Kilometer Reichweite (WLTP). Laut Mobilize ist die Reichweite für den Anwendungsfall mehr als ausreichend, da professionell genutzte Taxis in der Regel 250 Kilometer pro Tag genutzt werden. Per Schnellladesäule lässt sich Strom für 250 Kilometer in 40 Minuten nachladen. Ein Fond mit üppiger Beinfreiheit sowie ein gut 400 Liter großer Kofferraum sind weitere Eigenschaften, mit denen sich die Limo für den Taxieinsatz empfiehlt. Das Fahrzeug verfügt über ein digitales Cockpit mit zwei großen Displays. Konnektivitätstechnik wie auch viele Assistenzsysteme sind an Bord. Noch hat sich Mobilize nicht final entschieden, in welchen Städten in Europa sein E-Taxi bereitgestellt wird. Unter anderem in Deutschland will man die Fahrzeuge anbieten.

 

Darüber zeigt Mobilize mit Duo ein knapp 2,40 Meter kurzes Miniauto mit rein elektrischem Antrieb, das speziell auf die Carsharing-Nutzung in Großstädten ausgelegt wurde. Der kleine Stromer benötigt wenig Verkehrsfläche, außerdem ist der Energiebedarf niedrig. Zugleich verspricht Mobilize ein sicheres, agiles und vernetztes Fahrzeug, das zu 50 Prozent aus recycelten Materialien gefertigt werden soll und zu 95 Prozent recyclebar sein wird. Die Serienversion des auf der IAA enthüllten Showcars könnte ab 2023 auf die Straßen kommen.

Technisch eng verwandt ist der Kleintransporter Bento, der sich durch einen geschlossenen Laderaum im Heck mit Platz für rund 1.000 Liter Gepäck auszeichnet. Dank eines modularen Gepäcksystems soll der Bento für unterschiedliche Transportaufgaben nutzbar sein. Zielgruppe sind Dienstleister, Handwerker, Lieferprofis und auch private Nutzer.

Vornehmlich für Lieferservices im städtischen Umfeld sowie in Umweltzonen mit Emissionsverboten ist der elektrische Kleintransporter Hippo ausgelegt. Der 3,86 Meter lange Zweisitzer bietet eine Ladekapazität von 200 Kilogramm und einen 3.000 Liter großen Stauraum. Auch hier lässt sich dank verschiedener Lademodule der Aufbau auf unterschiedliche Einsatzzwecke anpassen. Das Fahrzeug ist speziell für die Nutzung im professionellen Einsatz optimiert. Die Kunden des Hippo-Angebots werden den E-Laster bei Mobilize mieten und für den gefahrenen Kilometer zahlen. Der auf der IAA vorgestellte Hippo ist ein reines Showcar. Zu den technischen Eigenschaften des Antriebs machen die Franzosen bislang keine Angaben. Auf die Straßen kommen soll ein dem vorgestellten Konzept ähnlicher E-Laster ab 2024.


Lebensrettung, Drohne

Die Drohne bringt den Defibrillator schneller

Kleine Flugdrohnen könnten schon bald nicht nur Pakete ausliefern sondern Leben retten.

Erleidet eine Person einen Herz-Kreislauf-Stillstand, entscheiden wenige Minuten über Leben oder Tod. Leider kommt der lebenswichtige Defibrillator oft zu spät. Im Schnitt vergehen in Deutschland 9 Minuten, bis das Gerät den Patienten mit akutem Herzstillstand erreicht. Studierende der TU München haben nun ein Projekt initiiert, um den Defibrillator mittel Drohne schneller zum Notfallpatienten zu bringen. Die Drohne verkürzt den Einsatz des Gerätes im Umkreis von 6 Kilometern auf 4 bis 5 Minuten. Damit würde sich theoretisch die Überlebenschance für Betroffene von 11 auf 34 % erhöhen, bis ein Notarzt eingetroffen ist, so die Studenten. Vor Ort soll der Defibrillator per Seilwinde abgelassen werden. Freiwillige Ersthelfer oder andere dritte Personen können diesen dann umgehend beim Notfallpatienten anwenden, noch bevor der Notarzt eintrifft.


Bunt und schrill und megaelektrisch

Lecker Optik werden viele sagen, die die Curtiss One das erste Mal sehen. Die amerikanische Motorradschmiede Curtiss setzt nun mit der neuen One ein Retro- und Steampunk-Design um. Wie bei allen Curtiss-Modellen fällt auch bei der One der zentrale Rundkörper mit Kühlrippen ins Auge, den man für den Antrieb halten könnte, der jedoch die Batteriezellen beinhaltet. Die Akkuhülle bildet mit dem dahinter liegenden E-Motor sowie zwei großen Rahmenelementen aus Aluminium die tragende Konstruktion. Für den Vortrieb ist ein E-Motor mit 64 kW/87 PS Dauer sowie 88 kW/120 PS Spitzenleistung verantwortlich. Später sollen auch bis zu 160 kW/217 PS möglich sein. Zur Kapazität der Batterie macht Curtiss keine Angaben, doch traditionell verwendet der Hersteller einen 16,8-kWh-Akku für bis zu 450 Kilometer Reichweite, der vermutlich auch die One mit Strom versorgt.