Elektro

Video: Opel Combo-e Life im Test

 

Wir haben den elektrischen Opel Combo-e Life getestet. Er kann vor allem beim Platzangebot und Komfort sowie bei den Fahreigenschaften überzeugen. Schade, das er bei der Reichweite nicht wirklich punkten kann. Alle weiteren Infos dazu im Video.


arrive 01 2022

arrive Nr. 1/2022: Der EV6 ist ganz vorne mit dabei

Gerade auf dem Markt, sorgt der neue EV6 von KIA bei Testfahrern und Influencern für Begeisterung.

Denn alle Vorurteile, die es gegenüber E-Autos gibt, scheinen mit diesem, einen Fahrzeug, wie weggeblasen. Vor allem die Reichweite und der Platz im Kofferraum sind bei dem Fahrzeug üppig. Selbst das Nachladen geht superschnell. 400 Kilometer Strom an der Autobahn am Schnelllader in 15 Minuten muss einer erstmal nachmachen. Und auch das Design ist „zum Niederknien“. Die Linienführung am Heck ist außergewöhnlich markant und futuristisch. Der KIA EV6 ist ein Fahrzeug, das für die Mobilitätsbedürfnisse von morgen schon jetzt einsatzbereit ist. Wer braucht da noch einen ebenso günstigen Verbrenner?

Gleiches kann man sich auch bei anderen Fahrzeugen fragen, die wir getestet haben: z. B. den Mercedes-Benz EQS, BMW i4, Skoda Eniaq iV 80X, Opel e-Rocks, Sion von Sono Motors, Porsche oder den enorm kräftig auftretenden Taycan Cross Turismo Turbo.

Weitere Themen im Heft: Das berühmte London Taxi als E-Auto, Skiweltmeister Aksel Lund Svindals und sein Mega-Sprung über den Porsche Taycan und der Wechsel von apple-Chefdesigner Jony Ive zu Ferrari. Klasse Interviews mit RTL-Moderatorin Nazan Eckes, den Schauspielern Tim Wilde, Christian Berkel und  Andrea Sawatzki runden den Themenstrauß in der aktuellen Ausgabe ab.

 

Arrive Nr. 1 / 2022 – Ab Freitag im Handel oder unter www.arrive-magazin.com als e-paper. Achten Sie auch auf unsere Aktionien bei www.united-kiosk.de.


Cupra Born

BORN in Germany - aber verankert ist er in Spanien

Um es gleich auf den Kern zu bringen: Der neue Wurf aus Martorell ist dynamisch, charakterstark und trägt unverkennbar die CUPRA DNA in sich. Als erstes rein elektrisches Fahrzeug der unkonventionellen Challenger-Marke aus Spanien überzeugt der E-Kompakte mit überaus ansprechenden Leistungsmerkmalen. Beispiele gefällig? Bitte sehr: Der CUPRA Born zeigt sich mit zwei attraktiven Leistungsstufen: 110 kW (150 PS) (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 15,0) und 150 kW (204 PS) (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 16,8).

Bei der leistungsstärkeren Version erhöht ein optionaler E-Boost die Performance auf bis zu 170 kW (231 PS) (Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 16,0–15,7). Es gibt 3  mögliche Netto-Batteriegrößen: von 45, 58 oder 77 kWh.

Design, das mehr kann

Nach so vielen Zahlen schauen wir uns gerne einmal das Design an. Aktuell müssen Elektroautos insgesamt ja noch besonders stark emotionalisieren, um für Akzeptanz zu sorgen. Der CUPRA Born setzt genau hier an und punktet nicht nur mit Power, sondern auch mit seiner stylischen Optik. Das dynamische Design zeigt sich im Besonderen über die markante Frontpartie sowie das schon angriffslustige Lichtdesign in Verbindung mit der prägnanten Motorhaube. In der Rückansicht gibt ein durchgehendes Leuchtenband dem Fahrzeug Charakter. Die immer wieder auftauchenden kupferfarbenen Akzente im Fahrzeugdesign sind mittlerweile die Signatur der Marke. Damit hebt sich der CUPRA Born vom Gros der Flottenfahrzeuge ab – und verleiht dem Dienstwagenfahrer ein Gefühl von sportlicher Extrovertiertheit.

Es grünt in Spanien

Auch im Innenraum setzt sich der dynamische Charakter fort. In bewährter CUPRA Manier steht hier der Fahrer im Mittelpunkt; das bedeutet keinesfalls, dass die anderen Insassen nicht ebenso stilvoll und komfortabel mitreisen würden. Und das alles mit einem guten Gewissen, denn im Interieur wird auf die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien Wert gelegt.

Ein Beispiel sind die serienmäßigen Schalensitze, die mit SEAQUAL-Fasern aus recyceltem Meeresplastik hergestellt werden. Optional sind auch Schalensitze aus DINAMICA, einem aus Recyclingmaterial gewonnenen Mikrofaserstoff, erhältlich. Das Umweltversprechen der Marke CUPRA umfasst damit mehr als nur die Energie, die ihre Fahrzeuge antreibt.

Basierend auf der MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns ist der CUPRA Born das erste Modell der Marke, das CO2-neutral (netto) ausgeliefert wird. Dies bedeutet, dass entlang der Lieferkette sowie während der Rohstoffproduktion Energien aus erneuerbaren Quellen eingesetzt werden. Emissionen aus Prozessen, die noch nicht klimaneutral gestaltet werden können, werden durch Umwelt- und Projektinvestitionen, die nach höchsten Standards zertifiziert sind, ausgeglichen.

Und wie fährt er sich?

Unsere Wahl fällt beim Testdrive auf das Modell mit 170-kW-Antrieb und der großen 77-kWh-Batterie. Warum? Weil in dieser Kombination der Booster, also der stärkste CUPRA Sportmodus, integriert ist, was sich auf der kurvigen Strecke durch das bergige Hinterland von Katalonien bestens ausprobieren lässt. Die ansatzlose lineare Beschleunigung, verbunden mit den temporären Extra-PS, schafft Fahrspaß vom Start weg. Dank des Hinterradantriebs überzeugt auch die Traktion – und das alles im leisen E-Sound. Mit Hilfe der fein abgestimmten Rekuperation – bis zu 0,3 g, wenn man die Fahrstufe B am Wahlhebel einstellt – lässt sich auch der Akku in den Bergen relativ konstant halten. In Bezug auf das dynamische Handling selbst überzeugt die präzise Lenkung, sauber abgestimmt auf das CUPRA Fahrwerk. Gut, dass es ein funktionierendes Augmented-Reality-Head-up-Display gibt, das uns immer wieder ermahnt, die Geschwindigkeitsobergrenze nicht zu sehr zu dehnen.

 

Dieser Text entstand in Kooperation mit www.mydienstwagen.de dem unabhängigen Online-Lifestyle-Magazin für Dienstwagenfahrer mit dem Fokus auf Elektromobilität. Neben Informationen zu E-Fahrzeugen und Technik bietet das Portal abwechslungsreiche Unterhaltung für Lifestyle „on the e-road“. Das Portal wurde Mitte des Jahrs mit dem Automotive Brand Contest 2021 in der Kategorie „Digital“ als Gewinner für sein sehr ansprechendes Kommunikationsdesign ausgezeichnet.


Jolt

Jolt bringt ultra-schnelles Laden in die Isarmetropole

Das Münchener Startup JOLT hat angekündigt, die Zahl der Schnelllademöglichkeiten in München zu verdoppeln. In den nächsten Jahren wird es immer mehr E-Autos geben. Aber wo sollen all die E-Autos laden? Schnellladegeräte mit 150KW wie von JOLT findet man kaum. „Wir bei JOLT sind fest davon überzeugt, dass ein erfolgreicher Wandel hin zur E-Mobilität nur dann möglich ist, wenn ausreichend Schnellladestationen in Städten zur Verfügung stehen. Es gibt in den Städten noch sehr viel Potential in Bezug auf den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur. Wir geben jedem die Möglichkeit, sich zu beteiligen und die Mobilitätswende zu unterstützen.“ erzählt CEO Maurice Neligan. Im Rahmen des Projekts „ChargeMunich“ sollen in Form von Crowdinvestments hundert ultraschnelle Ladegeräte in München und Umgebung in den nächsten Jahren installiert werden. Ultraschnelles Laden bedeutet, dass ein E-Auto in etwa 15 Minuten vollständig für den Wochenbedarf aufgeladen ist. Jeder, der in MerlinBonds investiert, profitiert davon. Zum einen erhalte man Zugang zu ultraschnellen Ladestationen, bekommt einen Zinssatz von bis zu 6 Prozent p.a. für die getätigte Investition und helfe letztlich mit, die Luftqualität in Städten nachhaltig zu verbessern.

www.chargemunich.com


Wer ist der Schönste ? Audi e-tron GT gewinnt das „Goldene Lenkrad“

Der Audi e-tron GT gewinnt das „Goldene Lenkrad“ als schönstes Auto des Jahres. Der vollelektrische GT gewinnt den renommierten Preis für sein schickes Design.

Der AUdi e-tron GT


Design

Immer leichter in die Elektro-Zukunft

Leichtbau macht die E-Mobilität der Zukunft umweltfreundlicher. Genau hier setzt die Designschmiede Gordon Murray an, denn Elektroautos der Leichtbauklassen sollen zukünftig  für eine klimaneutrale Mobilität mit verantwortlich sein.

Was wird dann aber mit dem Komfort, der Sicherheit und der Reichweite, die vor allem wir Deutsche ja gewohnt sind? Der britische Fahrzeugentwickler Gordon Murray Design hat sich hier so seine Gedanken gemacht und möchte leichte Mini-Stromer realisieren, die auch Technik-Features aus dem SUV-Bereich nutzen.

Wie genau das geschehen kann, haben die Briten bereits 2020 mit dem Konzept Motiv angedeutet. Jetzt zeigt das Unternehmen, was unter der futuristischen Hülle eines solchen kleinen Mobiles steckt. Die Plattform für den Micro-Stromer fällt mit 2,5 Meter sehr kurz aus, weshalb sich ein entsprechendes Auto vor allem für die städtische Nutzung und für Pendler empfiehlt. Autonome Fahrkünste ließen sich implementieren. ABS, Klimaautomatik und ein Infotainmentsystem mit großem Touchscreen sind eingeplant. Bei einem Gewicht von unter 400 Kilogramm soll die Plattform Akkus für bis zu 230 Kilometer Reichweite aufnehmen, die sich auf 80 Prozent in 40 Minuten aufladen lassen.

Die eQuadricycle-Plattform zeigt eine mögliche Ausprägung der von Gordon Murray entwickelten iStream-Technologie, die für eine kostengünstige Bauweise von leichten und klimafreundlichen E-Fahrzeugen der nächsten Generation stehen soll. Nach dem iStream-Prinzip könnten neben Mini-Mobilen auch Mittelmotorsportwagen, Luxus-SUV oder Kleintransporter gefertigt werden. Die entsprechenden Fahrzeuge zeichnen sich unter anderem durch eine deutlich geringere Zahl an Karosserieteilen aus, die sich zudem aus recycelten Faserverbundplatten fertigen ließen. Laut Gordon Murray Design dürfte zum Beispiel ein nach iStream-Prinzipien gefertigtes Familienauto 20 Prozent weniger als herkömmliche Fahrzeuge seiner Klasse wiegen.


Die neue arrive: Toyotas Weg in das Zeitalter „unter Null“ Emissionen

Ambitionierte Umweltschutzziele setzen sich derzeit nicht nur deutsche Hersteller. Auch die Asiaten verfolgen immer stärker klimafreundliche Strategien, um immer mehr Hybrid- und E-Fahrzeuge an den Käufer zu bringen. Toyota verfolgt hier eine ganz bestimmte Strategie, die wir in einem Special näher erläutern. Überhaupt werden die Fahrzeuge, besonders die Batterien immer reifer, zugkräftiger, erwachsener. Und die Garantie auf die Akkus? Die ist schon ordentlich und war uns eine Titelgeschichte wert. Natürlich fehlen auch nicht die Fahrtests. Diesmal dabei: Der Mercedes EQE, der Volvo XC40 und der Mégane E-Tech Electric. Weitere Themen: Die Produktion der letzten Verbrenner, Reinhold Messner und die E-Mobilität und die Arbeiten des Mate Rimac. Interviews mit den Schauspielern Jannis Niewöhner und Collien Ulmen-Fernandez und eine schöne Story über „Schöner Warten“ an den Ladesäulen runden das Heft ab.

Arrive Nr. 6 / 2022 – Jetzt im Handel

oder unter www.arrive-magazin.com als e-paper.


City Transformer

Fahrzeug schrumpft und dehnt sich aus

Das israelische Elektroauto-Start-up City Transformer stellte auf der IAA die seriennahe Version eines ultrakompakten E-Autos vor. Der besondere Clou des für maximal zwei erwachsene Personen geeigneten und für 2023 angekündigten Stromers ist seine variable Fahrzeugbreite. Mit Hilfe eines Verstellmechanismus soll der Stadtfloh die Spurbreite an Vorder- und Hinterachse von 1,40 auf 1,0 Meter schrumpfen können – auch während der Fahrt. Bei Bedarf lässt sich also die genutzte Verkehrsfläche entsprechend der Verkehrs- und Fahrsituation auf das Niveau von Einspurfahrzeugen anpassen. Das Fahrzeug hat im Unterboden eine Batterie für 180 Kilometer Reichweite und verspricht maximal 45 km/h, bei voller Spurbreite sogar 90 km/h. Obwohl das Fahrzeug zur elektrischen Leichtbauklasse gehört, soll das Urban EV mehrere Airbags, ABS, ESP sowie Flügeltüren und Klimaanlage bieten.


Voiager1

Drogentest für Rollerfahrer

E-Roller für die Spontananmietung werden während der Abend- und Nachtstunden oft von alkoholisierten Nutzern angemietet, was nicht nur das Unfallrisiko sondern auch die Wahrscheinlichkeit von Vandalismus erhöht. In Köln landete wohl deshalb eine größere Zahl von E-Scootern im Rhein. Um Risikofahrer von Anmietungen abzuhalten, führt der schwedische Anbieter Voi in Köln deshalb jetzt einen Reaktionstest ein. Wird in den Nachtstunden ein Roller per App angemietet, wird mit Hilfe der Abfrage haptischer Reaktionszeiten ein Kontrollwert erzeugt. Erfüllt der Nutzer die Kriterien nicht, weist ihn die App auf die Gefahren der Rollernutzung unter Einfluss von Alkohol und Drogen hin. Mit dem Roller darf er dennoch fahren. Erste Erfahrungen in München zeigen jedoch, dass mit dem Test 20 % der Nutzer auf eine Fahrt verzichten.