Elektro

„arrive“ Heft Nr. 4 2021: Schon bald wird autonomes Fahren real!

„Autonom fahren“ ist in Deutschland auf lange Sicht nicht möglich. Das glauben die meisten Deutschen. Dabei bieten die Hersteller schon heute Fahrzeuge an, die dem Fahrer immer mehr Arbeit beim Fahren abnehmen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, ist in es in vier bis fünf Jahren möglich, völlig autonom fahrende Autos auf den deutschen Markt zu bringen. Wie das konkret aussehen wird, zeigt die Story über den „Landjet“ von AUDI in der aktuellen arrive-Ausgabe. Eindrucksvoll erläutert Chefdesigner Marc Lichte wie durch immer weniger Technik im Inneren mehr Raum für das Interieur geschaffen wird. So hat also die Reise für die Zukunft bereits begonnen! Mit völlig neuen Displays, Bedienelementen und Sitzanordnungen.

Weitere Themen in der arrive Nr. 4 sind der Elektro-Mars-Roboter „Curiosity“, ein Interview mit Popmusiker Schiller, und der mit 1.900 PS stärkste Elektro-Sportwagen der Welt, der Pininfarina Battista „Anniversario“.

Natürlich kommen die Fahrtests und Alltagstests nicht zu kurz. Im Portfolio haben wir Berichte zum Polestar 2, Audi Q4 e-tron, Kia EV6, Porsche Taycan 4 Cross Turismo, Mercedes EQS, Skoda Eniaq iV und Nissan Quashqai.

Allen Fahrern von Plug-in-Hybriden wird in einem Artikel zudem erklärt, mit welchen Verhaltenskniffen sich die Reichweite spürbar steigern lässt.

Die neue arrive Nr. 4: Jetzt im Handel!

 

PS: Suchen Sie nach arrive im Zeitschriftenhandel? Schauen Sie einfach für Ihren Ort auf www.mykiosk.de. Das E-Paper ist hier erhältlich.


Macan

Schon bald könnte dem Elektro-Macan von Porsche der Cayenne folgen

Porsche baut künftig zwei verschiedene Macan-Modelle. Neben der für das in diesem Jahr geplanten und durchgängig gelifteten Benziner-Variante wird es ab dem Jahr 2023 eine vollelektrische Version des Boliden geben. Diese Ausführung basiert auf der gemeinsam mit Audi entwickelten PPE-Elektro-Plattform und greift auf eine Nennspannung von 800 Volt zurück. Sowohl Verbrenner- wie Elektro-Modellvariante werden in Deutschland zunächst parallel angeboten. Schön dabei schon jetzt zu erwähnen: Wie bei der Elektro-Limousine Porsche Taycan wird es vom Macan einen Audi-Spross geben. Wie das Modell heißen wird, ist noch nicht klar. Eine größere Autozeitschrift vermutet den Namen „Q6 E-Tron“. Dieses Modell könnte dann kurz nach dem Stuttgarter Pendent auf den Markt kommen.

Der Macan als rein elektrisch betriebener Porsche-Kompakt-SUV wird ab 2023 im Werk Leipzig produziert und gesellt sich dann zum Produktportfolio des Taycan und Taycan Cross Turismo. Der E-Macan elektrisiert wie der Taycan mit 800 Volt, dadurch geht’s an der Ladesäule natürlich in Zukunft recht zügig voran.

Fachleute gehen davon aus, das nun auch bald der Cayenne in der Vollstromer-Versioni folgen wird.


Wallboxen von KEBA

Wallboxen im ADAC-Test

Wallboxen gibt es mittlerweile in unterschiedlicher Ausstattung und Qualität. Außerdem haben Sie schon einiges in Punkto Design zu bieten, wie die Geräte von KEBA und Juice Technology zeigen. Der ADAC hat sechs von der kfw-Bank als förderfähig eingestufte Wallboxen in Bezug auf die Sicherheit, Funktion, Ausstattung, Lieferumfang und die Montage sowie die Nutzung per App unter die Lupe genommen.

Sieger dieses Testes ist die 1.100 Euro teure Wallbox von Kostad (TX-1000), die im Test die Note 1,8 erhielt. Sie überzeugte durch ihre umfangreiche Ausstattung sowie durch die gue händelbare App.Kostad hat die getestete Wallbox mittlerweile aber aus dem Programm genommen.

Platz 2 und 3 nehmen die Wallboxen von Vestel (EVCO4-AC115SW-T2P, 800 Euro) und von Volkswagen (ID.Charger Connect, 700 Euro) ein. Beide Boxen erreichen die Note 2,1. Der Automobilclub lobt bei Vestel besonders das zeitgesteuerte Laden über die App; die VW-Wallbox punktet durch ihre Sicherheitseigenschaften und einer insgesamt fehlerfreien Funktionalität.

Ebenfalls mit „gut“ (2,2) kommt die hesotec electrify eBox (w30 rechts 11 kW, 1.100 Euro) auf den vierten Rang. Sie hat Minuspunkte bei der Ausstattung. Die Wallbox von Stark-in-Strom.de (pro Connect 11 kW, 800 Euro) gefällt zwar durch ihren reparaturfreundlichen Aufbau, den geringen Verbrauch im Stand-by-Modus und die Möglichkeit der guten Sprachsteuerung über die App, erkannte aber im Test eine gasende Autobatterie nicht. Platz 5 mit Note 2,6 sind die Folge. Eine vom Hersteller angekündigte neue Version der Wallbox soll dieses Problem jedoch nicht mehr aufweisen. An der Sicherheitsprüfung scheiterte die teuerste Box im Test: Die EVBox Elvi (E3160-A35062-10-2, 1.200 Euro). Sie landet deshalb auf dem letzten Platz mit Note 5,0. Ein Firmenupdate soll das Sicherheitsproblem beheben.

Der Club rät auch auf den Stromverbrauch der Wallbox im Stand-by-Modus zu achten. Dieser reicht von 3,70 Euro (Stark-in-Strom.de) bis zu über 13 Euro (hesotec electrify) jährlich.

Die getesteten Wallboxen sind jedoch nur ein sehr kleiner Auschnitt aus dem großen Repertoire an Geräten, die es im Markt gibt. Einen guten Überblick gibt die Ausgabe 2/2021, die hier als e-paper erhältlich ist.


EQT

Mercedes macht mit dem EQT elektrisch weiter

Mercedes gibt jetzt richtig Gas bei der Weiterentwicklung seiner E-Autos und kommt bald nun mit einer eigenen Klasse, der T-Klasse für kleine Vans, auf den Markt. Start des ersten Modells wird sehr wahrscheinlich im kommenden Frühjahr 2022 sein. Schon jetzt haben die Stuttgarter den EQT Concept präsentiert, der sehr nahe am Serienauto ist.

Mit der T-Klasse und der elektrischen Variante EQT nehmen die Stuttgarter erstmals einen kleinen Van in ihr Angebot, der sich in erster Linie an die Privatkunden richtet.

Beim 4,95 Meter langen Auto spielen die Designer mit dem Mercedes-Markenzeichen, dem Stern. Funkelnde Sterne finden sich unter anderem auf dem Kühlergrill, den 21 Zoll großen Rädern, dem Panoramadach und dem Heck. Im Inneren erwartet den Fahrer ein tolles Ambiente. Es stechen weiße Ledersitze, Ledereinsätze am Armaturenbrett und in den Türen, sowie ein helles Lederlenkrad hervor.

Zusätzlich an Bord ist das MBUX-Bediensystem. Erstaunlich dabei: Sowohl die T-Klasse an sich, als auch der Citan wurden in Kooperation mit Renault entwickelt.

Und selbst wenn weder der sternenreiche Kühlergrill, das flaschenförmige Panoramaglasdach, die 21-Zöller, noch das weiße Leder den Sprung in die Serienfertigung schaffen werden, so soll das Konzept-Fahrzeug eines zeigen: Mercedes legt Wert darauf, dass der EQT und die T-Klasse als Mini-Me der V-Klasse angelegt sind. Sie sind ohne Kompromisse mit allem Komfort ausstattbar, den das Mercedes-Angebot bereithält.

Die Verbindungen zu Renault sind nicht zu leugnen: Abseits von Design- und Ausstattungsmöglichkeiten nutzt Mercedes das technische Layout, das auch beim Kangoo zum Einsatz kommt.

Beim EQT wird ein 75 kW/102 PS starker E-Motor für den Vortrieb sorgen, die 44 kWh große Batterie ist gut für eine Reichweite von bis zu 265 Kilometer. Auch bei den T-Klassen-Modellen wird Mercedes auf Renault-Motoren zurückgreifen.

Die Grundform des Vans bietet leider nur wenige Möglichkeiten zur Differenzierung. Der Zugang in den Fond erfolgt über seitliche hintere Schiebetüren. Die Fünf-Meter-Version ist 5 Zentimeter länger als die kurze V-Klasse und kann als Siebensitzer geordert werden. Neben dieser wird es auch eine ca. 4,60 Meter lange Variante von EQT und T-Klasse geben. Diese ist als Fünfsitzer ausgelegt. Angaben zu Kofferraumvolumina macht Mercedes noch nicht.

Wir dürfen gespann sein, was aus dem Hause Daimler noch alles an E-Fahrzeugen kommen wird.


Automesse in Shanghai: Deutsche Hersteller zeigen sich angriffslustig

Wenn es um E-Autos geht, dann darf ein Blick auf die Messe „Auto China“ in Shanghai niemals fehlen. Coronabedingt sind in diesem Jahr jedoch so gut wie keine ausländischen Gäste vor Ort. Trotzdem setzt die Messe die wichtigsten Akzente in diesem Jahr mit Blick auf elektromobile Fahrzeuge. Mehrere Medien konstatieren: Die deutschen Hersteller zeigen sich mit ihren Stromern angriffslustig.

Volkswagen
und Audi

Volkswagen zum Beispiel. Der Konzern baut seine Elektroauto-Familie mit einem großen SUV nun aus, zu einer Zeit, in der der ID.4 in Deutschland derzeit einen starken Abdruck im E-Auto-Markt zu hinterlassen beginnt. Der in Shanghai präsentierte ID.6 fährt mit 4,88 Meter Länge im Format des konventionell motorisierten Touareg und siedelt sich oberhalb des Kompakt-Crossovers ID4 an. Premiere feiert der Siebensitzer nun auf der Messe in Shanghai (bis 28. April), bevor er in China auf die Straße rollt. Ein Markstart in Europa ist offiziell zunächst nicht geplant, wäre aber wohl ab dem kommenden Jahr denkbar. Technisch basiert der ID.6 (siehe Foto) wie auch seine kleineren Verwandten auf dem Modularen Elektro-Baukasten des Konzerns. Für den Antrieb stehen in China unterschiedliche Motoren- und Akku-Varianten zur Verfügung, die kleinste Variante kommt mit 132 kW/180 PS Leistung und 58 kWh Batterie-Kapazität daher. Die Reichweiten liegen nach chinesischer Norm bei 400 und knapp 600 Kilometern.

Nicht minder wichtig sind die zwei Langversionen bereits bekannter Modelle, und zwar das SUV Q5 L und die Limousine A7 L von Audi. Sie bleiben allerdings dem chinesischen Markt vorbehalten, die Fertigung vor Ort soll im Laufe des Jahres starten. Dass die zwei Fahrzeuge nur dort angeboten werden, hat indes eine gewisse Tradition. Die dortige Kundschaft schätzt das vergrößerte Platzangebot und das damit verbundene Prestige. Zudem werden dort auch Autos unterhalb der Luxusklasse als Chauffeurs-Limousinen genutzt, so dass ein bequemer Fond wichtig ist.
Beeindruckend ist ebenso das Konzeptfahrzeug A6 E-Tron. Dieses gibt einen Ausblick auf die nächste Evolutionsstufe batterieelektrisch angetriebener Modelle. Die Studie ist Vorbote der sogenannten „Premium Plattform Electric“, kurz PPE, welche mit großen Batterien und 800-Volt-Architektur üppige Reichweiten ermöglichen soll. Im Fall A6 E-Tron versprechen die Ingolstädter über 700 Kilometer mit einer Akkuladung.
Mit der 4,96 Meter langen Karosserie ist die Studie in etwa so lang wie der aktuelle A6. Beim Design handelt es sich indes um eine Weiterentwicklung der Formensprache der Baureihe, welche schon recht konkret andeutet, wie ein elektrisch angetriebenes Modell der Oberklasse von Audi aussehen könnte. Die Außenhaut zeichnet sich zudem durch einen aerodynamischen Feinschliff aus, der für einen cW-Wert von lediglich 0,22 sorgt (siehe Foto).

Auch Mercedes-Benz will auf dem asiatischen Markt mit E-Modellen richtig durchstarten: Denn nach dem Kompakt-SUV GLA erhält nun auch der etwas größere Ableger GLB einen Elektro-Ableger. Der Fünf- bis Siebensitzer feiert unter der Modellbezeichnung EQB auf der Messe in Shanghai Premiere. Auf deutsche Straßen rollt er im Laufe des Jahres.
Optisch und in Sachen Abmessungen orientiert sich der 4,68 Meter lange EQB eng an seinem Schwestermodell mit Verbrennungsmotor. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist der glänzend schwarze „Black-Panel“-Grill, der den klassischen Kühlergrill ersetzt. Zudem findet sich vorne wie hinten ein durchgehendes Leuchtenband als Zier-Element. Innen gibt es unter anderem roséfarbene Dekore und blaues Ambiente-Licht.
Beim Antrieb dürfte sich der EQB am EQA orientieren. Während letzterer in Deutschland zunächst als 140 kW/190 PS starker EQA 250 startet, präsentiert sich der EQB in China als EQB 350 mit 215 kW/292 PS und Allradantrieb. Die Stromversorgung übernimmt in allen Varianten ein 66,5 kWh großer Akku, der für eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern gut sein dürfte. Geladen wird über einen Bordlader mit bis zu 11 kW, Gleichstrom tankt der Mercedes mit bis zu 100 kW. Preise für den EQB nennt Mercedes allerdings bislang nicht.

Hyundai wird
immer elektrischer

Auch die Hyundai-Tochter Genesis wird nun elektrisch, wie das in Shanghai erste Modell unter diesem Namen eindrucksvoll zeigt. Und die E-Variante der Luxuslimousine G80 hat es tatsächlich in sich: Sie bietet über 500 Kilometer Reichweite.

Obwohl der elektrische G80 (siehe Foto rechts) nicht auf Hyundais neuer Elektro-Plattform E-GMP basiert, wurde doch einige Technik von dieser übernommen. So bietet der Genesis ein 800-Volt-System, welches Ladeleistungen von bis zu 350 kW verträgt. Im Idealfall kann die auf über 500 Kilometer Reichweite ausgelegte 87-kWh-Batterie deshalb in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Für den Vortrieb kommen zwei jeweils an Vorder- und Hinterachse montierte E-Motoren mit 272 kW/370 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment Systemleistung zum Einsatz. Der Sprint auf 100 km/h ist in unter fünf Sekunden möglich. Die Präsen-
tation des elektrischen G80 markiert zugleich den Eintritt der Hyundai-Tochter in den chinesischen Markt. Flankiert wird der Messeauftritt in China außerdem von der Studie X Concept. Wann und zu welchen Preisen der Elektro-G80 in China oder anderen Märkten wie auch Deutschland verfügbar sein wird, hat Genesis noch nicht verraten. In diesem Jahr wird die Marke offiziell auch in Deutschland antreten.

Lexus kommt mit
einem überarbeiteten ES

Sehr stolz ist man natürlich bei Toyota auf das erste batterie-elektrische Auto. Mit der Studie Concept bZ4X (siehe Foto links) gibt Toyota auf der Messe schon mal einen ersten Ausblick. Das gemeinsam mit Subaru entwickelte Kompakt-SUV basiert auf der neuen Elektro-Plattform e-TNGA und soll 2022 in Serie gehen. Als Produktions-standorte sind Japan und China vorgesehen. Neben dem auch mit Doppelmotor-Allradantrieb ausgerüsteten Crossover sollen bis 2025 sieben weitere Modelle der bZ-Familie auf den Markt kommen. Insgesamt will der Konzern bis Mitte des Jahrzehnts 15 Batterie-Fahrzeuge auf die Straße bringen, darunter auch Mikro-Mobile wie das Kei Car C+Pod.
Nicht weit entfernt vom Toyota-Bereich zeigt die Marke Lexus den überarbeiteten ES. Optisch fällt die 4,98 Meter lange Limousine durch einen modifizierten Kühlergrill sowie schlankere Scheinwerfer auf. Wie gehabt wird die Limousine in Deutschland ab Oktober ausschließlich mit einem 160 kW/218 PS starkem Hybridantrieb angeboten. Preise nennt Lexus derzeit aber noch nicht.Überhaupt scheinen die Japaner auch in diesem Jahr wieder traditionell sehr stark vertreten zu sein auf der Auto-Messe in Shanghai.

So präsentiert Nissan nach dem Qashqai nun auch dessen größeren Ableger X-Trail in neuer Generation. Nach der Premiere muss sich der Mittelkasse-Crossover mit bis zu 7 Sitzen aber erst noch gedulden. Erst im Sommer 2022 kommt er nach Europa.
Trotzdem hier schon mal ein paar Infos von uns über das Modell: Wie schon der Qashqai basiert der X-Trail auf der neuen Allianz-Plattform CMF-C, optisch orientiert er sich zudem sehr eng am US-Modell Nissan Rogue, das bereits seit 2020 auf dem Markt ist. Im Antriebsportfolio des Crossovers wird sich auch der für den Qashqai bereits angekündigte E-Power-Motor finden, ein serieller Hybridantrieb mit 140 kW/190 PS.
Es gibt aber auch die kleinen Fahrzeuge, die auf sich aufmerksam machen. So hat sich der kleine Hong Guang Mini EV in China zum großen Verkaufsschlager entwickelt. Bald schon soll das lifestylige Minimobil auch Kunden in Europa seinen Bann ziehen. Offiziell wird das Auto in Deutschland nicht angeboten, doch der in Litauen ansässige Karossier Dartz rasselt schon mal mit der Kette und wird das Mini EV in Europa unter der Marke Freze vertreiben. Dartz-Gründer Leonard F. Yankelovich wird das Fahrzeug als „Freze Froggy“ zum Preis von rund 20.000 Euro auch hierzulande anbieten.

Mehr zu den neuen Modellen der Auto-Messe in Shanghai in der kommenden arrive. Oder abonnieren Sie arrive einfach als preiswertes e-paper. Jetzt auch über amazon.de für den kindle.


Mercedes-Benz

EQA ab sofort im Abo

Daimler legt einen Zacken zu bei der Elektrifizierung der Modell-Palette. Hierzu gehört auch, dass der vollelektrische Mercedes-Benz EQA 250 ab sofort bei Mercedes-Benz Rent im attraktiven Abo-Modell erhältlich ist. Damit ist der kompakte Elektro-SUV das jüngste EQ-Modell, welches Kundinnen und Kunden im flexiblen Abo nutzen können. Zusätzlich zu Finanzierung, Leasing und Miete bietet die Mercedes-Benz Bank mit dem Fahrzeug-Abo einen besonders leichten Einstieg in die Welt der Elektromobilität, ohne langfristige Bindung. Bei festen Monatsraten und flexiblen Laufzeiten können Kunden im Abo ein Elektrofahrzeug flexibel im Alltag testen. Der Wunsch nach individueller Mobilität und einem eigenen Fahrzeug wird dabei weiterhin erfüllt. Nachdem im vergangenen Jahr sowohl der EQC 400 4MATIC als auch der EQV im Abo gestartet sind, ergänzt nun der EQA als drittes Modell der EQ-Familie das Portfolio. Man muss kein Experte sein, um zu erahnen, dass auch der EQS, der bald auf den Markt kommen wird, ebenfalls für das Abo-Modell vorgesehen sein dürfte.
Beim EQA können Kunden das Auto bei allen teilnehmenden Mercedes-Benz Rent Partnern für 749 Euro im Monat abonnieren.

749 Euro im Monat
Die einmalige Startgebühr in Höhe von 400 Euro wird zu Beginn des Abos berechnet. Im All-Inclusive-Angebot ist alles außer den Ladekosten enthalten: Wartung, Reifen, eine monatliche Laufleistung von 1.250 Kilometern und eine Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 1.500 Euro. Wünscht man mehr Kilometer, wird die Rate entsprechend angepasst. Die reguläre Abo-Laufzeit beträgt 24 Monate und kann mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist flexibel auch schon früher beendet werden.
Im Abo integriert ist der Zugang zu Mercedes me Charge, um das Fahrzeug unkompliziert an 195.500 öffentlichen Ladepunkten in Europa (davon knapp 39.392 in Deutschland) [4] zu laden. Der Zugang zu den Ladesäulen erfolgt bequem über die Mercedes me Charge Ladekarte, per Mercedes me App oder über die Anzeige auf dem Media-Display des Fahrzeugs. Informationen rund ums Laden und zur Registrierung für Mercedes me Charge gibt es im Internet unter www.mercedes-benz.de.


arrive Nr. 4 - Jetzt im Handel - mit dem großen ID.4-Test

Der ID.4 von Volkswagen dürfte dem Elektroauto-Markt nun tatsächlich zum Durchbruch verhelfen. Wir haben das Modell deshalb auf den Schild gehoben und den Fahrzeugtest als Titelgeschichte in unserer aktuellen Ausgabe verankert. Mit einer Reichweite von bis zu 522 Kilometer könnte er tatsächlich für die familienfreundliche breite Masse der Autofahrer interessant sein. Auch andere Fahrzeuge haben wir wieder ausgiebig gefahren: zum Beispiel den Opel Mokka-e, den Mercedes EQA, den Hyundai IONIQ 5, Volvo XC40 Recharge P8 PAWD und den NIO ET7.
In unserem FUTURE-Block gehen wir wieder den Fragen der Zukunft neuer Mobilität nach. Wann werden Verkaufsroboter in Autohäusern eingesetzt? Wann starten die ersten Passagierflugzeuge mit Brennstoffzellen? Und was macht Gabor Steingart mit seinem Elektro-Schiff auf der Spree in Berlin?
Außerdem machen wir einen Abstecher ins b´mine-Hotel nach Düsseldorf, in das man mit dem E-Auto bis an sein Zimmer in den höheren Stockwerken fahren kann. Instagram-Mode-Star Melisa Şahin war mit arrive vor Ort und nahm Platz dort auf Designer-Möbeln.

Arrive Nr. 3 / 2021 – Jetzt im Handel!
DIE ZEITSCHRIFT FÜR DIE MOBILITÄT DER ZUKUNFT

www.arrive-magazin.com


BMW Console

IDrive-System demnächst auch im BMW iX und i4

Nichts Neues - aber irgendwie dann doch: BMW hat sein „iDrive“-Bediensystem verbessert und wird es demnächst in den Elektro-Auto-Modellen iX und i4 von zum Einsatz kommen lassen.

Dabei bleibt das zentrale Bedieninstrument der Knopf „iDrive“, der sich in der Mittelkonsole befindet. Viele Funktionen sind nun aber alternativ zusätzlich über die Sprachsteuerung bedienbar, die als „Intelligent Personal Assistent“ arbeitet. Im Gegenzug sinkt die Zahl der klassischen Taster und Schalter im Cockpit natürlicherweise weiter. Selbst die Klimaanlage verfügt nicht mehr über haptische Knöpfe.

Drittes zentrales Element des neuen „Operating System 8“ ist ein großer konkaver Bildschirm, der sich vom Instrumentenbrett bis in die Mittelkonsole zieht. Die Darstellung auf dem berührungsempfindlichen Curved-Display lässt sich ebenso wie die Tachodaten personalisieren. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern erlaubt BMW auch die Integration von Drittanbieter-Apps; unter anderem sollen die Nutzer nahtlos zwischen dem Hersteller-Infotainment und Inhalten von Apple Car Play oder Android Auto wechseln können. Für die Verbindung zur Außenwelt sorgt ein 5G-Modul, über das auch Fernwartungs-Aktualisierungen, sogenannte Over-the-Air-Updates, möglich sind.

Von dem neuen System verspricht sich BMW eine intuitivere und flüssigere Bedienbarkeit. Vor allem die Sprachsteuerung soll in dieser Hinsicht für Erleichterung und mehr Entspannung an Bord sorgen. Letztlich bereiten die Bayern damit auch die Einführung autonomer Fahrfunktionen vor, bei denen sich der Fahrer nicht mehr auf die Fahrzeugführung konzentrieren muss, sondern an Bord arbeiten oder Unterhaltung konsumieren kann.


VW

Jede Menge Batterien wird Volkwagen herstellen

Volkswagen wird in Europa eine große Batterie-Zellenfertigung einrichten. So sollen bis zum Jahre 2030 mit befreundeten Unternehmen 6 Produktionsanlagen mit einer jährlichen Kapazität von 240 Gigawattstunden in Betrieb genommen werden. Vor allem die Volumenmodelle von VW, u. a. der ID. 3 und ID.4 (siehe Foto), sollen künftig mit Zellen aus dem niedersächsischen Salzgitter fahren.
Das erste neue Werk will der Automobilhersteller bis 2023 gemeinsam mit Northvolt in Schweden errichten und dort Zellen für Premiummodelle bauen. Perspektivisch ist eine Kapazität von 40 GWh geplant. Die von Volkswagen selbst betriebene Gigafabrik in Salzgitter soll ab 2025 die Einheitszelle für das Volumensegment produzieren – ebenfalls mit einer Kapazität von 40 GWh. Für die weiteren Fabriken werden derzeit mögliche Standorte und Partner geprüft.
Besondere Bedeutung in der Batterie-Strategie kommt der Einheitszelle aus Salzgitter zu. Sie soll ab dem Jahr 2030 in bis zu 80 Prozent aller E-Fahrzeuge des Konzerns verwendet werden und dank der hohen Stückzahlen besonders günstig sein. Die Wolfsburger wollen so die Kosten für Batterien auf deutlich unter 100 Euro pro Kilowattstunde senken.
Mit dem starken Aufbau dieser Produktion von Batteriezellen will VW massiv Kosten senken und sich gleichzeitig mit Akkus für E-Autos bestmöglich ausstatten. Vor allem die Abhängigkeit von Asien könnte so sinken, auch wenn die Chinesen wohl weiterhin weltweit die Nummer eins bei der Zell-Fertigung für E-Autos bleiben werden. In China werden einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge 2022 voraussichtlich rund 2.400 GWh an Zellenkapazität produziert, auf Rang zwei folgen die USA mit 281 GWh vor Südkorea mit 159 GWh. Für Deutschland lag die Prognose vor der VW-Ankündigung bei 63 GWh.


Volvo

Starkes Wachstum bei E-Fahrzeugen in 2020

Der Pkw-Bestand in Deutschland ist zum 1. Januar 2021 gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent auf 48,2 Millionen gestiegen, meldet der VDIK. Knapp 18 Millionen Pkw erfüllen die Euro-6-Norm, ihre Zahl stieg laut Kraftfahrtbundesamt um 16 Prozent an.

Besonders stark ist der Bestand von Elektrofahrzeugen gewachsen. Reine Elektro-Pkw legten um 126 Prozent, Plug-in-Hybride um 174 Prozent zu. Am 1. Januar 2021 waren damit 588.900 Elektrofahrzeuge (BEV und PHEV) in Deutschland zugelassen. Außerdem waren gut 800 Brennstoffzellen-Pkw im Bestand zu verzeichnen (plus 59 Prozent). Pkw mit Erdgasantrieb legten um 1 Prozent auf 83.100 Einheiten zu, während Pkw mit Flüssiggasantrieb um 7 Prozent auf 346.800 zurückgingen. Auch die Hybride ohne Stecker verzeichneten mit 66 Prozent ein deutliches Plus, ihr Bestand belief sich auf 724.200. Insgesamt fahren rund vier Prozent des Bestands-Pkw in Deutschland nun mit einem alternativen Antrieb.