Travel

Space Perspective

Ausflüge ins All werden erschwinglicher

Bei einem Glas Wein und ein paar lecker Häppchen die Erde von oben in aller Ruhe bewundern? Das dürfte keine Utopie mehr sein, sollte die Vision des US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens „Space Perspective“ wahr werden. Bereits 2022 wollen die Gründer Jane Poynter und Taber Mac Callum erste Flüge für gut betuchte Weltraumbegeisterte anbieten. Dann sollen von der Startrampe des Kennedy Space Center der NASA in Florida neun Passagiere 30 Kilometer hoch in die Stratosphäre befördert werden. Eingeschlossen in der Raumkapsel „Neptune“, die an einem 198 Meter hohen wasserstoffgefüllten Ballon hängt. Das Ticket für den mehrstündigen Ausflug kostet nur läppische 125.000 US-Dollar und kann ab online bequem vorreserviert werden. Im Preis sind Drinks an der mitgeführten Weltraumbar, der Toilettengang mit Aussicht ins Universum und das WLAN für Posts in sozialen Medien enthalten.


Die besten Ladekarten kommen von Shell und EnBW

Gute Ladekarten sind echte Lebensretter. Geht die Akkuladung gen null, muss nicht die nächste Steckdose fürs Automobil schnell gefunden werden. Auch der Zugang muss schnell und unkompliziert klappen.

Die Zeitschrift „Edison“ hat jetzt getestet, mit welchen Karten welcher Anbieter ma n in Europa am weitesten kommt - sprich: welche Karten mit den meisten Ladesäulen kompatibel sind. Die Nase vorn hat dabei laut "Edison" ganz klar die Ladekarte von Shell. Mit der "Shell Recharge" kann man an 142.500 von 168.000 Säulen in in Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, in den Benelux-Staaten und Dänemark direkt den Ladevorgang starten können. Damit liege die Netzabdeckung bei 85 Prozent.

Auf Rang zwei der Marktanalyse folgt die Ladekarte „Mobility +“ von EnBW, die an 123.500 Ladesäulen funktioniert. Auf Platz drei landet „Plugsurfing“ mit 119.500 Ladepunkten.

Auf den folgenden Plätzen liegen DKV (99.000 Ladepunkte), Maingau (79.500), GP Joule (73.000), Get Charge (60.000) und der deutsche Stadtwerke-Verbund Ladenetz.de (56.000 Säulen).

Allein auf Deutschland geschaut, liegen wieder die „Shell Recharge“ und „Mobility +“ mit 34.600 beziehungsweise 35.600 Ladepunkten vorn. Deutlich enger beieinander liegen dann die Karten von DKV (28.500) und Maingau (28.000), Plugsurfing (26.900), GP Joule (25.000), Get Charge (21.200) und dem Stadtwerke-Verbund Ladenetz.de (20.700).


In Frankreich kann man bald elektrische Dacia-Modelle mieten

Noch kann man ihn noch nicht mal kaufen, doch schon am März kommenden Jahres soll er bereits als Mietwagen zur Verfügung stehen: Der Dacia Spring Electric. Er soll künftig das günstigste Elektroauto auf dem europäischen Markt sein. Aber auch leistungstechnisch spielt er eher im untersten Segment mit: Sein Motor kommt auf 45 PS (33 kW). Die Batterie des Spring Electric kommt immerhin auf Reichweiten von bis zu 225 Kilometer. In der Stadt kann er noch etwas länger durchhalten.

Als Mietwagen nun wird er zunächst in Frankreich auf den Markt kommen. Dafür arbeitet der Renault-Konzern, zu dem auch die Marke Dacia gehört, mit dem Autovermieter und Supermarktbetreiber E. Leclerc zusammen. Ganze 3000 Wagen kommen ins Programm des Vermieters. Und verfügbar soll der Dacia Spring Eletric dann an allen 504 Vermietstationen sein.

Schon früher hat Dacia auf alternative Antriebe gesetzt. So gab es manche Modele etwa mit Gasantrieb, dem so genannten LPG. 


Schnellladestationen an französischen Autobahnen

Das Unternehmen Fastned hat die Ausschreibung für Schnellladerstationen an französischen Autobahnen gewonnen. Elektrofahrzeuge können an den Stationen von Fastned eine Reichweit von bis zu 300 Kilometern innerhalb von 15 Minuten Ladevorgang erreichen, heißt es von dem Unternehmen.

Betrieben werden die Schnellladestationen von Fastned ausschließlich mit erneuerbaren Energien aus Windkraftanlagen und Solaranlagen. Sie sollen die Kapazität haben, hunderte Autos am Tag zu laden.

Entstehen sollen nun neun Schnellladestationen entlang der wichtigsten Autobahnen Frankreichs. Die französische Autobahn- und Mautstraßengruppe "Autoroutes Paris-Rhin-Rhône (APRR) muss die Entscheidung für Fastned nun noch vom französischen Verkehrsministerium genehmigen lassen.

Fastned ist ein niederländisches Unternehmen, das plant europaweit an Autobahnen ein Schnellladenetz zu etablieren. Es betreibt bereits Stationen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und auch in Großbritannien.


Kommen bald die Lufttaxis? – Investitionen in Drohne-Shuttles verzwanzigfacht

Die Lufttaxi-Branche ist im Aufwind: Lange Zeit wurden die Idee und erste Konzepte belächelt - nicht zuletzt nach Äußerungen von Dorothee Bär, der Staatsministerin für Digitales. Doch jetzt könnte es schneller gehen, als einst gedacht.

In den vergangenen vier Jahren haben sich die Investitionen in die selbstfliegenden Drohnen-Shuttles verzwanzigfacht. Schon bald sollen die ersten Elektro-Flieger in der Luft sein.  Bislang waren Flugtaxis lediglich in einzelnen Pilotversuchen unterwegs, etwa seit 2018 im chinesischen Guangzhou. In Paris sollen schon vor Mitte des Jahrzehnts erste Maschinen Menschen transportieren und in Dallas stehen demnächst Testflüge auf dem Programm. Global mehr als 110  Projekte zur Bereitstellung autonomer Lufttransportangebote hat die Unternehmensberatung Roland Berger für eine aktuelle Studie dazu gezählt. Die Hälfte davon in Europa.

Eine größere Verbreitung des Lufttaxis startet den Experten zufolge ab 2025, wenn erste kommerzielle Anbieter auf den Markt kommen. Das stärkste Wachstum folge dann ab 2030. Roland Berger rechnet für 2050 weltweit mit rund 160.000 kommerziellen Shuttle-Drohnen und einem jährlichen Marktvolumen von 90 Milliarden Dollar.

Investoren stehen deshalb schon Schlange, obwohl bislang kein konkretes Geschäftsmodell erkennbar ist. Die Ansätze sind vielfältig. In Europa etwa werde die Technologie vor allem als schnelle Verbindung zwischen zwei Städten oder zwischen Stadt und Flughafen gesehen. Schon ab zehn Kilometern Reisedistanz sollen Flugtaxis dabei schon eine Zeitersparnis bringen können. Auch preislich könnten sie sich im Vergleich zum Taxi am Boden lohnen - zumindest in der Theorie einer weiteren Studie. Auch Langstrecken-Lufttaxis sind laut der Studie von Roland Berger denkbar. Immerhin kommen sie ersten Prognse zufolge auf eine Reichweite von 300 Kilometern.

Noch müssen bei den ersten Flugtaxis Piloten mit an Bord sein.  Wenn später allein die Computer übernehmen, könnte es zur Sicherheit Überwachungszentren am Boden geben, die im Notfall per Fernsteuerung eingreifen. Für die neue Mobilitätsform muss ohnehin ein ganzes Ökosystem wachsen: Landeplätze, Dienstleistungen rund um den Flug, Ticket-Vermittlung und Reparaturen werden notwendig. Geklärt werden muss außerdem noch, wo die Passagier-Drohnen künftig starten und landen sollen. Neben Hochhausdächern sind als Standort etwa die obersten Decks von Parkhäusern denkbar.


Lufttaxi von Hyundai.

Lufttaxi von Hyundai: Und Uber will das bedienen

Taxi-Schreck Uber will seine Kunden in Zukunft auch in die Luft bringen. Dazu hat sich der Uber-Ableger Elevate mit Hyundai als Entwicklung- und Produktionspartner für ein Flugtaxi zusammengetan. Ein von den Koreanern erdachtes und als Konzept deklariertes Flugzeug mit Namen S-A1 feiert derzeit auf der Elektronikmesse CES (bis 10. Januar 2020) seine Weltpremiere. In einigen Jahren soll dieses ungewöhnliche Lufttaxi von Hyundai tatsächlich den Schritt von der Vision zur Wirklichkeit machen.

Die zusätzliche Bezeichnung eVTOL übrigens deutet bereits einen wichtigen Teil der Technik an. Das S-A1 wird nämlich von E-Motoren angetrieben, die ein senkrechtes Starten und Landen erlauben. Insgesamt gibt es 12 Rotorblätter, acht mit je zwei Flügeln sowie vier mit fünf Flügeln. Während die Zweiflügler ausschließlich bei Start und Landung eingesetzt werden, unterstützen die Rotoren mit fünf Blättern zunächst nur und übernehmen anschließend die Vortriebsarbeit. Beim Start sind die variabel nutzbaren Rotoren zunächst noch vertikal ausgerichtet, beim Übergang in den Reisemodus richten sie sich dann horizontal aus. Maximal sollen 290 km/h bei 300 bis 600 Meter Reiseflughöhe möglich sein. Die Akkus erlauben bis 100 Kilometer Reichweite, die Ladezeit soll nur 5 bis 7 Minuten betragen.

Das Hyundai-Flugtaxi wurde als Fünfsitzer konzipiert, wobei der vordere Sitz für den Piloten reserviert ist. Zunächst will Uber Flugtaxis von Menschen lenken lassen, später soll tatsächlich auch ein autonomer Taxibetrieb möglich werden. Das aber ist erstmal absolute Zukunftsversion - mehr nicht.

Der koreanische Autohersteller Hyundai hat neben dem Fluggerät auch schon einen Landeplatz erdacht, der als Hub dienen soll. Von der Plattform aus hat man Zugang zu Straßenfahrzeugen, welche dann die Fluggäste zu ihrem endgültigen Bestimmungsort bringen können.

In Deutschland ist Hyundai derzeit mit mehreren Elektro-, Hybrid-, und Plug-in-Hybrid-Modellen vertreten. Besonders die IONIQ-Varianten und der Elektro-Kona erfreuen sich größerer Beliebtheit. Der Fahrdienstleister Uber ist nur in den wenigen Metropolen Deutschlands mit seinen Dienstleistungen derzeit vertreten.