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Ein Podbike.

Fast ein Auto für nur knapp 5.000 Euro

Irgendwie sieht das Ding richtig knuffig aus. In jedem Fall kann man nur hoffen, dass es nun den Namen, den es jetzt hat, auch behält. Denn das bei seiner Präsentation im Jahr 2017 zunächst Podbike genannte und später in Frikar umgetaufte Kabinenfahrrad kommt nach langen Anlaufschwierigkeiten im März tatsächlich nun auf den Markt. Ab 4.995 Euro ist der elektrisch angetriebene und mit komfortablen Witterungsschutz gesegnete Zwitter aus Pedelec und Auto zu haben. Für 5.499 Euro bieten die Norweger eine besser ausgestattete Plus-Version an.

Das 2,3 Meter kurze und zudem sehr schmal bauende Vierrad zeichnet sich durch ein weitgehend transparentes Kabinendach aus Plexiglas aus. Der Fahrer bleibt somit vor Witterungseinflüssen geschützt und kann entsprechend auch bei Regen oder Kälte mit dem Frikar fahren. Als Antrieb kommen zwei Motoren zum Einsatz, die wie bei einem Pedelec bis maximal 25 km/h unterstützen. Zudem gibt es einen Pedalantrieb, der allerdings nicht direkt auf die Räder, sondern auf einen Strom erzeugenden Generator einwirkt. Der Pedalantrieb dient zur Regulierung von Geschwindigkeit und Rekuperation sowie zur Maximierung der Reichweite.

Zur Basisausstattung des Frikar gehören Front- und Heckleuchten, Fernlicht, ein Außenrückspiegel, ein Akku für 80 Kilometer Reichweite, Ladegerät, Klingel und Smartphone-Halterung. Die in Deutschland zulässige Variante muss auf die eigentlich in der Basisversion vorgesehenen Blinker und Rückfahrleuchte verzichten, zudem muss man für eine StVZO-konforme Lichtanlage sogar 308 Euro Aufpreis zahlen. Ebenfalls aufpreispflichtig sind Zusatzakku (700 Euro), Schnelllader (480 Euro), Scheibenwischer (180 Euro) sowie Kindersitz (200 Euro). Wer das Plus-Paket für 500 Euro bestellt, bekommt einen zweiten Außenspiegel, Teppich innen, Seitentaschen, Ventilator und Alarmanlage.


arrive Nr. 3 2020

Die neue arrive – ab sofort im Handel mit der großen „Parade der Hybriden“

Die Corona-Krise bestimmt derzeit alles was wir tun. Unsere Gesundheit, unser Business, unsere Familie – all das ist, erkennen wir, derzeit das Wichtigste, was wir haben. Und wir alle setzen uns stärker als jemals zuvor dafür ein. Selbst der Einkauf im Supermarkt wird zur Herausforderung, wenn wir plötzlich kein Toilettenpapier oder Mehl mehr ergattern. Wir von arrive wollen was anderes anbieten: „Lebensmittel für den Kopf“.
Darum haben wir auch in dieser Ausgabe wieder viele Themen aufbereitet, die das mobile Leben mit Elektro- und Hybridantrieben nach Corona lebenswerter machen sollen. Gleich mehrere Fahrtests mit Hybridfahrzeugen (Opel Grandland X4, Peugeot 3008 Plug-in, Kia Ceed SW Plug-in-Hybrid, BMW 745e Plug-in, Fiat 500 Hybrid und Panda Hybrid) zeigen, dass hoher Komfort und ein immer niedrigerer Verbrauch immer stärker bei den aktuellen Modellen Einzug halten. Auch das Autonome Fahren kommt voran. Nissan macht es vor, und schickt einen Leaf 370 Kilometer auf eine Strecke bei London. Vor einem Jahr noch undenkbar! Aber auch die Konzerne und Metropolen kommen beim smarten Umbau ihrer Mobilitätsbedürfnisse voran: Bestes Beispiel ist hier – man mag es nicht glauben – die us-amerikanische Stadt Chattanooga, die mit tollen Nahverkehrsangeboten und viel Grün positiv von sich reden macht. Außerdem zeigen wir die Gewinner unserer Autotausch-Aktion.

Und: Wer jetzt vielleicht schon einen Stromer im Herbst plant zu kaufen, kann sich bereits jetzt auf kräftige Rabatte freuen. Wir erklären, warum und weshalb es so wichtig ist, sich ständig zu informieren, was am Markt passiert! Der neue Citroen AMI ist das beste Beispiel dafür. Er ist das kleinste vollwertige E-Auto, dass demnächst auf dem Markt zu kaufen ist, und kommt immerhin 70 Kilometer weit mit einer einzigen Ladung. Zudem sollen die Franzosen mit diesem Gefährt an einem Leasing-Modell arbeiten, dass so günstig ist, dass es faktisch aus der Porto-Kasse eines jeden Haushaltes zu bezahlen ist.

Wir sind gespannt. Und Sie hoffentlich auch!

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