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Twingo

Renault verrät den Preis des Twingo Electric

Ende Februar erweitern die Franzosen das Angebot um die Ausstattungsversionen „Zen” und „Intens” beim frischen Twingo Electric, den wir von arrive in der aktuellen Ausgabe 2 ausgiebig vorstellen. Die nun kommende Variante „Zen“ ist schon – abzüglich der 10.000 Euro Renault Elektrobonus insgesamt – bereits ab 13.790 Euro erhältlich. Ein Superpreis, wenn man bedenkt, dass andere Modelle der gleichen Klasse ungleich teurer sind.
Den Electric „Intens“ gibt es dagegen ab 15.190 Euro. Eine Basisversion „Life” soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen und nach Abzug der Prämie 11.790 Euro kosten. Gestartet war der Renault Twingo Elektric im vergangenen Jahr mit dem Sondermodell „Vibes“.
In der Ausstattungsvariante Zen verfügt der Twingo Electric über das Online-Multimediasystem Easy Link mit 7-Zoll-Touchscreen und einer serienmäßigen Klimaautomatik. Für Fahrkomfort sorgen unter anderem der höhenverstellbare Fahrersitz und das höhenverstellbare Lenkrad. Der Twingo Electric Intens kommt ab Werk unter anderem mit 15-Zoll-Leichtmetallrädern, Lederlenkrad und Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Die Ausstattungsvariante Vibes fährt bereits zusätzlich mit Navigationssystem, beheizbaren Vordersitzen und einer Einparkhilfe hinten mit Rückfahrkamera.
Als Antrieb hat die batterieelektrische Variante des fünftürigen City-Car einen 60 kW- bzw. 82-PS-starken Elektromotor, und zwar im Heck. Die kompakte Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh hat eine WLTP-Reichweite von 190 Kilometern. Der Twingo kommt im Stadtverkehr natürlich weiter: und zwar auf bis zu 270 Kilometer.


Elektrofahrzeugbestand könnte dieses Jahr doch noch stark steigen

Rund 200.000 Elektrofahrzeuge könnten es am Ende des Jahres in Deutschland werden, berichteten nun der Donaukurier und die Nachrichtenagentur Agence France Press (AFP) übereinstimmend. Diese Zahlen hat die Unternehmensberatung Horváth & Partner hochgerechnet und glaubt sogar, dass es Ende 2022 mehr als eine Million reine Stromer und Hybride werden. Das wäre für die Verfechter der umweltfreundlichen Fahrweise ein Erfolg und läge nur rund 2 Jahre hinter den Prognosen der Bundesregierung.
Die Berechnungen folgen den Zahlen aus 2017, die mit 123.000 Autos dreimal so hoch lagen wie in 2015. Damit hätte man zumindest ein Wachstum von 68 Prozent erzielt, wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau. Bei ähnlich exponentieller Steigerung prognostiziert nun die Unternehmensberatung einen Bestand von 250.000 E-Autos gegen Ende des Jahres. Dem entgegensprechen würden allerdings die erheblichen Lieferengpässe, die sich derzeit auftun. Gerade bei deutschen Herstellern ergeben sich bei manchen Fahrzeugen Wartezeiten von bis zu 14 Monaten. Sollten diese schnell behoben werden, wären dann doch noch theoretisch 600.000 stromgetriebene Autos bis 2020 auf deutschen Straßen möglich. Das wären trotzdem noch 40 Prozent weniger als die Bundesregierung sich das vor acht Jahren noch erhoffte.
Im Verhältnis zu den 45 Millionen Verbrenner-PKW, die derzeit auf den deutschen Straßen unterwegs sind, bleibt der Anteil aber dann noch gering, dürfte allerdings ab 2020 exponentiell steigen, wenn VW in Deutschland mit dem ersten I.D.-Modell seine Modelloffensive beginnt. Dass die Zahl der E-Autos derzeit steige, liege vor allem am Ausbau des Angebots an Hybrid-Modellen, so ein Sprecher der Unternehmensberatung. Außerdem werden bestehende Elektro-Modelle mit stärkeren Batterien verbessert.

Foto: Cambio