Elektro

Die neue arrive: Toyotas Weg in das Zeitalter „unter Null“ Emissionen

Ambitionierte Umweltschutzziele setzen sich derzeit nicht nur deutsche Hersteller. Auch die Asiaten verfolgen immer stärker klimafreundliche Strategien, um immer mehr Hybrid- und E-Fahrzeuge an den Käufer zu bringen. Toyota verfolgt hier eine ganz bestimmte Strategie, die wir in einem Special näher erläutern. Überhaupt werden die Fahrzeuge, besonders die Batterien immer reifer, zugkräftiger, erwachsener. Und die Garantie auf die Akkus? Die ist schon ordentlich und war uns eine Titelgeschichte wert. Natürlich fehlen auch nicht die Fahrtests. Diesmal dabei: Der Mercedes EQE, der Volvo XC40 und der Mégane E-Tech Electric. Weitere Themen: Die Produktion der letzten Verbrenner, Reinhold Messner und die E-Mobilität und die Arbeiten des Mate Rimac. Interviews mit den Schauspielern Jannis Niewöhner und Collien Ulmen-Fernandez und eine schöne Story über „Schöner Warten“ an den Ladesäulen runden das Heft ab.

Arrive Nr. 6 / 2022 – Jetzt im Handel

oder unter www.arrive-magazin.com als e-paper.


VW ID.4

Four hot wheels

Spritzig-sportlich fahren und dabei sparsam Energie einsetzen. Zwei Urelemente der automobilen Fortbewegung, die bei den Stromern irgendwie nie so richtig zueinander fanden. Bis jetzt. Denn VW macht es mit seiner GTX-Version des ID.4 eindrucksvoll vor, dass es geht. Dabei helfen viele technische Raffinessen im Hintergrund. Fahren wird so zu einem echten Erlebnis. Wenn man will.

Auf meiner Ausfahrt auf den schönen Tal- und Serpentinenstraßen des Harzes waren die Testbedingungen für den Stromer, der das Licht der automobilen Welt nunmehr erblickt, optimal. Die GTX-Allrad-Variante des ID.4 zeigte sich sofort auf den ersten Kilometern sportlich-spritzig, und dürfte alle, die bisher glaubten, dass Sportlichkeit und Sparsamkeit einfach nicht zusammengehören, eines Besseren belehren.

Vorweg gesagt: Wer dieses Auto kauft, dürfte seine wahre Freude sowohl am kräftigen Spurt als auch am stromsparsamen Cruisen haben – und darf es gerne auch mal etwas impulsiver angehen wollen beim Fahren. Langeweile bei Stromern? Ne, echt nicht, nicht hier. War gestern!

Trotzdem: Am Anfang will ich´s erst ruhig angehen lassen. Die Instrumente sind meist per Touchscreen anwählbar. Das Armaturenbrett konzentriert sich auf das Wesentliche und weist – zusätzlich zum Head-up-Display – den Weg zum ausgewählten Ziel. Wer die erste Kreuzung, so wie ich erreicht, setzt automatisch den Blinker und wird noch zusätzlich durch ein nach links oder rechts laufendes Lichtband oberhalb der Geschwindigkeitsanzeige mit Navi erfreut. Wunderbar. Alles intuitiv angeordnet. Meine Fahrt gleitet dahin. Erst im kurvenreichen Südharz zeigt mir das Modell, was das besondere seines Wesens ist, fernab verklausulierter Technik und langweilig-ebener Straßen.

 

Mit zwei Elektromotoren sportlich unterwegs

Von den angebotenen fünf Fahrprofilen wähle ich erstmal „Eco“. Der Modus ist laut VW auf effizientes Fahren ausgerichtet. Aber ich könnte auch was anderes wählen. Bis zu fünf Modi stehen zur Auswahl. Der Fahrer kann jederzeit entscheiden, ob er komfortabel, stabil oder sportlich fahren möchte. Bei der Auswahl eines Modus greift die Technik auf die Progressivlenkung, die E-Maschinen und die adaptive Fahrwerksregelung DCC – aber nur im optionalen Sportpaket „Plus“ - zurück. Die restlichen vier Fahrmodi heißen Comfort, Sport, Individual (im Sportpaket „Plus“) und Traction. Letzteres probiere ich bei Osterrode auf einem Waldweg mit Geröll aus. Hier sind alle Regelvorgänge bis 20 km/h auf maximalen Grip ausgelegt, die Motormomente werden reduziert und die DCC-Dämpfer weicher gestellt. Und? Na klappt prima. Auch auf diesem unsicheren Terrain komme ich gut voran. Man spürt förmlich wie sich alle vier Reifen im Alltradmodus sich festkrallen und ihren Beitrag zum Vorankommen leisten.

Einige Minuten später geht´s wieder zurück auf die kurvenreichen Strecken des Harzes. Hier bietet sich der Sport-Modus an, bei dem die vordere E-Maschine immer zugeschaltet ist. Erst wenn der Fahrer mit seinem zum Sportgerät mutierten Fahrzeug sich richtig in die Kurve legt, werden die stabilisierenden Eigenschaften des GTX im Vergleich zur „Alltags“-Variante richtig deutlich. Schon beim zügigen Einlenken spürt der Fahrer eine präzise Reaktion auf seine Lenkbefehle. Mit den DCC-Dämpfern an Bord wird das Auto eng an die Straße angebunden, die Dämpfer stützen es gegen die Fliehkräfte ab. Wenn der Fahrer am Kurvenausgang aufs rechte Pedal tritt, erlebt er die starke Traktion des Allradantriebs. Das Fahrzeug bleibt so auch in den lenkungsintensiven Situationen stets in einer ruhigen, ausgewogenen, stabil-ebenen Lage. Nichts scheint das Fahrzeug aus der Ruhe zu bringen. Stabilisierend wirkt mit Sicherheit auch das Gewicht von 486 Kilogramm zwischen den Achsen. Es zieht den Schwerpunkt nach unten und ermöglicht eine ausgeglichene Verteilung der Achslasten.

Der VW ID.4
Der VW ID.4

Mehr als 180 km/h braucht niemand

Eine kleine Pause muss sein und gab mir Gelegenheit, die Unterlagen des ID.4 GTX in Augenschein zu nehmen. Beim Blick in die Daten offenbart sich der sportliche Charakter des Allrounders natürlich auch durch die Kraft und Größe der 77-kWh-Batterie. Unter anderem auch deshalb hat diese Variante fast schon GTI-Format. Die Buchstabenkombination GTX scheint jedenfalls nicht zufällig gewählt. Im Vergleich mit dem „normalen“ ID.4 werden Unterschiede beim Antrieb, der Innenausstattung, aber auch beim Exterieur und Preis sichtbar. Als erstes Elektro-SUV von VW mit je einem Elektromotor an jeder Achse, der damit auch im Allradantrieb fahren kann, ist die Leistung naturgemäß höher als beim konventionellen ID.4. Mit einer Spitzenleistung von 220 kW bzw. 299 PS sprintet der ID.4 GTX in 6,2 Sekunden von 0 auf 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist allerdings bei 180 km/h abgeregelt. Mehr braucht man ohnehin nicht als E-Fahrer. Wie ich selbst während der Fahrt fühlen konnte, arbeitet der Heckmotor bei gleichbleibend normaler, also moderater, Fahrweise alleine. Erst in den höheren Drehzahlbereichen wird dann recht zügig die E-Maschine an der Vorderachse zugeschaltet. Der hintere Motor gibt 150 kW (204 PS) sowie 310 Nm Drehmoment ab, der vordere 80 kW (109 PS) und 162 Nm. Das Fahrzeug verbrauchte während unseres Testes zirka 16,7 kWh, die Reichweite pendelt umgerechnet zwischen 340 und 480 Kilometer, je nachdem, in welchem Modus ich mich mit dem Fahrzeug bewegte. Unterm Strich bekommen Käufer ein tolles Sportgerät.


Porsche Taycan

Jetzt erhältlich: Der Taycan im „Porsche Drive Abo“ !

Der Premiumhersteller Porsche geht neue Wege bei der Kundengewinnung und weitet sein Abo-Angebot auf teure E-Modelle aus. Ab sofort stehen nun auch junge Gebrauchte und Leasingrückläufer der Taycan-Varianten für die Langzeitmiete zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit des neuen „Porsche Drive Abos“ beträgt lediglich 6 Monate, inbegriffen sind bei diesem Angebot immerhin 1.250 Freikilometer pro Monat sowie alle Kosten für Wartung, Verschleiß und Versicherung. Für die Monatsmiete werden bei einer Vertragslaufzeit von 6 Monaten lediglich 2.800 Euro fällig.


Bunt und schrill und megaelektrisch

Lecker Optik werden viele sagen, die die Curtiss One das erste Mal sehen. Die amerikanische Motorradschmiede Curtiss setzt nun mit der neuen One ein Retro- und Steampunk-Design um. Wie bei allen Curtiss-Modellen fällt auch bei der One der zentrale Rundkörper mit Kühlrippen ins Auge, den man für den Antrieb halten könnte, der jedoch die Batteriezellen beinhaltet. Die Akkuhülle bildet mit dem dahinter liegenden E-Motor sowie zwei großen Rahmenelementen aus Aluminium die tragende Konstruktion. Für den Vortrieb ist ein E-Motor mit 64 kW/87 PS Dauer sowie 88 kW/120 PS Spitzenleistung verantwortlich. Später sollen auch bis zu 160 kW/217 PS möglich sein. Zur Kapazität der Batterie macht Curtiss keine Angaben, doch traditionell verwendet der Hersteller einen 16,8-kWh-Akku für bis zu 450 Kilometer Reichweite, der vermutlich auch die One mit Strom versorgt.


Amsterdam

Amsterdam setzt jetzt auf „Robo-Boots“

Um Amsterdam vom Autoverkehr zu entlasten, könnte künftig ein Teil des Verkehrs auf das rund 100 Kilometer lange Kanalnetz der Grachten verlagert werden. Derzeit testet das „Amsterdam Institute for Advanced Metropolitan Solutions“ im Projekt „Roboat“ dafür speziell entwickelte, vollautonome Elektroboote. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass sie in einigen Jahren die Technik so weit verfeinern, dass entsprechende Boote für den Personentransport oder etwa als Müllabfuhr zum Einsatz kommen. Die rund vier Meter langen Roboats werden von vier elektrischen Schubdüsen angetrieben und sind bis zu 6 km/h schnell. Die Energie kommt aus einer Batterie, die abhängig von der Größe 12 oder 24 Stunden lange Einsätze erlaubt. Die Boote sind mit Kameras und Sensoren ausgestattet. Sie scannen die Umgebung und unterscheiden dabei starre von beweglichen Objekten. Diese Daten werden an einen Computer geliefert, der das Schiff ohne menschlichen Schiffsführer steuert.


Opel Combo e-Life

Opel macht den Combo elektrisch

Opel treibt seine Elektro-Offensive weiter voran. Nun ist der Combo als Opel Combo-e Life an der Reihe. Der batterie-elektrische Hochdachkombi mit dem Blitz hat es tatsächlich in sich: Er ist extrem praktisch, emissionsfrei und vor allem flüsterleise. Mit viel Platz und Schiebetüren an den Seiten bietet er als Kurz- (4,40 Meter) oder XL-Version (4,75 Meter) für fünf oder sieben Personen genau das Raumgefühl, dass wir von den Verbrennern in diesem Segment gewohnt sind. Dazu schafft der Stromer mit seiner 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie je nach Fahrprofil, Außentemperatur und Nutzung bis zu 280 Kilometer Reichweite gemäß WLTP. Muss er einmal Strom nachtanken, lässt sich die Batterie an einer öffentlichen Schnellladesäule mit Gleichstrom in rund 30 Minuten bis zu 80 % wieder aufladen.

Der neue Opel Combo-e Life ist beispielsweise der ideale Partner für junge Familien, die Beides wollen: ein Auto, das null Emissionen ausstößt und zugleich alle Aufgaben vom Kinder-Shuttle-Service bis zum Großeinkauf in der Stadt souverän erledigt. Der neue Combo‑e Life meistert zudem auch mal schwierigere Aufgaben: So zieht er bis zu 750 Kilogramm an Anhängelast und fährt auf Wunsch mit Anhängerstabilitätskontrolle vor.

 

Rein elektrisch: Emissionsfrei

in die City und über Land

Mit einer Leistung von 100 kW/136 PS und einem maximalen Drehmoment aus dem Stand von 260 Newtonmeter eignet sich der neue Combo-e Life genauso für die City wie für die Fahrt über Land. Er beschleunigt je nach Variante in nur 11,2 Sekunden3 von null auf Tempo 100 und erreicht eine elektronisch geregelte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h, so dass er auch problemlos auf der Autobahn mithalten kann. Das regenerative Bremssystem mit zwei wählbaren Einstellungen erhöht die Effizienz weiter.

Die aus 216 Zellen in 18 Modulen bestehende Batterie ist platzsparend unter dem Fahrzeugboden untergebracht, so dass die Passagiere keinerlei Kompromisse beim Komfort eingehen müssen. Durch ihre Lage im Fahrzeug senkt die Batterie zudem den Schwerpunkt. Damit verbessern sich die Fahreigenschaften, was sich gerade bei starkem Seitenwind und in flott gefahrenen Kurven positiv auswirkt.

Der vollelektrische Hochdachkombi ist in Sachen Ladeoptionen für alles gerüstet: Sein Akku lässt sich über eine Wall Box zu Hause, per Fast Charger unterwegs oder über jede beliebige Steckdose laden. Jeder Combo-e Life verfügt serienmäßig über die Möglichkeit, an einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom geladen zu werden. Damit lässt sich die 50 kWh-Batterie in nur 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen. Je nach Markt ist der Elektro-Pkw serienmäßig mit einem einphasigen 7,4 kW- oder einem dreiphasigen 11 kW-On-Board-Charger ausgestattet.

Damit die Fahrt mit dem Combo-e Life noch schöner wird, gibt es mit OpelConnect, der myOpel App und Free2Move eine Reihe von Services und Bedienmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge via Smartphone. Die „Charge My Car“-Funktion der Free2Move App ermöglicht die Nutzung von mehr als 220.000 Ladepunkten europaweit – inklusive der Bezahlung. Der Ladepunkt-Finder listet auf einer Karte alle registrierten Ladesäulen auf. Zudem bietet er neben der genauen Adresse auch eine Auskunft darüber, ob der Ladepunkt zum Zeitpunkt der Anfrage frei oder besetzt ist, informiert über Ladegeschwindigkeit sowie den aktuellen Preis. Die Services von OpelConnect reichen vom automatischen Notruf und einem direkten Draht zur Pannenhilfe bis hin zu unterschiedlichsten Informationen über das Fahrzeug. Mit der LIVE Navigation lassen sich Verkehrsereignisse in Echtzeit erfassen und Staus dynamisch umfahren.

Der neue Combo-e Life soll ab Herbst bei den Opel-Händlern erhältlich sein.


Der Elektro-T1 als Samba-Bus der neuen Generation

In altes Autoblech einen Elektroantrieb einpflanzen, ist zurzeit in. Das hat man jetzt auch bei VW Nutzfahrzeuge erkannt und den Elektro-T1 kreiert.

Alte Karosse, moderner Antrieb: VW Nutzfahrzeuge implantierte einem restauriertem T1-Samba-Bus von 1966 einen modernen elektrischen Antriebsstrang aus dem E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Konzerns. Statt dem 32 kW/44 PS und 102 Nm starken Vierzylinder-Boxer-Motor kommt ein 61 kW/83 PS-E-Triebwerk mit 212 Nm zum Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit des elektrifizierten Bullis beträgt 130 km/h.

Die Kombination aus Getriebe und Elektromotor des Elektro-T1 ist im Heck integriert und treibt die Hinterachse an. Die 45 kWh-große Batterie ist mittig im Fahrzeugboden untergebracht und soll für eine Strecke von 200 Kilometern reichen. Über einen AC-Schnelllader wird die Batterie je nach Stromquelle mit 2,3 kW bis 22 kW Ladeleistung aufgeladen. Außerdem kann sie auch an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 50 kW-Ladeleistung gefüllt werden. Neu ist auch das Fahrwerk. Zudem gibt es unter anderem LED-Scheinwerfer, einen neuen Tacho sowie ein DAB+-Radio im Retrolook.

Der Umbau des Elektro-T1 kostet mindestens 65.000 Euro und wird von eClassics durchgeführt. T2 und T3-Besitzer können ebenfalls ihren Bulli umrüsten lassen. Wer es moderner haben will, der kann gerne demnächst auf die neuen E-Fahrzeuge aus der ID-Reihe zurückgreifen.


Lufttaxi von Hyundai.

Lufttaxi von Hyundai: Und Uber will das bedienen

Taxi-Schreck Uber will seine Kunden in Zukunft auch in die Luft bringen. Dazu hat sich der Uber-Ableger Elevate mit Hyundai als Entwicklung- und Produktionspartner für ein Flugtaxi zusammengetan. Ein von den Koreanern erdachtes und als Konzept deklariertes Flugzeug mit Namen S-A1 feiert derzeit auf der Elektronikmesse CES (bis 10. Januar 2020) seine Weltpremiere. In einigen Jahren soll dieses ungewöhnliche Lufttaxi von Hyundai tatsächlich den Schritt von der Vision zur Wirklichkeit machen.

Die zusätzliche Bezeichnung eVTOL übrigens deutet bereits einen wichtigen Teil der Technik an. Das S-A1 wird nämlich von E-Motoren angetrieben, die ein senkrechtes Starten und Landen erlauben. Insgesamt gibt es 12 Rotorblätter, acht mit je zwei Flügeln sowie vier mit fünf Flügeln. Während die Zweiflügler ausschließlich bei Start und Landung eingesetzt werden, unterstützen die Rotoren mit fünf Blättern zunächst nur und übernehmen anschließend die Vortriebsarbeit. Beim Start sind die variabel nutzbaren Rotoren zunächst noch vertikal ausgerichtet, beim Übergang in den Reisemodus richten sie sich dann horizontal aus. Maximal sollen 290 km/h bei 300 bis 600 Meter Reiseflughöhe möglich sein. Die Akkus erlauben bis 100 Kilometer Reichweite, die Ladezeit soll nur 5 bis 7 Minuten betragen.

Das Hyundai-Flugtaxi wurde als Fünfsitzer konzipiert, wobei der vordere Sitz für den Piloten reserviert ist. Zunächst will Uber Flugtaxis von Menschen lenken lassen, später soll tatsächlich auch ein autonomer Taxibetrieb möglich werden. Das aber ist erstmal absolute Zukunftsversion - mehr nicht.

Der koreanische Autohersteller Hyundai hat neben dem Fluggerät auch schon einen Landeplatz erdacht, der als Hub dienen soll. Von der Plattform aus hat man Zugang zu Straßenfahrzeugen, welche dann die Fluggäste zu ihrem endgültigen Bestimmungsort bringen können.

In Deutschland ist Hyundai derzeit mit mehreren Elektro-, Hybrid-, und Plug-in-Hybrid-Modellen vertreten. Besonders die IONIQ-Varianten und der Elektro-Kona erfreuen sich größerer Beliebtheit. Der Fahrdienstleister Uber ist nur in den wenigen Metropolen Deutschlands mit seinen Dienstleistungen derzeit vertreten.


Tausche Verbrenner gegen E-Auto: Jetzt in Heft Nr. 1/2020

So langsam wird´s was mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für die vielen kommenden Elektroautos in Deutschland. Ab heute kann sich jeder selbst bei unserer Zeitschrift nun überzeugen: Schafft ein Elektroauto tatsächlich all das, was ich täglich machen muss? Unser jetzt gestarteter Aufruf zum zeitlich begrenzten Autotausch (Elektro gegen Verbrenner) ist praktisch veranlagt und soll allen, insbesondere Familien, die Gelegenheit geben, einen Smart EQ, einen Nissan Leaf oder einen Kia e-Niro ganz konkrete kennenzulernen. Bewerben Sie sich gerne auf autotausch@arrive-magazin.com. Mehr zur Autotausch-Aktion und zu unserem Partner Nextmove finden Sie zudem in der aktuellen arrive-Ausgabe 1/2020, die im Handel ist Mit unserer Aktion ist es so einfach wie nie, mal das Elektroauto-Feeling zu testen.

Aber auch mit anderen Themen wollen wir Sie an die neue mobile Zeit heranführen. Mehrere Tests, vom Porsche Taycan, über den Peugeot e-208, bis hin zum Smart EQ Fortwo, Honda Jazz Hybrid und Toyota C-HR Hybrid sollen zeigen, dass die frischen, neuen Voll- und Teilzeitstromer schon heute ihre „alten“ Verbrenner ersetzen können. Dabei zeigt sich auch, dass Reichweite nicht immer alles ist. In unserer Story „Die Kostenkönige“ zeigen wir, dass der Preis des Fahrzeugs pro Kilowattstunde oft entscheidend für die Auswahl ist. Genau das könnte auch für die neuen Golf8-Hybrid-Varianten ein interessantes Kaufkriterium werden, die kürzlich in Wolfsburg Weltpremiere feierten. Damit der Kauf demnächst noch attraktiver wird, werden die Prämien vom Staat erhöht: Wir zeigen wann und was Sie beachten müssen für den Kauf!

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

das Team von arrive

PS: Suchen Sie nach arrive im Zeitschriftenhandel? Schauen Sie einfach für Ihren Ort auf www.mykiosk.de.

E-paper ist auch schon unter www.arrive-magazin.com
erhältlich.


Nach dem Golf kommt Ende des Jahres der I.D. Neo.

ADAC Ecotest: Elektro- und Erdgasfahrzeuge am umweltfreundlichsten

Fünf Elektromobile waren die saubersten Autos 2018. Das geht aus dem ADAC Ecotest des abgelaufenen Jahres hervor, bei denen der VW E-Golf, der VW E-Up, der BMW i3s, der Smart Fortwo Coupé EQ und der Hyundai Kona Elektro unter allen 109 überprüften Modellen am besten abschnitten. Das sauberste Auto mit Verbrennungsmotor war der mit Erdgas betriebene Fiat Panda 0.9 8V Twinair Natural Power. Der beste Benziner war interessanterweise der VW Up GTI auf Rang 13. Der sauberste Diesel folgt erst weit abgeschlagen auf Rang 16 an Bord des Kia Ceed 1.6 CRDi. Die letztgeannte Antriebsart steht also nicht mehr in der Umweltgunst selbst der ADAC-Tester. Ein absolut schlechtes Ergebnis für die einst so hoch globten Selbstzünder.

Insgesamt zeigten sich neue Dieselmodelle mit der Abgasnorm Euro 6d-Temp relativ sauber. Obwohl es hier auch Ausnahmen gebe, wiesen die meisten neuen Diesel gute Schadstoffwerte auf, so der Münchener Automobilclub. Aber auch Hybrid- und Erdgasfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b konnten in der Umweltwertung mit gleichzeitig geringem Schadstoffausstoß und Verbrauch überzeugen. Damit hat der Club etwas andere Ranking-Ergebnisse als andere Andere Ergebnisse.

Am schlechtesten schnitten im vergangenen Jahr beim ADAC Ecotest vor allem SUV und Geländewagen von Importmarken ab. So landeten Jeep Compass 1.4 Multiair 140, Fiat 500X 1.4 MultiAir Start&Stopp 4x2 DCT, Kia Sorento 2.2 CRDi AWD Automatik und SsangYong Rexton 2.2 Diesel 4WD Automatik am Ende der Rangliste. Gleiches gilt für den Sportwagen Chevrolet Camaro Coupé 6.2 V8 Automatik. Alle Modelle schnitten sowohl bei CO2- als auch Schadstoffausstoß schlecht ab.

Die Autos werden im Ecotest laut ADAC im Labor wesentlich realitätsnäher geprüft als bei Herstellern und staatlichen Institutionen üblich. Einige Modelle wurden zudem einem zusätzlichen Test im Straßenverkehr unterzogen. Bewertet wurden jeweils Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen beziehungsweise Kraftstoffverbrauch.