EQE

Die neue arrive: Toyotas Weg in das Zeitalter „unter Null“ Emissionen

Ambitionierte Umweltschutzziele setzen sich derzeit nicht nur deutsche Hersteller. Auch die Asiaten verfolgen immer stärker klimafreundliche Strategien, um immer mehr Hybrid- und E-Fahrzeuge an den Käufer zu bringen. Toyota verfolgt hier eine ganz bestimmte Strategie, die wir in einem Special näher erläutern. Überhaupt werden die Fahrzeuge, besonders die Batterien immer reifer, zugkräftiger, erwachsener. Und die Garantie auf die Akkus? Die ist schon ordentlich und war uns eine Titelgeschichte wert. Natürlich fehlen auch nicht die Fahrtests. Diesmal dabei: Der Mercedes EQE, der Volvo XC40 und der Mégane E-Tech Electric. Weitere Themen: Die Produktion der letzten Verbrenner, Reinhold Messner und die E-Mobilität und die Arbeiten des Mate Rimac. Interviews mit den Schauspielern Jannis Niewöhner und Collien Ulmen-Fernandez und eine schöne Story über „Schöner Warten“ an den Ladesäulen runden das Heft ab.

Arrive Nr. 6 / 2022 – Jetzt im Handel

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EQE

IAA 2021: Mercedes wird zum Elektro-Vorreiter

Einst als Nachzügler der E-Mobilität gesehen, verfolgt Daimler mit der Marke Mercedes derzeit stärker als manch anderer Konzern ziemlich ambitionierte E-Auto-Ziele in den kommenden Jahren. Nicht „EV first“ soll es bei Daimler heißen, sondern „EV only“, erzählt  Konzernlenker Ola Källenius bei der Vorstellung der Daimler-Strategie auf der IAA in München. Zwei Modelle sind in den Startlöchern und kommen gegen Ende des Jahres auf den Markt, drei weitere dann 2022 oder etwas später.

Ab 2022 wird in jedem Segment ein Stromer zu finden sein und ab 2025 gibt es von jedem Modell mindestens eine E-Variante. Im gleichen Jahr sollen drei reine E-Architekturen in Serie gehen, auf denen jeweils diverse Modelle entstehen werden. Das soll helfen, den Anteil von E- und PHEV-Autos an den weltweiten Verkäufen zur Mitte des Jahrzehnts auf 50 Prozent zu erhöhen.

Einen Meilenstein setzt Mercedes dabei mit dem EQE, dessen Serienvariante in München erstmals vorgestellt wurde. Bis zu 660 Kilometer weit kann der kleine elektrische Verwandte aus der E-Klasse kommen (siehe auch unseren Bericht in der kommenden Ausgabe 6/2021).

Der knapp fünf Meter lange EQE wird von vielen auch als „kleiner Bruder“ des bereits früher im Jahr vorgestellten EQS tituliert. Der „E“ wurde auf der IAA als AMG-Modell mit 560 kW/761 PS aus zwei E-Motoren sowie verschärfter Optik und Akustik Premiere präsentiert.  Neben dem ersten reinen Elektromobil hat die Tuning-Tochter von Mercedes auch ihren ersten Plug-in-Hybrid mit auf die IAA gebracht. Der E-Motor an der Hinterachse dient beim viertürigen GT 63 SE Performance nicht in erster Linie der emissionsfreien Fortbewegung, sondern als Dynamik-Booster für mehr Leistung und bessere Kraftverteilung.

Neben AMG wurde auch bei Luxusanbieter Maybach die E-Offensive eingeläutet. In München zu sehen ist eine Studie des kommenden, rein elektrischen Oberklasse-SUV Mercedes-Maybach EQS. Das in München vorgestellte Concept-Car dürfte einen ersten, wichtigen Eindruck auf das konventionelle EQS-SUV geben, das 2022 auf den Markt kommt.

Als dritte Mercedes-Submarke zeigt das Concept-Car EQG wie die G-Klasse zukünftig elektrifiziert werden wird. Der Marktstart liegt um das Jahr 2024.

Smart stellte außerdem die Studie seines 2022-er Modells vor, welches nunmehr als Kompakt-SUV mit mehr als 400 Kilometern Reichweite daherkommt. Die Zeiten des Kleinwagenbauens scheinen vorbei. Gebaut wird auch mit Großaktonär und Partner Geely in China, und zwar das erste neue Serienmodell, das mit dem Concept#1 auffällig viele  Überschneidungen hat.