Kosten

Porsche Taycan

Jetzt erhältlich: Der Taycan im „Porsche Drive Abo“ !

Der Premiumhersteller Porsche geht neue Wege bei der Kundengewinnung und weitet sein Abo-Angebot auf teure E-Modelle aus. Ab sofort stehen nun auch junge Gebrauchte und Leasingrückläufer der Taycan-Varianten für die Langzeitmiete zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit des neuen „Porsche Drive Abos“ beträgt lediglich 6 Monate, inbegriffen sind bei diesem Angebot immerhin 1.250 Freikilometer pro Monat sowie alle Kosten für Wartung, Verschleiß und Versicherung. Für die Monatsmiete werden bei einer Vertragslaufzeit von 6 Monaten lediglich 2.800 Euro fällig.


VW

Jede Menge Batterien wird Volkwagen herstellen

Volkswagen wird in Europa eine große Batterie-Zellenfertigung einrichten. So sollen bis zum Jahre 2030 mit befreundeten Unternehmen 6 Produktionsanlagen mit einer jährlichen Kapazität von 240 Gigawattstunden in Betrieb genommen werden. Vor allem die Volumenmodelle von VW, u. a. der ID. 3 und ID.4 (siehe Foto), sollen künftig mit Zellen aus dem niedersächsischen Salzgitter fahren.
Das erste neue Werk will der Automobilhersteller bis 2023 gemeinsam mit Northvolt in Schweden errichten und dort Zellen für Premiummodelle bauen. Perspektivisch ist eine Kapazität von 40 GWh geplant. Die von Volkswagen selbst betriebene Gigafabrik in Salzgitter soll ab 2025 die Einheitszelle für das Volumensegment produzieren – ebenfalls mit einer Kapazität von 40 GWh. Für die weiteren Fabriken werden derzeit mögliche Standorte und Partner geprüft.
Besondere Bedeutung in der Batterie-Strategie kommt der Einheitszelle aus Salzgitter zu. Sie soll ab dem Jahr 2030 in bis zu 80 Prozent aller E-Fahrzeuge des Konzerns verwendet werden und dank der hohen Stückzahlen besonders günstig sein. Die Wolfsburger wollen so die Kosten für Batterien auf deutlich unter 100 Euro pro Kilowattstunde senken.
Mit dem starken Aufbau dieser Produktion von Batteriezellen will VW massiv Kosten senken und sich gleichzeitig mit Akkus für E-Autos bestmöglich ausstatten. Vor allem die Abhängigkeit von Asien könnte so sinken, auch wenn die Chinesen wohl weiterhin weltweit die Nummer eins bei der Zell-Fertigung für E-Autos bleiben werden. In China werden einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge 2022 voraussichtlich rund 2.400 GWh an Zellenkapazität produziert, auf Rang zwei folgen die USA mit 281 GWh vor Südkorea mit 159 GWh. Für Deutschland lag die Prognose vor der VW-Ankündigung bei 63 GWh.


Mika Häkkinen auf der Piste.

Mika Häkkinen testet neue Reifen für Elektrofahrzeuge

In der heute, Freitag, erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "arrive" wird Ex-Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen zu Wort kommen, der in Portugal spezielle NOKIAN-Reifen für Elektrofahrzeuge getestet hat. Darauf dürfen wir uns freuen! Und "arrive"-Autor Peter Weißenberg (links im Bild) hat ihn an der Rennstrecke in Portimao besucht und interessante Eindrücke gesammelt.

Denn Elektroautos können wahre Reifenkiller sein. Alle großen Hersteller forschen daher an neuen Pneus, die auf die besonderen Herausforderungen des Antriebs ausgerichtet sind. Die jetzigen Neuentwicklungen können aber auch für Autofahrer interessant werden, die noch nicht rein elektrisch unterwegs sind.

Bei seinen beiden Weltmeistertiteln hat sich Mika Häkkinen stets besonders intensiv um alle Aspekte der Bereifung seiner Formel-1-Rennwagen Gedanken gemacht – außer um einen: „Die Kosten haben natürlich keine Rolle gespielt, wenn der Grip auch nur einen Hauch besser wurde”, sagt der „fliegende Finne”.
Der Normalautofahrer denkt da oft genau umgekehrt – und das kann gerade bei den neuen Elektroantrieben verhängnisvoll werden: „Die Elektrofahrzeuge machen natürlich schon Probleme: Wegen der schweren Batterie haben sie ja ein sehr hohes Gewicht – gerade in der Querbeschleunigung müssen die Reifen da Höchstleistungen bringen”, sagt Häkkinen. Dazu kommen selbst bei braven Kompakt-Stromern rasante Drehmomente vom Start an, die den Verschleiß der Gummis deutlich beschleunigen. Ergebnis: Die Bereifung wird schneller zur Schwachstelle als bei Verbrennern.
Häkkinen weiß, wovon er spricht. Der 50-Jährige bewegt selber regelmäßig mehrere Tonnen schwere E-Autos über Teststrecken – bis an die Grenzen von Physik und Belastbarkeit, versteht sich. Für den finnischen Hersteller Nokian arbeitet der Blondschopf an der Entwicklung neuer Reifen für Elektrofahrzeuge mit. Und dabei sind für Haftung und Haltbarkeit zugleich ganz neue Wege nötig. Alle großen Reifenhersteller forschen derzeit intensiv an neuen Pneus für Stromer – oder führen Sie bald ein, wie z. B. Goodyear mit den so genannten Efficient-Grip-Reifen für Elektroautos.

(Lesen Sie weiter in der neuen Ausgabe 2 der Arrive, die ab heute im Zeitschriftenhandel ist.)