Ladesäulen

EnBW

EnBW führend vor Eon und Allego bei Ladesäulen

Der Pool der Anbieter von Ladesäulen in Deutschland ist stark fragmentiert. Sehr viele kleine teilen sich den Markt mit den wenigen ganz großen der Szene. Die Bundesnetzagentur hat nun eine Rangliste der große Betreiber veröffentlicht. Nach dieser ist der Energiekonzern EnBW der größte Ladesäulenbetreiber in Deutschland. Laut amtlicher Liste hat das Stuttgarter Unternehmen 2.855 Ladepunkte gemeldet, darunter 1.524 Schnellladepunkte. Nummer zwei ist die Eon-Tochter Charge-On mit 1.733 Punkten (504 Schnellladepunkte), Nummer drei Allego mit 1.627 (713) Punkten. Insgesamt gibt es in Deutschland 2.362 Ladesäulenbetreiber, darunter - wie gesagt - sehr viele sehr kleine. Die 104 größten, unter denen sich neben wenigen Stadtwerken auch Unternehmen wie Ikea, Bosch oder BP finden, betreiben rund zwei Drittel aller knapp 42.000 zugänglichen Ladepunkte. Das entspricht nicht der Zahl der Ladesäulen, da viele Säulen mehr als einen Anschluss beziehungsweise Ladepunkt haben.


VW

Arrive Nr. 2: Die ganze Welt der Wallboxen

Mehr Modelle, mehr Ladesäulen und nun auch immer mehr Equipment machen das Elektroauto endlich attraktiv für alle. Im Focus stehen dabei vor allem aktuell die Wallboxen fürs Laden zuhause. Denn die werden ja bekanntlich mit 900 Euro vom Staat kräftig seit kurzem gefördert.

Wer sich hier einen Überblick verschaffen will, liegt mit der neuen arrive-Ausgabe, die im gut sortierten Zeitschriftenregal zu finden ist, genau richtig. Von den technischen Vorraussetungen, über Fördermöglichkeiten, bis hin zu Ladezeiten und dem großen 1 x 1 der Wallboxbedienung ist dort alles zu finden, was man als Elektro-Auto-Newcomer jetzt braucht.

Natürlich fehlen wichtige Fahrberichte und Vorstellungen nicht. Aktuelle Fahrzeuge im Heft sind der Audi RS e-tron GT, Jaguar I-Pace EV400S, BMW IX, Honda e, der Mercedes EQC, Lexus UX 300e, Renault Twingo und der Citroen eC4. Einblicke in die neue Welt der eBikes gibt YouTube-Star Alex Bangula mit einem spannenden Alltagstest des exquisiten XF3 Adventure der deutschen Fahrrad-Manufaktur HNF-Nicolai.

Weitere Themen im Heft: Der brandneue Elektro-Baukasten E-GMP des koreanischen Autokonzerns Hyundai und dessen verbesserter Brennstoffzellen-Bolide Mirai, der als Version 2 sowohl günstiger im Preis ist als der Vorgänger als auch über eine höhere Reichweite verfügt.

Dass immer mehr Promis sich mit den umweltfreundlichen Stromern beschäftigen zeigt unsere Promiseite und unser großes Interview mit Comedian Dieter Nuhr, der einmal empfiehlt, bei allem Neuen, was auf den Markt kommt, einmal über den Tellerrand zu schauen und genau hinzuschauen, was wohl mit den Verbrennern passiert, wenn alle gleichzeitig auf Elektro-Fahrzeuge umsteigen würden.

Weitere Themen: Hypercars und günstige Umrüstungen von Verbrennern zu E-Mobilen!

Im Handel, im Abo, oder als e-paper unter www.arrive-magazin.com.


Ladepark in Bayern

In Niederbayern lässt sich am besten laden

Der im tiefen Niederbayern sitzende Landkreis Regen hat deutschlandweit die meisten Ladesäulen für E-Autos. Auf einen öffentlichen Ladepunkt kommen dort nur 1,9 elektrisch angetriebene Fahrzeuge, die sich diesen teilen müssen. Dies geht aus dem Ranking des Automobilbranchen-Verbands VDA hervorgeht. Auf dem zweiten Rang folgt der benachbarte Landkreis Freyung-Grafenau mit einer Quote von 2,8 E-Autos pro Ladepunkt. Dann folgt immerhin die Stadt Wolfsburg, dort kommen drei Autos auf eine Steckdose.

Setzt man die Gesamtzahl der Pkw in Bezug zur Ladesäuleninfrastruktur, liegt ebenfalls das niederbayrische Regen vorn. Dort treffen 310 Autos auf einen Ladepunkt. In Wolfsburg sind es 358, in Passau 403. Deutschlandweit liegt der Wert bei 1.500 Autos pro existierendem Ladepunkt – ein Wert, der nach Ansicht des VDA deutlich zu schwach ist, um den Endverbrauchern den Umstieg auf E-Autos schmackhaft zu machen. Der Verband möchte mit dem von nun an regelmäßig aktualisierten Ranking den Druck auf die Kommunen erhöhen, für eine ausreichende Infrastruktur zu sorgen.


Neue smarte Ladebox für zuhause für wenig Geld

Etwa 110.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride fahren aktuell auf Deutschlands Straßen. Trotzdem ist die Infrastruktur an Ladesäulen noch nicht wirklich flächendeckend etabliert. Innogy bietet nun für alle, die nicht an einer öffentlichen Ladesäule Strom tanken wollen oder können die neue „eBox“ an – eine Ladestation für Zuhause. Die Säule mit einer Ladeleistung von 11 kW lädt etwa fünf Mal schneller als eine gewöhnliche Haushaltssteckdose und wird einfach an die bestehende Stromverteilung angeschlossen. Ein Kabel führt aus der Box zum Auto und versorgt dieses dann mit Strom.

Los geht es mit dem Basisprodukt ab 600 Euro, die Komplettlösung inklusive Installation startet ab 1.740 Euro. Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt, kann außerdem einen Förderantrag stellen. Das Land übernimmt dann 50 Prozent der Kosten, beim Komplettpaket der Innogy eBox spart man so immerhin 870 Euro.

Mit Material von Spotpress


Porsche eröffnete ersten Photovoltaik Carport auf der Nordseeinsel Sylt

Man kann sich dem Thema Elektromobilität ganz unterschiedlich nähern. Eine spezielle Variante wählte nun Porsche und setze "Sylt unter Strom": Denn Porsche veranstaltete dort vom 8. bis 31. Dezember 2017 Themenwochen unter dem Motto „Porsche E-Performance“. Den Auftakt bildete die Inbetriebnahme eines innovativen Photovoltaik Carports. Im Rahmen der Einweihung luden Porsche-Vertreter der Insel zu einem gemeinsamen Workshop, um sich über Herausforderungen, Ideen und Lösungen zukünftiger Mobilität auszutauschen.

Im gesamten Dezember wurden den Besuchern kostenlose Probefahrten mit Hybridfahrzeugen bei Porsche auf Sylt angeboten. „Mit den E-Performance-Wochen möchten wir unseren Besuchern die Möglichkeit bieten, unsere Hybridfahrzeuge in entspannter Atmosphäre kennen zu lernen“, sagt Bastian Schramm, Leiter Marketing Porsche Deutschland GmbH, „gleichzeitig suchen wir den engen Austausch mit der Insel, um gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort den Ausbau eines Ladenetzes zu unterstützen.“ Im Rahmen des Workshops gab Dr. Frank Weberbauer, Leiter Mobilitätskonzepte und -infrastruktur bei Porsche einen Einblick in die Strategie des Sportwagenherstellers. Moritz Luft, Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, und Georg Wember, Geschäftsführer der Energieversorgung Sylt GmbH, erläuterten die Ziele der Nordseeinsel mit Blick auf Elektromobilität und Ladeinfrastruktur.

Der neue Photovoltaik Carport ist ein Pilotprojekt zur ökologisch sinnvollen Gestaltung der Porsche-Handelsbetriebe. Er ermöglicht das Laden von zwei Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen mit lokal regenerativ erzeugtem Strom. Die filigrane Tragestruktur mit integrierten Porsche-Universal-Ladegeräten und einer Dachfläche aus semitransparenten Glas-Glas-Photovoltaikmodulen erzeugt mehr als 3.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr – ausreichend Strom für rund 200 Batterieladungen eines Panamera 4 E-Hybrid oder umgerechnet rund 10.000 Kilometer Reichweite.
Mit der Händler-Nachhaltigkeitsinitiative unterstützt Porsche die Handelspartner bei der Planung, dem Bau und Betrieb nachhaltiger Porsche Zentren. Ein weiteres Projekt ist der Photovoltaik-Pylon auf dem Gelände des neuen Porsche Zentrum in Berlin-Adlershof.
Im Rahmen des Engagements auf der Insel Sylt hat Porsche insgesamt bereits neun Ladesäulen auf der Nordseeinsel installiert. Ziel der Initiative ist es, Fahrern von Hybridfahrzeugen ein ausreichendes Ladenetz auf der Insel zu bieten. Die Ladesäulen sind nicht nur für Porsche-Fahrer nutzbar, vielmehr können die universellen AC-Ladesäulen mit den gängigen Hybridfahrzeugen genutzt werden.
Porsche war der erste Hersteller im Premiumsegment, der gleich in drei unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten Plug-In Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt gebracht hat. Mit dem Mission E, dem ersten rein elektrisch betriebenen Porsche, wird der Sportwagenhersteller Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

Foto: Porsche