Modell

Bunt und schrill und megaelektrisch

Lecker Optik werden viele sagen, die die Curtiss One das erste Mal sehen. Die amerikanische Motorradschmiede Curtiss setzt nun mit der neuen One ein Retro- und Steampunk-Design um. Wie bei allen Curtiss-Modellen fällt auch bei der One der zentrale Rundkörper mit Kühlrippen ins Auge, den man für den Antrieb halten könnte, der jedoch die Batteriezellen beinhaltet. Die Akkuhülle bildet mit dem dahinter liegenden E-Motor sowie zwei großen Rahmenelementen aus Aluminium die tragende Konstruktion. Für den Vortrieb ist ein E-Motor mit 64 kW/87 PS Dauer sowie 88 kW/120 PS Spitzenleistung verantwortlich. Später sollen auch bis zu 160 kW/217 PS möglich sein. Zur Kapazität der Batterie macht Curtiss keine Angaben, doch traditionell verwendet der Hersteller einen 16,8-kWh-Akku für bis zu 450 Kilometer Reichweite, der vermutlich auch die One mit Strom versorgt.


Der Opel Crossland X als LPG-Variante: Für Sparfüchse geeignet

Für den Crossland X bietet Opel nun auch eine Version an, die mit Autogas (LPG) betrieben wird. Unter der Haube des Crossovers arbeitet ein Dreizylinder-Motor 1,2 Liter Hubraum, der 60 kW/81 PS leistet. Den LPG-Verbrauch gibt Opel mit 6,9 Liter an, der Benzinverbrauch liegt bei 5,4 Liter.

Allerdings ist Autogas deutlich günstiger als Benzin. So ist momentan das Verhältnis etwa 0,55 zu 1,30 Euro für einen Liter Benzin. Der günstige LPG-Preis beruht immer noch auf der Steuerbegünstigung für diesen Kraftstoff, die allerdings langsam bis Ende 2022 abgeschmolzen wird. Die Reichweite des Modells soll in der Kombination aus Gas- und Benzintank bei bis zu 1.300 Kilometer liegen. Das sollte erstmal reichen, um in einem Rutsch von Köln nach Berlin oder Hamburg bis München zu kommen. Der LPG-Tank fasst 36 Liter netto und kommt in der Reserveradmulde locker unter.

Als Basispreis für den Crossland X mit LPG-Motor und dem Ausstattungs-Niveau „Edition“ gibt Opel 21.200 Euro an. Damit kostet die Autogas-Variante nur 2.000 Euro mehr als der Standard-Benziner mit gleichen Leistungsdaten. Um den Preisunterschied allein über die geringeren Kraftstoffkosten herauszufahren, reichen also 60.000 Kilometer in reinem Autogas-Betrieb aus, bis sich die Mehrkosten amortisieren. Ab dann fährt das Fahrzeug quasi als Dauersparversion für 3,80 Euro auf 100 Kilometer. Für Langstrecken- und Vielfahrer also auf jeden Fall eine Alternative zu Benziner und Diesel-Fahrzeug.

Die Rüsselsheimer führen mit der neuen Motorenversion außerdem eine so genannte elektronische Mehrventil-Technologie ein. Diese arbeitet mit einem optischen Sensor zusammen, der schneller erkennt, wann die Gasfüllung zur Neige geht, um so frühzeitig eine Umschaltung auf Benzin einzuleiten.

Mit dem neuen Crossland bleibt Opel seiner langjährigen Autogas-Tradition treu, die bereits über mehrere Modell-Varianten gepflegt wird. Derzeit gibt es nur noch wenige Hersteller, die Neufahrzeuge mit Autogas-Antrieb im Markt anbieten.

Mit Material von Spotpress.de