Porsche

Porsche Taycan

Jetzt erhältlich: Der Taycan im „Porsche Drive Abo“ !

Der Premiumhersteller Porsche geht neue Wege bei der Kundengewinnung und weitet sein Abo-Angebot auf teure E-Modelle aus. Ab sofort stehen nun auch junge Gebrauchte und Leasingrückläufer der Taycan-Varianten für die Langzeitmiete zur Verfügung. Die Mindestlaufzeit des neuen „Porsche Drive Abos“ beträgt lediglich 6 Monate, inbegriffen sind bei diesem Angebot immerhin 1.250 Freikilometer pro Monat sowie alle Kosten für Wartung, Verschleiß und Versicherung. Für die Monatsmiete werden bei einer Vertragslaufzeit von 6 Monaten lediglich 2.800 Euro fällig.


Mission R

Porsche lässt es mit dem Mission R richtig krachen

Wer glaubte, bisher alle Rennfahrzeuge oder gar nur Prototypen gesehen zu haben, sollte sich einmal den Mission R von Porsche genauer anschauen. Das Fahrzeug wurde einige Meter weit weg von der IAA, inklusive Schauspieler und LeMans-Pilot Patrick Dempsey vorgestellt und ist tatsächlich mit Blick auf die technischen Werte herausragend. Durch den Mission R zeigt Porsche die Vision eines Kundensport-Rennwagens von morgen. Und er soll natürlich elektrisch fahren - natürlich.

Zwar darf das Fahrzeug von Amts wegen derzeit nur 100 km/h fahren, im so geannten Qualifying-Modus sind aber satte 800 kW/1.088 PS veranschlagt. Damit kommt das Gerät dann auf mehr als 300 Stundenkilometer. Beeindruckende Werte, allemal. Der Bolide war selbst für die Entwickler eine echte Herausforderung, Das weiß auch Porsche-Chef Oliver Blume. Denn laut seiner Aussage floss in den Rennwagen, „die komplette DNA von allem, was Porsche ausmacht”.

Das Gewicht ist reduziert. Die Karosserie besteht zum Großteil aus nachhaltigem Naturfaser-verstärktem Kunststoff. Für den Renneinsatz wurde eine relativ leichte und kleine Batterie mit einer Kapazität von 80 kWh eingebaut, die im Rennmodus Saft für nur eine halbe Stunde (oder 80 Kilometer) mit über 300 km/h hat. Das reicht zwar nicht für die ganz großen Rennen, beispielsweise in der Formel E, für die Sprintrennen aber allemal.

Die Rekuperationsleistung des Geschosses ist absolut beeindruckend. Sie erfolgt mit maximal 800 Newtonmeter - beim Taycan Turbo S sind es zum Vergleich nur 290.  Das maximale Achs-Drehmoment liegt vorn bei 2.400 Newtonmetern und hinten bei spektakulären 3.900 Newtonmetern - in der Verbrennerwelt wären das zwischen 1.000 und 1.200 Newtonmeter. Und noch ein Superlativ: Zum ersten Mal arbeitet Porsche mit einem 900 Volt-Bordnetz, das eine Ladung des Akkus mit 350 kW zulässt. In deutlich unter 15 Minuten kann die Batterieleistung so auf über 80 Prozent geladen werden.

Warten wir ab, ob, wann und wo dieses Fahrzeug zum Einsatz kommt. Man darf gespannt sein.

 


Macan

Schon bald könnte dem Elektro-Macan von Porsche der Cayenne folgen

Porsche baut künftig zwei verschiedene Macan-Modelle. Neben der für das in diesem Jahr geplanten und durchgängig gelifteten Benziner-Variante wird es ab dem Jahr 2023 eine vollelektrische Version des Boliden geben. Diese Ausführung basiert auf der gemeinsam mit Audi entwickelten PPE-Elektro-Plattform und greift auf eine Nennspannung von 800 Volt zurück. Sowohl Verbrenner- wie Elektro-Modellvariante werden in Deutschland zunächst parallel angeboten. Schön dabei schon jetzt zu erwähnen: Wie bei der Elektro-Limousine Porsche Taycan wird es vom Macan einen Audi-Spross geben. Wie das Modell heißen wird, ist noch nicht klar. Eine größere Autozeitschrift vermutet den Namen „Q6 E-Tron“. Dieses Modell könnte dann kurz nach dem Stuttgarter Pendent auf den Markt kommen.

Der Macan als rein elektrisch betriebener Porsche-Kompakt-SUV wird ab 2023 im Werk Leipzig produziert und gesellt sich dann zum Produktportfolio des Taycan und Taycan Cross Turismo. Der E-Macan elektrisiert wie der Taycan mit 800 Volt, dadurch geht’s an der Ladesäule natürlich in Zukunft recht zügig voran.

Fachleute gehen davon aus, das nun auch bald der Cayenne in der Vollstromer-Versioni folgen wird.


Porsche eröffnete ersten Photovoltaik Carport auf der Nordseeinsel Sylt

Man kann sich dem Thema Elektromobilität ganz unterschiedlich nähern. Eine spezielle Variante wählte nun Porsche und setze "Sylt unter Strom": Denn Porsche veranstaltete dort vom 8. bis 31. Dezember 2017 Themenwochen unter dem Motto „Porsche E-Performance“. Den Auftakt bildete die Inbetriebnahme eines innovativen Photovoltaik Carports. Im Rahmen der Einweihung luden Porsche-Vertreter der Insel zu einem gemeinsamen Workshop, um sich über Herausforderungen, Ideen und Lösungen zukünftiger Mobilität auszutauschen.

Im gesamten Dezember wurden den Besuchern kostenlose Probefahrten mit Hybridfahrzeugen bei Porsche auf Sylt angeboten. „Mit den E-Performance-Wochen möchten wir unseren Besuchern die Möglichkeit bieten, unsere Hybridfahrzeuge in entspannter Atmosphäre kennen zu lernen“, sagt Bastian Schramm, Leiter Marketing Porsche Deutschland GmbH, „gleichzeitig suchen wir den engen Austausch mit der Insel, um gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort den Ausbau eines Ladenetzes zu unterstützen.“ Im Rahmen des Workshops gab Dr. Frank Weberbauer, Leiter Mobilitätskonzepte und -infrastruktur bei Porsche einen Einblick in die Strategie des Sportwagenherstellers. Moritz Luft, Geschäftsführer Sylt Marketing GmbH, und Georg Wember, Geschäftsführer der Energieversorgung Sylt GmbH, erläuterten die Ziele der Nordseeinsel mit Blick auf Elektromobilität und Ladeinfrastruktur.

Der neue Photovoltaik Carport ist ein Pilotprojekt zur ökologisch sinnvollen Gestaltung der Porsche-Handelsbetriebe. Er ermöglicht das Laden von zwei Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen mit lokal regenerativ erzeugtem Strom. Die filigrane Tragestruktur mit integrierten Porsche-Universal-Ladegeräten und einer Dachfläche aus semitransparenten Glas-Glas-Photovoltaikmodulen erzeugt mehr als 3.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr – ausreichend Strom für rund 200 Batterieladungen eines Panamera 4 E-Hybrid oder umgerechnet rund 10.000 Kilometer Reichweite.
Mit der Händler-Nachhaltigkeitsinitiative unterstützt Porsche die Handelspartner bei der Planung, dem Bau und Betrieb nachhaltiger Porsche Zentren. Ein weiteres Projekt ist der Photovoltaik-Pylon auf dem Gelände des neuen Porsche Zentrum in Berlin-Adlershof.
Im Rahmen des Engagements auf der Insel Sylt hat Porsche insgesamt bereits neun Ladesäulen auf der Nordseeinsel installiert. Ziel der Initiative ist es, Fahrern von Hybridfahrzeugen ein ausreichendes Ladenetz auf der Insel zu bieten. Die Ladesäulen sind nicht nur für Porsche-Fahrer nutzbar, vielmehr können die universellen AC-Ladesäulen mit den gängigen Hybridfahrzeugen genutzt werden.
Porsche war der erste Hersteller im Premiumsegment, der gleich in drei unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten Plug-In Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt gebracht hat. Mit dem Mission E, dem ersten rein elektrisch betriebenen Porsche, wird der Sportwagenhersteller Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

Foto: Porsche