Transport

Cruise

Robo-Taxis für jedermann

Kalifornien ist schon lange das Mekka vieler Hersteller, die das autonome Fahren vorantreiben. Jetzt hat der US-Bundesstaat einen weiteren Schritt nach vorn gemacht und fahrerlosen Fahrzeugen zunächst testweise den Transport seiner Bürger offiziell erlaubt. Die zuständige Behörde CPUC hat der General-Motors-Tochter Cruise ein entsprechendes Dokument überreicht. Die Robo-Shuttles des Unternehmens können damit jeden im Bundesstaat mitnehmen, ohne dass noch ein Fahrer für die Überwachung an Bord sein muss. Gebühren oder Fahrentgelte darf Cruise von den Passagieren allerdings noch nicht kassieren. Die Fahrten sind vorläufig kostenfrei.


Amsterdam

Amsterdam setzt jetzt auf „Robo-Boots“

Um Amsterdam vom Autoverkehr zu entlasten, könnte künftig ein Teil des Verkehrs auf das rund 100 Kilometer lange Kanalnetz der Grachten verlagert werden. Derzeit testet das „Amsterdam Institute for Advanced Metropolitan Solutions“ im Projekt „Roboat“ dafür speziell entwickelte, vollautonome Elektroboote. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass sie in einigen Jahren die Technik so weit verfeinern, dass entsprechende Boote für den Personentransport oder etwa als Müllabfuhr zum Einsatz kommen. Die rund vier Meter langen Roboats werden von vier elektrischen Schubdüsen angetrieben und sind bis zu 6 km/h schnell. Die Energie kommt aus einer Batterie, die abhängig von der Größe 12 oder 24 Stunden lange Einsätze erlaubt. Die Boote sind mit Kameras und Sensoren ausgestattet. Sie scannen die Umgebung und unterscheiden dabei starre von beweglichen Objekten. Diese Daten werden an einen Computer geliefert, der das Schiff ohne menschlichen Schiffsführer steuert.