Volkswagen

VW

Volkswagen mag Verbrenner nicht mehr

Die Pkw-Sparte von VW Pkw wird den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren in Europa zwischen 2033 und 2035 einstellen. Dies gab VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer vor kurzem bekannt. VW folgt mit dieser Ankündigung der Konzernschwester Audi, die Mitte Juni bekannt gab, ab 2035 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren auf dem alten Kontinent produzieren zu wollen. Das Ziel soll sein, 2030 in Europa 70 % der VW-Neuwagen als Elektroautos verkaufen zu wollen. Andere Hersteller wie Volvo verfolgen ähnliche Ziele, die sich zudem an den Klimazielen der Bundesregierung orientieren. Laut deren Ziel sollen im Jahre 2030 schon ein Drittel der Fahrzeuge, insgesamt 14 Millionen Autos also, elektrisch fahren. Gut vier von fünf neu zugelassenen Fahrzeugen sollten dann E-Autos sein. Laut einer Studie einer internationalen Transportzeitschrift fehle es allerdings noch zahlreichen Herstellern an ehrgeizigen Ausstiegszielen und einer klaren Strategie.


Rebel

IAA: Der Kleinwagen Cupra Urban Rebel kommt 2025

Mit dem Kleinwagen Urban Rebel zeigte Cupra dem Publikum auf der IAA, was des dem Stromerinteressierten ab 2025 zum Kauf anbieten will. Interessant dabei: Der mit einem größeren Heckspoiler ausgestattete Dreitürer fällt mit einer Länge von 4,08 Metern etwas größer aus als der aktuelle Ibiza und dürfte einige seiner zivileren Gestaltungs-Elemente in die Serie retten, etwa die weit herunter gezogene Motorhaube und die ausgeprägten hinteren Kotflügel. Aber: Die Motorisierung ist aber noch ein Thema bis 2025. Auf der Messe wurde ein „Rebel“ gezeigt, der es mit einem 320 kW/435 PS starken Antrieb richtig kraftvoll angehen lässt. Auch die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 3,2 Sekunden ist doch extrem gut für einen Kleinwagen.

Der kleine Elektro-Cupra ist der erste Vorbote einer neuen City-Stromer-Familie des VW-Konzerns. Als erstes Modell soll 2024 die Skoda-Variante namens Elroq auf den Markt kommen, ein Jahr später sind dann der VW ID.1, Seat Acandra und eben der als besonders sportlicher Ableger positionierte Cupra dran. Für 2027 ist der etwas größere VW ID.2 geplant. Der Einstiegsreis in die neue E-Auto-Familie dürfte bei rund 19.000 Euro liegen.


Astypalea

Auf Astypalea fahren nur noch Elektroautos

Voll auf Strom fährt derzeit die griechische Insel Astypalea ab. Sie bringt sukzessive immer mehr E-Autos, E-Roller, E-bikes und E-Motorräder im Fahrbetrieb, bis es sehr bald keine Verbrenner mehr auf der Insel geben soll. Das einzigartige Projekt, das von der griechischen Regierung und dem Volkswagen-Konzern federführend unterstützt wird, lässt rund 96 Quadratkilometer im Mittelmeer zur „Elektroinsel“ werden. VW-Konzernchef Herbert Diess, Premierminister Kyriakos Mitsotakis und der stellvertretende griechische Außenminister Kostas Fragogiannis übergaben zu Beginn des Projektes Mitte Juni ein batterieelektrisches Polizeiauto an die Behörden vor Ort. Zeitgleich gingen die ersten privaten und öffentlichen Ladepunkte ans Netz. Weitere E-Fahrzeuge kommen zügig am Flughafen und bei der Inselverwaltung zum Einsatz. Schon sehr bald folgen vollelektrische Carsharing- und Ridesharing-Angebote.


arrive Nr. 4 - Jetzt im Handel - mit dem großen ID.4-Test

Der ID.4 von Volkswagen dürfte dem Elektroauto-Markt nun tatsächlich zum Durchbruch verhelfen. Wir haben das Modell deshalb auf den Schild gehoben und den Fahrzeugtest als Titelgeschichte in unserer aktuellen Ausgabe verankert. Mit einer Reichweite von bis zu 522 Kilometer könnte er tatsächlich für die familienfreundliche breite Masse der Autofahrer interessant sein. Auch andere Fahrzeuge haben wir wieder ausgiebig gefahren: zum Beispiel den Opel Mokka-e, den Mercedes EQA, den Hyundai IONIQ 5, Volvo XC40 Recharge P8 PAWD und den NIO ET7.
In unserem FUTURE-Block gehen wir wieder den Fragen der Zukunft neuer Mobilität nach. Wann werden Verkaufsroboter in Autohäusern eingesetzt? Wann starten die ersten Passagierflugzeuge mit Brennstoffzellen? Und was macht Gabor Steingart mit seinem Elektro-Schiff auf der Spree in Berlin?
Außerdem machen wir einen Abstecher ins b´mine-Hotel nach Düsseldorf, in das man mit dem E-Auto bis an sein Zimmer in den höheren Stockwerken fahren kann. Instagram-Mode-Star Melisa Şahin war mit arrive vor Ort und nahm Platz dort auf Designer-Möbeln.

Arrive Nr. 3 / 2021 – Jetzt im Handel!
DIE ZEITSCHRIFT FÜR DIE MOBILITÄT DER ZUKUNFT

www.arrive-magazin.com


ID.4

Premiere des VW ID.4: Auf dem Weg zum Weltauto?

Nach dem Marktstart des kompakten ID.3 bringt der Wolfsburger Konzern den elektrischen Crossover-SUV ID.4 auf den Markt.

Als VW dieses Jahr mit dem ID.3 sein erstes vollelektrisches Modell auf den Markt brachte, war trotz moderner Aufmachung klar, dass es ein eher für den europäischen Markt bestimmtes Golf-Äquivalent sein sollte. Nun folgt mit dem ID.4 ein als „Weltauto“ bezeichnetes Fahrzeug, das den global hochrelevanten Markt der Kompakt-SUVs bedient. So verwundert es kaum, dass Chefingenieur Frank Bekemeier den ID.4 als zentralen Bestandteil von VWs Elektrifizierungskampagne bezeichnet. Neben dem Werk in Zwickau wird der elektrische Crossover-SUV auch in China und den USA vom Band rollen.

Zunächst ist der ID.4 als Sondermodell 1ST bestellbar. Mit einer Batteriekapazität von 77 kWh bringt er es auf eine Reichweite von 520 km. Der E-Motor mit Heckantrieb leistet 150 kW (204 PS) und beschleunigt in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt. An einer Schnellladesäule kann der ID.4 mit 125 kW geladen werden – genug, um in einer halben Stunde Reichweite für 320 Kilometer zu tanken.

Im Exterieur folgt der Elektro-SUV der modernen Designsprache des ID.3: Fließende und stringente Gestaltung, die gleich darauf deutet, dass es sich hier um ein E-Fahrzeug handelt. Die Scheinwerfer und Rücklichter verlaufen in einem kontinuierlichen LED-Band, in dessen Mitte das VW-Logo platziert wird. Auch im Interieur setzen die Wolfsburger moderne Akzente: Das Cockpit kommt ganz ohne Knöpfe oder physische Tasten aus. Stattdessen dominieren zwei Displays den Innenraum, die per Touchscreen oder Sprachsteuerung bedient werden können. Optional ist ein Head-Up-Display, das etwa Navigationshinweise direkt ins Sichtfeld des Fahrers projiziert. Durch den langen Radstand entsteht ein geräumiger Innenraum, der es, wie VW betont, mit dem Raumangebot der nächstgrößeren SUV-Klasse aufnehmen kann. Auf einer Länge von 4,58 Meter profitiert der ID.4 so von der Raumaufteilung der Wolfsburger MEB-Plattform.

Der ID.4 1ST ist als teurere Ausstattungsversion förderungsfähig. Mit Elektrobonus ist er demnach für 40.470 Euro erhältlich. Ab 2021 soll das elektrische Fließheck-SUV dann auch in anderen Motor-und-Akkuvarianten auf den Mark
t kommen. Eine günstigere Version mit kleinerem Akku, die es mit 52 kW/h auf 350 km Reichweite bringt, soll ab 37.000 Euro zu haben sein. Im neuen Jahr folgen dann auch weitere Motorversionen mit 109, 125, 128 oder 150 kW. Zudem steht eine Allrad-Motorisierung an, die es mit zusätzlichem Frontmotor mit 75 kW (102 PS) auf eine Systemleistung von 225 kW (306 PS) bringt.

Der ID.4 kommt mit der Ambition auf den Markt, wie sein Gegenstück Tiguan zu einem „Weltauto“ zu werden. Die Weichen dafür sind gestellt, der ID.4 ist ab sofort bestellbar, die Produktion im VW-Werk in Zwickau läuft seit August. Die ersten Kunden sollen ihr Auto noch vor Weihnachten geliefert bekommen.


Der Elektro-T1 als Samba-Bus der neuen Generation

In altes Autoblech einen Elektroantrieb einpflanzen, ist zurzeit in. Das hat man jetzt auch bei VW Nutzfahrzeuge erkannt und den Elektro-T1 kreiert.

Alte Karosse, moderner Antrieb: VW Nutzfahrzeuge implantierte einem restauriertem T1-Samba-Bus von 1966 einen modernen elektrischen Antriebsstrang aus dem E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Konzerns. Statt dem 32 kW/44 PS und 102 Nm starken Vierzylinder-Boxer-Motor kommt ein 61 kW/83 PS-E-Triebwerk mit 212 Nm zum Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit des elektrifizierten Bullis beträgt 130 km/h.

Die Kombination aus Getriebe und Elektromotor des Elektro-T1 ist im Heck integriert und treibt die Hinterachse an. Die 45 kWh-große Batterie ist mittig im Fahrzeugboden untergebracht und soll für eine Strecke von 200 Kilometern reichen. Über einen AC-Schnelllader wird die Batterie je nach Stromquelle mit 2,3 kW bis 22 kW Ladeleistung aufgeladen. Außerdem kann sie auch an einer DC-Schnellladesäule mit bis zu 50 kW-Ladeleistung gefüllt werden. Neu ist auch das Fahrwerk. Zudem gibt es unter anderem LED-Scheinwerfer, einen neuen Tacho sowie ein DAB+-Radio im Retrolook.

Der Umbau des Elektro-T1 kostet mindestens 65.000 Euro und wird von eClassics durchgeführt. T2 und T3-Besitzer können ebenfalls ihren Bulli umrüsten lassen. Wer es moderner haben will, der kann gerne demnächst auf die neuen E-Fahrzeuge aus der ID-Reihe zurückgreifen.


arriveEDITION No.1: Das Sonderheft zur E-Auto-Offensive von Volkswagen

Mit dem ID.3 wird im kommenden Jahr erstmals ein erschwingliches Elektro-Fahrzeug in riesiger Stückzahl von Volkswagen auf den deutschen Markt kommen. Anlass genug für die arrive-Redaktion, diesen Prozess zu begleiten und ein Sonderheft aufzulegen. Arrive zeigt in eindrucksvollen Bildern auf, wie der Wolfsburger Konzern sich schrittweise zum klimaneutralen Player entwickeln will und was er jetzt schon dafür macht. Denn bereits jetzt wird die gesamte Wertschöpfungskette des ID.3 in der Produktion konsequent auf die Vermeidung von CO2-Emissionen ausgerichtet – von der Rohstoffversorgung bis zum fertigen Produkt. Auch beim Aufbau der Ladeinfrastruktur und dem umweltgerechten Recycling von Batterien ist VW – noch unbemerkt von der Öffentlichkeit – Treiber der Branche. Zu dieser Ausrichtung auf der Zeitalter der E-Mobilität gehört auch die nachträgliche Elektrifizierung historischer Käfer-Modelle. Ebenfalls richtungweisend: Das sich immer weiter entwickelnde VW-Sharing-Angebot von „WeShare“ in größeren deutschen Städten. Nicht fehlen darf natürlich der Ausblick auf die kommende große ID.-Familie, denn in den nächsten Jahren kommen eine ganze Reihe an neuen E-Modellen aus der VW-Fahrzeugschmiede. Vom ID.BUZZ und ID.BUGGY, über den ID.CROZZ I und II, dem ID.ROOMZ und ID.VIZZION dürfte in der nahen Zukunft für jeden E-Auto-Begeisterten und -Interessierten etwas dabei sein. Um auch aus technischer Sicht weiter Erfahrungen zu sammeln und zu zeigen, wie der Rennsport von der Entwicklung spult der Rennsportwagen ID.R auf Pisten weltweit seine Kilometer kontinuierlich ab. Dabei zeigt sich: Der Motorsport ist als Prüffeld für technische Entwicklungen bei der E-Mobilität ebenso wie bei den Verbrennern bestens geeignet.

Das Heft wird durch eine Story über alte Käfer abgerundet, die in der heutigen Zeit mit einem Elektro-Motor ausgestattet werden können. Und wer ganz grundsätzlich die Vorurteile über Elektromobilität pflegt, sollte sich einmal mit den negativen Mythen, die den Zukunftsantrieb heute noch umgeben, vertraut machen.
Das Sonderheft „arriveEDITION No. 1“ mit dem Titel „VOLKSWAGEN ID.3 – NOW YOU CAN.“ gibt es ab sofort im Handel.


arrive Nr. 3

Volle Ladung ! Ab heute: Heft Nr. 3 der „arrive“ im Zeitschriftenhandel!

So langsam wird´s was mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland. Dabei ist vielen noch gar nicht bekannt, dass schon jetzt tausende an Säulen für jedermann öffentlich zugänglich sind. Wir zeigen in der aktuellen Ausgabe der arrive, die ab heute, Freitag (5.4.2019), im Handel ist, wie einfach sie die Standorte erfahren, nutzen und an den Strecken fürs Laden sogar vorbuchen können. Neben Apps und Websites machen vor allem die großen Anbieter wie EnBW, schnelles Laden, aber auch Aldi, McDonald´s und Deutsche Telekom mächtig Dampf beim weiteren Ausbau des Netzes. Weit mehr als 25.000 Säulen gibt es bereits jetzt – Tendenz weiter stark steigend.
Außerdem im Heft: Ein Toyota-Hybrid-Spezial mit dem neuen Corolla, RAV 4 und Lexus UX. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf den Genfer Salon, wo noch nie so viele Stromer vorgestellt wurden wie in diesem Jahr: Von Audi, über Skoda und Mercedes, bis hin zur Sportversion des E.GO Life und dem Fiat-Konzeptauto Centoventi. Alle hatten mindestens ein Auto „unter Strom gesetzt“. Auch Mazda war dort vertreten. Wir stellen die neuen Skyactiv-Modelle von Mazda im Heft vor, die die besten Eigenschaten aus dem Diesel- und Benzin-Motor auf sich vereinen. Ganz aktuell zudem: Der Kia Soul kommt schon bald in zwei ultracoolen Elektro-Varianten auf den deutschen Markt. Wir dürfen gespannt sein. In einem Essay widmen wir uns der Frage, wohin eigentlich die vielen alten Diesel, die bei den Händlern in Zahlung gegeben wurden, hinkommen.
Wie immer haben wir auch dieses Mal wieder eine anregende Kolumne von HR-Moderator und Wetterfrosch Thomas Ranft im Heft. Außerdem berichten wir über erste erfrischende Ansätze beim Akku-Recycling und geben Einblicke in die geplante CO2-arme Produktion der künftigen I.D.-Elektro-Modelle in den Werkshallen von Volkswagen.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

das Team der Zeitschrift arrive!

PS: Suchen Sie nach arrive im gut sortierten Zeitschriftenhandel? Schauen Sie einfach für Ihren Ort ab 5.4.2019 auf www.mykiosk.de.

E-paper ist auch schon hier erhältlich.


Zuammenschluss unter Gleichen.

Carsharing: Car2go und DriveNow schließen sich zusammen

car2go und DriveNow schließen sich nun zum Carsharing-Unternehmen „Share Now“ zusammen. Durch den Zusammenschluss der beiden Dienste wird „Share Now“ zu einem der weltweit größten Anbieter im free-floating Carsharing. In 30 Metropolen in Europa und Nordamerika steht eine Flotte von mehr als 20.000 Fahrzeugen der Marken BMW, Mercedes-Benz, MINI und smart zur Verfügung. Vier Millionen Kunden nutzen bereits jetzt die Autos der Gesamtflotte: Die Fahrzeuge beider Anbieter werden ab sofort in beiden Apps angezeigt. Olivier Reppert, vormals Geschäftsführer von car2go, leitet das gemeinsame Carsharing-Unternehmen. „Share Now“ ist einer von insgesamt fünf Mobilitätsdienstleistern, welche aus dem Mobilitäts-Joint-Venture der BMW Group und der Daimler AG hervorgehen.

Zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie soll dabei die Elektromobilität sein. Mit vier vollelektrischen Standorten und teilelektrischen Flotten in dreizehn weiteren Städten, ist „Share Now“ schon heute der größte Anbieter im Bereich des stationsunabhängigen E-Carsharing. Mit den 3.200 E-Fahrzeugen wurden in Summe bereits rund 120 Millionen elektrische Kilometer zurückgelegt.

Kunden profitieren von der Zusammenlegung der Dienste durch den vereinfachten Zugang zu einer gemeinsamen Flotte: car2go und DriveNow Kunden können in der jeweiligen App direkt die Fahrzeuge des jeweils anderen Anbieters auswählen. „In Deutschland finden Kunden nun in der car2go oder DriveNow App über 7.000 BMW, Mercedes-Benz, MINI und smart Modelle. Dies ermöglicht eine deutlich bessere Verfügbarkeit von Fahrzeugen auf einen Blick sowie eine größere Auswahl an Fahrzeugmodellen an mehr Standorten“, so Reppert. Darüber hinaus können sich Kunden des einen Dienstes kostenfrei beim jeweils anderen Sharing-Anbieter registrieren. Langfristig soll ein vollständig integrierter Service in einer einzigen Carsharing-App entstehen. Auch die Fahrzeuge werden in den kommenden Monaten zunächst mit beiden Markennamen, car2go bzw. DriveNow und „Share Now“, unterwegs sein. Nach dieser Übergangszeit wird das neue Branding für alle Fahrzeuge übernommen.

„Share Now“ ist einer von insgesamt fünf Anbietern des neu gegründeten Mobilitäts-Joint-Ventures, das am 22. Februar offiziell von der BMW Group und der Daimler AG in Berlin vorgestellt wurde. Zusammen mit den vier anderen Mobilitätsunternehmen „Reach Now“, “Charge Now“, „Park Now“ und „Free Now“ wird „Share Now“ im Joint Venture dennoch unabhängig agieren. Das gemeinsame Ziel der fünf Unternehmensbereiche ist es, die Mobilitätsbedürfnisse von Millionen Menschen zu erfüllen.

Foto: Car2go


Volkswagen mit eigener Öko-Strom-Marke für Elektromobile

Volkswagen will eine eigene Tochtergesellschaft für Energie-Angebote und Lade-Lösungen gründen – und zwar unter dem Namen Elli. Die Elli Group GmbH mit Hauptsitz Berlin wird für die Marken des Konzerns Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Energie und Laden entwickeln.

Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen: „Als einer der weltweit größten Automobilhersteller wird Volkswagen die dringend benötigte Verkehrs- und Energiewende hin zu emissionsneutraler E-Mobilität beschleunigen. Das neue Unternehmen trägt dazu mit Energie-Angeboten aus erneuerbaren Quellen und smarten Lade-Lösungen bei. Damit besetzen wir ein strategisch relevantes, hochspannendes Geschäftsfeld, das viele Chancen zur Bindung bestehender und der Erschließung neuer Kundengruppen bietet.”

Thorsten Nicklaß, designierter CEO von Elli, kündigte an, dass die neue Volkswagen Tochter auch Kunden außerhalb des Konzerns grünen, 100 Prozent CO2-freien Strom anbieten will. Nicklaß, zuvor CEO des Joint Ventures Digital Energy Solutions äußerte sich hierzu: „Unsere Mission ist es, der E-Mobilität den Weg von der Nische in den Mainstream zu bahnen. Elli steht für Electric Life, weil wir einen Lebensstil ermöglichen, der das E-Auto vollständig in den Alltag integriert – vergleichbar mit der heute selbstverständlichen Nutzung eines Smartphones.”

Dazu wird schrittweise ein bunter Strauß aus intelligenten Stromtarifen, Wallboxen und Ladesäulen sowie einem IT-basierten Energie Management System aufgebaut, erklärte Nicklaß: „Wir schaffen ein nahtloses und nachhaltiges Ökosystem, das die wichtigsten Anwendungsfälle adressiert und sämtliche Energiefragen von E-Auto-Nutzern und –Flottenbetreibern beantwortet.”

Bis zum Marktstart des Der Neo kommt dann auch noch...ID. als erstem Modell auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) in 2020 werden sukzessive zahlreiche Lösungen bereitgestellt, die private und gewerbliche E-Mobilitäts-Kunden heute und in Zukunft benötigen – von Hardware über Abrechnungs- und digitale Zusatzdienste bis hin zu kompletten Beratungs-Paketen.

Volkswagen will echte und potenzielle Kunden in Zukunft nicht nur im Autohaus und im Fahrzeug betreuen, sondern auch daheim – dort, wo rund die Hälfte aller E-Auto-Besitzer in Zukunft vermutlich ihr Fahrzeug aufladen werden. Dazu gehört Öko-Strom für Privathaushalte mit und ohne E-Fahrzeug. Einzelheiten zu den ersten Tarifmodellen wird der Konzern in Kürze bekanntgeben. Es wird sich um CO2-frei erzeugten Volkswagen Naturstrom® handeln, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Wasserkraftwerken stammt und dessen Herkunft vom TÜV zertifiziert wurde.